Tickets für die DBB-Herren: Besondere Vereinsrabatte! [Update]

Das, was jetzt kommt, hat die Bezeichnung Angebot wirklich verdient! Für alle Basketball-Vereine in Deutschland bietet der Deutsche Basketball Bund für Gruppen ab zehn Personen besondere Konditionen für die Tickets der fünf Herren-Länderspiele in diesem Sommer auf deutschem Boden an.

Das besondere Angebot für Vereine bedeutet, dass Gruppen ab zehn Personen einen ermäßigten Preis zzgl. vier Freikarten erhalten. Pro weitere zehn gekaufte Tickets gibt es je vier Freikarten dazu. Das Angebot ist begrenzt, daher sollte man nicht zu lange zögern und schnell zuschlagen. Für die Angebote wurden pro Länderspielstandort ein Bestellflyer erstellt, auf dem noch einmal alles erklärt wird und mit dem man ohne große Bürokratie an die Tickets kommt. Hier die Links zu den einzelnen Bestellflyern: Weiterlesen

Mirko Petrick: Neuer Minireferent

Mirko Petrick wurde am 15.02.2018 durch das Präsidium des Brandenburgischen Basketball-Verbands als Minireferent berufen.

Der ALBA Jugendtrainer, der darüber hinaus beim Berliner Verband als Präsidiumsmitglied  für Bildung und Sportentwicklung aktiv ist, initiierte bereits das erste Schulvereinsteam des Brandenburgischen Basketball-Verbands in Mittenwalde in Kooperation mit den Red Dragons aus Königs Wusterhausen. Er hat die sportliche Leitung des Projekts „MBS & ALBA – GANZ GROSSER SPORT IN BRANDENBURG“ und übernimmt auch die sportliche Leitung des ersten gemeinsamen Basketballcamps der Vereine aus dem Raum Potsdam vom 26.3.-29.3., an dem sich unter anderem auch der BV Ludwigsfelde und die Red Dragons der WSG 81 KW beteiligen wollen.

Mirko steht beruflich in stetigem Austausch mit Marius Huth, dem zuständigen Minireferenten des Berliner Basketball-Verbandes. Beide Verbände erhoffen sich dadurch eine enge Zusammenarbeit besonders im Minibereich, der in den kommenden Jahren ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit werden soll.

Mirko Petrick kommentierte seine Berufung kurz und knapp: „Ich freue mich auf die Arbeit und werde mich in Kürze bei den Vereinen melden.“

SSV Lok Bernau feierte 60-jähriges Bestehen

Unter dem Motto „Bernau feiert den Basketball“ lud der SSV Lok Bernau am vergangenen Freitag zum Jubiläum „60-Jahr Feier“ in die Erich-Wünsch Halle ein. Uwe Schreiber, Ressort Sportorganisation, nahm stellvertretend für das Präsidium teil und überreichte Jörg Düring, Vorsitzender des SSV Lok Bernau, einen Ehrenpokal.

Supercup: DBB-Herren empfangen Basketball-Elite

Wenn die besten Teams Europas in Deutschland aufschlagen, dann ist Supercup-Zeit. Am 7. und 8. September 2018 ist es in Hamburg wieder so weit. Die Hansestadt darf sich auf zwei Tage gefüllt mit hochklassigem Basketball freuen. Zum Treffen mit den DBB-Herren sind die drei europäischen Spitzenmannschaften aus der Türkei, aus Tschechien und aus Italien in die edel-optics.de Arena (Kurt-Emmerich-Platz 10, 21109 Hamburg) geladen.

„Eine bessere Vorbereitung auf die zweite Phase der WM-Qualifikation könnten wir uns nicht wünschen“, lobt DBB-Bundestrainer Henrik Rödl (Foto unten) die Auswahl der Gegner, die „uns auf höchstem internationalen Niveau fordern werden.“ Bereits eine Woche später steht dann für die DBB-Herren die zweite Phase der WM-Qualifikation an.

Topbesetzte Teams versprechen starkes Niveau
Das Hamburger Publikum darf sich dabei auf eine topbesetzte deutsche Mannschaft freuen, die neben vielen talentierten jungen Spielern auch auf die NBA- und EuroLeague-Stars zurückgreifen kann. Doch auch die gegnerischen Kader werden mit Stars gespickt sein.

