SR-Weiterbildung des OL-Pools Anfang September in Berlin

Zwölf Schiedsrichter des OL-Pools und zum Teil aus der Regionalliga haben sich an einem Sonntag in der Bundeshauptstadt zusammengefunden um sich im Rahmen der OL-Pool-Weiterbildung wieder auf den neuesten Stand der Dinge bringen zu lassen.

Leider waren auch 3 Kollegen durch Krankheit verhindert.

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Schrittfehlervideo des DBB online…

Der Deutsche Basketball-Bund hat zum besseren Verständnis ein Lehrvideo zum Thema „Schrittfehler“ erstellt.

Die SRK findet es so interessant das Ihr Euch das ansehen solltet …

https://www.dropbox.com/sh/zeqcfre5fbm1rck/AAD3ore238_496Th8ATrK-fUa?dl=0

Ende FSJ – Abschied

Liebe Sportfreunde,

nun ist es 12 Monate her als ich hier mein Freiwilliges Soziales Jahr gestartet hab. In den ersten Wochen habe ich mich reingetastet, ehe es dann mit den ersten richtigen Aufgaben losging. Schiedsrichteransetzungen, Rechnungen und Gutschriften standen dann auf dem Tagesplan. Etwas, was mittlerweile ein Klacks für mich ist :-D. Im Laufe des Jahres habe ich auch durch die Freiwilligen Seminare viele andere FSJ´ler in meinem Alter getroffen woraus richtige Freundschaften entstanden. Irgendwann wurden mir dann auch Mirko Petrick (ALBA Berlin) und Erik Siry (WSG 81 KW) vorgestellt mit denen ich von dort an häufiger zu tun hatte. Zu dritt trainierten wir die Kids aus Mittenwalde und wurden sowas wie ein Dreamteam ;-).

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Erste Weiterbildung für Brandenburger Schiedsrichter in Glienicke/Nordbahn

Sonntagfrüh mal nicht mit der Familie Brötchen, Frühstücksei und Kaffee genießen, sondern zur Wissenserweiterung zu den Referenten Rocco Pietsch und Thomas Gunhold in den Norden von Berlin fahren. So lautete der Plan am letzten Wochenende für 21 Schiedsrichter.

Vertreter aus Bernau, Cottbus, Eberswalde, Hohen-Neuendorf, Nauen, Oranienburg, Rathenow, Woltersdorf und vom Gastgeber Glienicke fanden sich schon um 10 Uhr in der Mensa an der Dreifeldhalle ein.

Nach kurzen organisatorischen Absprachen ging es auch gleich in die Vollen. Thematisiert wurde das letzte Sportjahr in der >>Schiedsrichteranalyse 2017/2018<< und daran anschließend der >>Ausblick auf die Saison 2018/2019<<. Hier lag das Hauptaugenmerk auf den >>Regeländerungen<< und den >>Saisonvorgaben des DBB und des BBV<<.

Dieses Jahr gab es mehrere >>Schwerpunktthemen<<, wie U-Foul, Protect the Shooter, Schrittfehler und Behaviour, zu behandeln.

Ein sehr umfangreiches und intensives Pensum was da zu absolvieren war. Einige Teilnehmer trugen dann noch zum Erfolg der Veranstaltung bei. Es gab die eine oder andere klärende Diskussion.

Ein „persönlicher Höhepunkt“ war auch wieder der jährliche Regeltest am Anfang und dessen Auswertung zum Ende des Tages.

Gegen 14:25 Uhr ging es dann, etwas später als geplant, für alle wieder zurück in die heimatlichen Gefilde.

Die SRK möchte sich bei dieser Gelegenheit bei den Verantwortlichen von BV StarWings Glienicke für die Unterstützung an diesem Tag bedanken.

 

 

Bald geht es wieder los …

In diesen heißen Tagen werden wahrscheinlich selbst hartgesottene Basketballfreaks ein schattiges Plätzchen bevorzugen.

Doch hinter den Kulissen, oder besser in den Geschäftsstellen, laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. So auch beim DBB, dort wird am 1. August der Saisonwechsel vollzogen.  Daher steht das Spielbetriebsportal des DBB bis voraussichtlich morgen Mittag nicht zur Verfügung. Alle, die sich anhand alter Statistiken auf die Saison 2018/2019 vorbereiten wollen, werden dann im Archiv fündig. Und für die Nostalgiker ist noch immer unsere alte BBV-Seite mit allen Stats seit 2001/2002 online.

Datenschutz: LSB Brandenburg bietet kostenfreie Infoveranstaltungen an

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist am 25. Mai in Kraft getreten. Mit ihr verbunden sind aber nicht nur zahlreiche Rechte für die Verbraucher, sondern auch neue Aufgaben für Vereine oder Verbände. Wie man diesen Aufgaben gerecht wird und wie sich die DSGVO im sportlichen Alltag umsetzen lässt, ist Inhalt der Veranstaltungsreihe „Informationen zum Datenschutz im Verein“ der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg und des Landessportbundes Brandenburg.

Die Teilnehmer erfahren durch Datenschutzexperten aus erster Hand, welcher Handlungsbedarf konkret in Vereinen und Verbänden besteht und erhalten wichtige Praxistipps und Leitfäden zur Umsetzung in ihrer täglichen Arbeit. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Kreis- und Stadtsportbünden des LSB Brandenburg statt und ist kostenfrei.

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg gGmbH.

Termine (verlinkt):

22.08.18 Frankfurt (Oder) – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183001)

04.09.18 Spremberg – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183002)

17.09.18 Michendorf – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183003)

17.09.18 Luckenwalde – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183004)

18.09.18 Wuthenow – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183005)

19.09.18 Mühlenberge – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183006)

24.09.18 Cottbus – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183007)

26.09.18 Prenzlau – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183008)

09.10.18 Fürstenwalde (Spree) – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183009)

10.10.18 Oranienburg – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183010)

16.10.18 Königs Wusterhausen – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183011)

06.11.18 Trebbin OT Thyrow – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183012)

14.11.18 Potsdam – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183013)

21.11.18 Perleberg – Datenschutz im Verein  (Lg.Nr.: 183014)

Recap Mädchen Camp

Am Wochenende vom 16.06.2018 – 17.06.2018 absolvierten 23 Spielerinnen aus Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern ein gemeinsames Camp in Fürstenwalde. Schon am Samstag standen 2 intensive Trainingseinheiten auf dem Plan. Die Mädchen trainierten Prinzipien des Schnellangriffs, des Überzahl-Spiels, trainierten ihr Ballhandling und später wurde in gemischten Teams ausgiebig gegeneinander gespielt. Die sommerlichen Temperaturen machten das Training zusätzlich zur Schwerstarbeit, aber alle hielten durch und trotzten den Umständen. Danach ging es auf die Bowlingbahn und der Abend klang mit viel Spaß aus. Am nächsten Morgen ging es schon früh wieder weiter. Im Stadion absolvierten die Mädchen ein Stationstraining, bei dem die Athletik und die Beweglichkeit geschult wurden.

In der letzten Trainingseinheit ging es zurück in die Halle. Der Abschluss wurde gesondert trainiert und man wiederholte die Schwerpunkte der letzten Trainingseinheiten. Am Ende ging es nochmal gegeneinander und die sehr guten Eindrücke beider Tage wurden mehr als bestätigt. Ein dickes Lob an die Mädchen, ein lieber Gruß nach MV und ein besonderer Dank geht an die Woodstreet Giants aus Fürstenwalde, die durch ihre Organisation und Hilfsbereitschaft dieses Camp zu einem schönen Erlebnis machten.