Gegen die Türkei haben die Gastgeber aus Deutschland noch eine Rechnung offen. Das bislang letzte Aufeinandertreffen verloren die Adlerträger bei der EM im eigenen Land knapp mit 75:80. Dabei ist die Bilanz aus insgesamt 41 Vergleichen positiv: immerhin 28 Mal gewannen die deutschen Korbjäger gegen eine türkische Auswahl. Besonderes Augenmerk werden die DBB-Herren vor allem auf die türkischen Vorzeigespieler Cedi Osman (Cleveland Cavaliers), Furkan Korkmaz (Philadelphia 76ers), Melih Mahmutoğlu (Fenerbahçe Istanbul) oder Semih Erden (Beşiktaş Istanbul) richten.

Hoffen auf ein italienisches Wiedersehen im Endspiel
Ein weiterer „alter“ Bekannter ist Italien. Die schlechten Erinnerungen an das EM-Spiel 2015 dürften spätestens durch den 61:55-Triumph von der EuroBasket im vergangenen Jahr in Tel Aviv verblasst sein. Dies war erst der zwölfte Sieg aus insgesamt 63 gespielten Partien. Hier gibt es für Point Guard Dennis Schröder ein Wiedersehen mit NBA-Mannschaftskollege Marco Belinelli (Atlanta Hawks). Auch für die Bamberger Korbjäger kommen mit Daniel Hackett (Brose Bamberg) und dem Ex-Bamberger Nicolo Melli (Fenerbahçe Istanbul) (ehemalige) Weggefährten. Mit Danilo Gallinari (LA Clippers) spielt ein weiterer NBA-Profi für die Squadra Azzurra.

Ein nahezu unbeschriebenes Blatt wartet hingegen mit Tschechien. Aus fünf Spielen gab es dabei vier Siege und nur eine Niederlage. Der Kader wird dabei um den tschechischen Ausnahmespieler Tomas Satoransky (Washington Wizards) und Ex-NBA-Profi Jan Veselý (Fenerbahçe Istanbul) gebildet.

Hamburg – eine gute Adresse für den deutschen Basketball
DBB-Vizepräsident Armin Andres freut sich darüber, dass Hamburg wie bereits 2015 und im vergangenen Jahr erneut Schauplatz des Supercups wird: „Der Standort Hamburg ist für den DBB immer eine gute Wahl. Wir freuen uns schon auf eine stimmungsvolle Kulisse in der Arena“, so Andres. Geändert hat sich in diesem Jahr der Modus. „Aufgrund der WM-Qualifikationsspiele in der Folgewoche wird das Turnier anders als in den vergangenen Jahren nur an zwei Tagen ausgetragen“, erklärt DBB-Vizepräsident Armin Andres. So startet Deutschland am Freitag im Halbfinale gegen die Türkei (20.00 Uhr) und hofft dabei auf den Einzug ins Finale am Samstag. Zuvor trifft Italien im zweiten Halbfinale auf Tschechien (17.30 Uhr). Die Bilanz in Hamburg ist mit neun Siegen aus 17 Spielen nahezu ausgeglichen. Vor zuletzt zwei Pleiten gab es vier Siege in Serie. Daran soll nun angeknüpft werden.

Tickets für den Basketball Supercup in Hamburg gibt es Online
http://www.basketball-bund.de/tickets
Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € / Anruf aus dem deutschen Festnetz, max.
0,60 € / Anruf aus den Mobilfunknetzen), sowie an allen bekannten Eventim VVK-Stellen.