Verfasser: Dirk Stenke

15 Jahre Bärchen-Cup in Bernau …

… und wieder mal waren 27 Mannschaften in 5 Altersklassen aus Brandenburg und Berlin am Start. Es waren Brandenburger Vertretungen aus Fürstenwalde, Potsdam und Schwedt in der Hussitenstadt zu Gast. Auf 3 Feldern wurde hochmotiviert und mit einer Menge Spaß gedribbelt, gepasst und auf den Korb geworfen. Die kleinsten und größeren Lokspielerinnen und –spieler konnten ihr Können zeigen, die Kräfte mit ihnen sonst unbekannten Mannschaften messen und vor allem auch noch eine Menge lernen und üben.

Bei der Eröffnung durch den Stellvertretenden Vereinsvorsitzenden René Hirschmann und den Bürgermeister der Stadt Bernau André Stahl, wurde auf die lange Tradition und die Bedeutung des Turniers hingewiesen. Es hat einen besonderen Stellenwert jahrelang die jüngsten Sportlerinnen und Sportler durch so einen sportlichen Vergleich zu fördern und zu fordern.

Aber auch das Engagement der Unterstützer, wie die Sparkasse, die Berliner Volksbank, die AOK und von Hörakustik Weege wurde besonders hervorgehoben. Ohne diese „Supporter“ könnte dieses Event nicht auf so hohem Niveau durchführt werden.

Bei dieser Gelegenheit übergab eine Vertreterin der Berliner Volksbank einen Scheck in Höhe von 1500 €, mit der dieser Bärchen-Cup möglich gemacht wurde.

In 52 Spielen ging es hoch her. Nicht nur der Wettkampfgedanke, nein auch der Spaß sollte nicht zu kurz kommen. Und so konnte man allen Beteiligten ansehen wie viel Spaß ihnen die Wettkämpfe bereiteten.

Zum Rahmenprogramm gehörte ebenfalls ein Stand der AOK, mit einer Tombola, bei der es einige tolle Preise zu gewinnen gab.

Auch für die leiblichen Bedürfnisse wurde am Grill vor der Halle und am Buffet im Obergeschoß gesorgt. Es gab kaum einen Wunsch der nicht erfüllt werden konnte.

Neben einer großen Auswahl an Kuchen und allerlei Leckereien, gab es auch Gesundes wie Obst und Gemüse als kleine Knabberei.

Zum Ende gab es dann die Siegerehrung in der Erich-Wünsch-Halle an der alle Mannschaften noch einmal teilnehmen konnten.

Die Lokbasketballer errangen in der U12 einen Silbermedaillenplatz. Ein spannendes Finale gab es in der U11 hier standen sich die männliche und weibliche Lok gegenüber, nach mehreren Führungswechseln jubelte am Ende das Mädchenteam über den Turniersieg. In der U10 erzielten wie die bronzene Medaille. Ebenso wie in der u11 überraschte die 2. Bernauer Vertretung in der u9, eine Mädchenmannschaft, ihre erste Mannschaft und ließ sie im Spiel um Platz 3 hinter sich.

Hier gab es dann für alle Teilnehmer zur Erinnerung ein Bärchen-Cup-Schlüsselband. Alle Mannschaften erhielten eine Urkunde, die Sieger der Podestplätze bekamen eine Medaille und die Erstplatzierten einen Plüschbären. Als süße Überraschung gab es außerdem die bereits traditionellen Gummibärchentüten.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich René Hirschmann nochmal bei allen Helferinnen und Helfern, den fleißigen Bienen welche die Versorgung sicherstellten, den Schieds- und Kampfrichtern sowie den beteiligten Eltern die alle an diesem großen Erfolg beteiligt waren.

Auf Nachfrage bekam er noch die Bestätigung der Kinder, dass es ihnen sehr gut gefallen hat und sie das nächste Jahr wieder kommen wollen.

Ergebnisse und Tabellen findest Du hier.

 

 

Jährliche Klausurtagung der Brandenburger SR-Kommission

Wie alle Jahre trafen sich die Mitglieder der SRK an der Ostsee um die turnusmäßige Klausurtagung zu absolvieren.

Leider war der Teilnehmerkreis dieses Jahr arbeits- und krankheitsbedingt etwas dezimiert.