Ticketpreise Tageskarten:
PK 1 = 57,50 €
PK 2 = 47,50 €, PK 2 ermäßigt = 42,50 €
PK 3 = 37,50 €, PK 3 ermäßigt = 32,50 €
PK 4 (Stehplatz) = 24,50 €, PK 4 (Stehplatz) = 20,50 €
Rollstuhlfahrer = 24,50 € (inkl. Begleitperson)

Der Spielplan für den Supercup:
Freitag, 7. September 2018
17.30 Uhr Italien – Tschechische Republik (Halbfinale 1)
20.00 Uhr Deutschland – Türkei (Halbfinale 2)

Samstag, 8. September 2018
17.30 Uhr Spiel um Platz drei*
20.00 Uhr Finale*

DBB wächst auf über 200.000 Mitglieder

DOSB-Bestandserhebung: Höchster Stand seit 2005

 

 
Es ist 13 Jahre her (2005: 202.935), dass der Deutsche Basketball Bund (DBB) in der Bestandserhebung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit über 200.000 Mitgliedschaften notiert wurde. In der jüngsten Erhebung ist es nun wieder so weit: 203.028 Mitgliedschaften wurden für den DBB zum Stichtag 1. Januar 2017 (Aktualisierte Fassung vom 25. Januar 2018) erfasst. Damit belegt der DBB weiterhin Platz 17 unter den deutschen Spitzensportverbänden, hat sich aber näher an Platz 16 (Tanzen: 207.828) heran „gekämpft“. Man ist nun nicht mehr weit vom bisherigen Höchststand im Jahr 1998 (207.780) entfernt und hat die Zahlen seit dem Tiefststand danach (2010: 190.152) auch durch verstärktes Engagement im Nachwuchs- (Mini)-Bereich deutlich gesteigert.
Mit der fast vierprozentigen Steigerung seit der Erfassung 2016 (195.453) liegt man in der Reihe der Teamsportarten mit Eishockey gleichauf an der Spitze, einige Verbände mussten deutliche Verluste hinnehmen. Nun arbeitet man mit vollem Einsatz darauf hin, den „Rekord“ von 1998 möglichst bald zu brechen. Dazu werden die überdurchschnittlich ansteigenden Zahlen bei den ganz kleinen Korbjägerinnen und Korbjägern sicher beitragen. Momentan gibt es 53.660 weibliche Mitgliedschaften und 149.368 männliche Mitgliedschaften.

Rollstuhlbasketball: Deutsche Teams mit machbaren Aufgaben

Rollstuhlbasketball – WM-Gruppenauslosung im Hamburger St. Pauli Museum

Die finalen Gruppen der Damen- und Herren Vorrunde
Hamburgs 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank bei der Ziehung – Fotos: Uli Gasper

(tf) Am gestrigen Montagabend richteten sich alle Blicke gespannt auf das Hamburger St. Pauli Museum. Unter den Augen von IWBF Präsident Ulf Mehrens, den Geschäftsführern der Rollstuhlbasketball WM 2018 Anthony Kahlfeldt und Peter Richarz sowie zahlreichen prominenten Gästen wurden im feierlichen Rahmen die Gruppenkonstellationen der WM vom 16.-26. August 2018 in der Hansestadt ausgelost.

Hamburgs 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Ewald Lienen, technischer Direktor des FC St. Pauli agierten dabei als Losfeen für die Vorrunde der Damen. Als Gastgeber der Spiele hatte das Team Germany die glückliche Option inne, sich nach erfolgter Auslosung ihre Vorrunden-Gruppe selbst auswählen zu dürfen. Martin Otto, Headcoach der deutschen Damen, setzte seine Mannschaft dabei in Gruppe B, in der sie auf keine geringeren als die amtierenden Paralympics-Siegerinnen aus den USA sowie die Teams aus Algerien, Frankreich, Argentinien und China treffen. Somit kommt es bereits in der Gruppenphase zur Neuauflage des paralympischen Finalspiels von 2016 zwischen den deutschen Damen und den USA.

„Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen und ich hatte eigentlich vor, in die stärkere Gruppe zu gehen. Aber vor dem Hintergrund, in Gruppe A mit Kanada, Großbritannien und den Niederlanden ohnehin schon schwere Partien zu haben und dann noch mit Spanien und Brasilien gegen zwei emotional heißblütige Teams eventuell intensive Partien zu bestreiten, habe ich mich dann doch für die vermeintlich leichtere Gruppe B entschieden. So haben wir ggf. hinten raus noch ein paar mehr Körner übrig, wenn es mit Blick auf die Gruppe A zu einem starken Viertelfinale kommen könnte. Man kann bei solchen Entscheidungen auch immer falsch liegen. Aber ich habe mich aus dem Bauch heraus entschieden und jetzt lassen wir uns mal überraschen“ fasst Damen Headcoach Martin Otto die Auslosung zusammen.