So fanden sich, unter der Leitung von Marko Ulrich, auch Rainer Buchholz, Thomas Gunhold, Rocco Pietsch, Mathias Weege und Steffen Zollondz auf dem Zeltplatz auf Rügen ein. Einige konzentrierten sich ganz auf die Beratung, andere brachten ihre Partner mit …

Am Freitag noch mit der Anreise, dem Auspacken und Ankommen „beschäftigt“, ging es am Sonnabend an die Tagesordnungspunkte. Hier insbesondere um die Auswertung der letzten Saison und die Vorbereitung der neuen.

Arbeitsschwerpunkt waren dieses Mal im Rahmen der kommenden Saison die Neuerungen rund um die DBB-SR-Ausbildung. Das nahm einen Großteil der Beratungszeit ein.

Aber erst ging es um die vergangene Saison. Hier waren die Verbesserung der Situation in der Brandenburger Oberliga der Damen/Herren und die Zusammenarbeit mit den Spielleitern in allen Jugend-Ligen die Topthemen. Deshalb wird die nächste OL-Weiterbildung intensiviert und mit umfangreichen Spielberichten und Videos aus der letzten OL-Saison untersetzt.

Große Probleme gab es in 2017/18 vor allem durch viele kurzfristige Spielumbesetzungen mit mangelnder Absprache mit dem SR-Bereich unter denen nicht zuletzt die Spiele und die Spielbeteiligten leiden mussten. Die SRK will und muss das auf der nächsten Spielplanbörse thematisieren (lassen).

In beiden Fällen musste die SRK leider wieder feststellen, dass die SR bei den Spielleitern keine allzu große Lobby haben und daran unbedingt gearbeitet werden muss. Die Spielleitung muss verstehen, dass die SR „nicht nur uniformiertes Beiwerk im Spielbetrieb“ sind.

Marko Ulrich berichtete noch von der LSK-Sitzung in Hamburg und dem BBV-Verbandstag. Beim Verbandstag erhielt die SRK von den Delegierten einen „Arbeitsauftrag“. Es geht um die U14 und die Gestellung der 2. SR durch den Veranstalter/die Heimmannschaft.

Ab der kommenden Saison wird die Ausbildung der SR auf der Basis von DBB-Vorgaben grundlegend verändert und verbessert werden. Das bedeutet, dass die Regularien im BBV (wie SR-(Prüfungs-)Ordnung usw.) angepasst werden müssen.

Es wird in der Ausbildung LSE – LSC, die im Landesverband erfolgen, verstärkt auf moderne Medien gesetzt. So gibt es zur Vorbereitung der angehenden SR, einen E-Learningkurs. Nach der 1 bis 2-tägigen Präsenzausbildung wird ein Mentoringkonzept greifen.

Ab der nächsten Saison gibt es lediglich einen zentralen LSE-Lehrgang in Lindow/Mark. Danach wird bei Bedarf ein zweiter dezentraler LSE-Lehrgang an einem Vereinsstandort angeboten.

Auch die KaRi-Lehrgänge werden in Zukunft über ein E-Learningportal absolviert.

Dann wurden zum Abschluss noch die Verantwortlichkeiten innerhalb der SRK festgelegt.

Gestartet wird mit einer Übergangsphase. Genauere Informationen dann zu gegebener Zeit von der SRK.

Nachdem das straffe Programm um 15 Uhr endlich absolviert war, ging es für alle in die verdiente Freizeit. Hier gab es wieder „alles was das Herz begehrt“. Sommer, Sonne, Strand und Ostsee. Abends, die obligatorisch gemeinsame Essensvorbereitungen, gutes Essen, hervorragende Gespräche und viel gute Laune.

Zwischendurch wurde natürlich noch zusammen das BBL-Basketballfinale in München als „Weiterbildung“auf dem Laptop angesehen. Leider mit einer „Träne im Knopfloch“, da einer am Spielfeldrand in München, eigentlich bei uns zum Grillen eingeteilt war …

Am Sonntag war dann nach dem Frühstück die schöne Zeit schon wieder vorbei und es ging an die Abreise. Nicht ohne sich vorher für das nächste Jahr „zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle“ zu verabreden.

Aber bis dahin gibt es noch viel zu erledigen. Auf geht´s SR!!

Kommentar zum Bundestag 2018

Es war mir eine Freude, den 53. Bundestag mitzuerleben. Ein tolles Ambiente in der wunderschönen Stadt Freiburg, mitten in Baden, mitten im Schwarzwald zierte die drei Tage. Traumhafte Locations in den Abendstunden – als herausragend ist hier das Historische Kaufhaus direkt neben dem Münster zu nennen – sorgten für ein grandioses Abendprogramm. Aber was bleibt nach dieser wichtigsten Versammlung des Deutschen Basketball Bundes? Nahezu alle Wahlen und Anträge wurden einstimmig angenommen und auch in den Arbeitskreisen gab es nur selten emotionale Diskussionen. Man hatte den Eindruck, dass alles schon vorher feststand. Alles wurde bereits mit vorigen Gesprächen – bei einem netten Glas Wein – abgesprochen.

Geschlossenheit – aber für welchen Preis?

Bei der Wahl des Präsidiums gab es keine Gegenkandidaten. Daraus lässt sich ableiten, dass dieser nationale Verband nach außen geschlossen dastehen will und deshalb lieber alles schon vorher klärt. Einige Gastredner lobten den Verband für sein enges Gefüge und für seine Einheitlichkeit. Aber für welchen Preis? Im Präsidium ist man sich einig, für was der DBB nach außen stehen sollte: für Erfolg und internationales Prestige – kurzum: die Nationalmannschaft. Wie oft das Nationalteam in den Reden der Präsidiumsmitglieder genannt wurde, lässt sich kaum zählen.

Unüberbrückbare Differenzen zwische Präsidium und Landesverbänden?

Auch beim aufstrebenden Trend 3×3 ging es vor allem darum, die internationalen Meriten vorzuzeigen, in dem erwähnt wurde, dass die DBB-Frauen gerade bei der 3×3-Weltmeisterschaft gestartet sind. Das ist ja auch gut und schön – ein toller Erfolg, keine Frage. Aber dass man gerade aus dem 3×3 einen Anreiz für Teams schaffen kann, die keine komplette Mannschaft zusammenbekommen und damit eher den Breitensport in den Fokus rückt, tauchte mit keinem Wort auf. Darin liegt auch einer der großen Unterschiede zwischen den Oberen, dem Präsidium und den Unteren, den Landesverbänden: Nicht jeder Landesverband arbeitet leistungsorientiert und hat die nationale Elite im Sinn. Vielmehr steht bei einigen der Breitensport im Mittelpunkt und vor allem die Gewinnung von Neumitgliedern für unseren tollen Sport. Die Breitensport-Komponenten fehlten jedoch nahezu komplett beim Bundestag.

Richtiger Schritt hin zur Verjüngungskur

Daher muss sich das DBB-Präsidium fragen, ob es noch die Interessen aller Landesverbände vertritt. Oder ob eher eigene Ziele und die Pläne weniger Landesverbände im Vordergrund stehen. Für die nächsten Bundestage würde ich mir mehr Diskussionen wünschen – im Plenum, bei den Arbeitskreisen, einfach überall. Eine weitere Sache, die auffiel: die Altersstruktur: Sowohl bei den Vertretern der regionalen Verbände als auch beim Präsidium gehören viele einem älteren Semester an. Mit Marco Marzi kommt nun frisches und junges Blut in die Chefetage. Auch hier täte eine Verjüngungskur sicher gut. Das muss bereits in den Landesverbänden anfangen. Und wenn man sich fragt, warum die jüngeren Leute kein Interesse an solchen Posten haben, gilt es nach den Ursachen zu fragen und damit auch danach, wie man die Mitarbeit attraktiver gestalten könnte.