Bei den Herren erwies sich unter anderem Marvin Willoughby, Geschäftsführer der Hamburg Towers, als würdiger Ausloser. Unter den Augen von Charlie Bethel, IWBF Executive Council, erwählte Bundestrainer Nicolai Zeltinger für seine Herren schließlich die Vorrunden-Gruppe A, in der das Team Germany auf Marokko, Kanada sowie den Iran trifft.

„Ich bin mit der Auslosung sehr zufrieden. Wir haben definitiv mit Kanada und dem Iran Gegner, die wir schlagen können, die aber auch uns schlagen können. Ich denke, dass in den Gruppen A und B zahlreiche Favoriten mit dabei sind und wir uns daher auf spannende Achtelfinalpaarungen freuen dürfen. Man hat bei der Auslosung direkt schon dieses Prickeln gefühlt und wie hoch die Unterstützung vor Ort sein wird. Alle sind wie elektrisiert und wir freuen uns jetzt schon riesig. Wir gehen mit großer Euphorie und einer gesunden Gelassenheit an die Aufgabe der WM im eigenen Land heran“, zeigt sich Nicolai Zeltinger sichtlich zufrieden mit der Auslosung.

Vorrunde Damen

Gruppe A: Kanada, Spanien, Großbritannien, Brasilien, Australien, Niederlande
Gruppe B: USA, Algerien, Frankreich, Argentinien, China, Deutschland

Vorrunde Herren

Gruppe A: Marokko, Kanada, Iran, Deutschland
Gruppe B: USA, Korea, Polen, Großbritannien
Gruppe C: Türkei, Brasilien, Japan, Italien
Gruppe D: Australien, Argentinien, Spanien, Niederlande

DBB-Öffentlichkeitsarbeit sucht Praktikantinnen/Praktikanten

Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2018


Der Deutsche Basketball Bund (DBB) sucht zur Verstärkung seiner Öffentlichkeitsarbeit im Jahr 2018
Praktikantinnen/Praktikanten (Schwerpunkt Social Media und Spielberichte)
Gesucht werden insgesamt vier Praktikantinnen und Praktikanten für die Zeiträume Februar bis April (1) und Juni bis September (3). Die Praktika dauern jeweils acht bis zehn Wochen.
Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die bereits journalistische Vorkenntnisse besitzen (Tätigkeit in einer Redaktion, Pressestelle o.ä.; flüssige, fehlerfreie Schreibe; Beherrschen der gängigen Stilformen), möglichst der englischen Sprache mächtig sind und eine hohe Affinität zum Basketball und zum Thema „Social Media“ (Idealerweise auch Video) haben. Der problemlose Umgang mit den gängigen Computerprogrammen (MS Office) wird vorausgesetzt. Von den Bewerberinnen und Bewerbern wird zudem die Bereitschaft erwartet, auch an Abenden und Wochenenden (Spielberichte) zu arbeiten.
Geboten werden ein attraktiver Arbeitsplatz im verbandseigenen Gebäude in Hagen, eine angemessene Vergütung sowie ganz viele interessante Dinge zum Entdecken und Lernen in einem hochmotivierten Team.
Der Dienstort ist Hagen.
Bewerbungen (mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und Arbeitsproben) sind bis zum 31. Januar 2018 an folgende Adresse zu senden:
Deutscher Basketball Bund
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
z. Hd. Herrn Christoph Büker
Schwanenstraße 6-10
58089 Hagen
oder per eMail an: bewerbung@basketball-bund.de.
Telefonische Anfragen sind vorab unter Tel. 02331/106 175 (DBB-Pressesprecher Christoph Büker) möglich.

Zwei Freiwilligenplätze in Namibia zu vergeben

Die vom Deutschen Basketball Bund (DBB) unterstützte Basketball Artists School (BAS) in Windhoek/Namibia bietet ab September 2018 zwei Weltwärts-Freiwilligenplätze für zwölf Monate an! Gesucht werden junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren mit den folgenden Mindest-Voraussetzungen:

– Freude an der Arbeit mit Township-Kindern
– Sehr gute Englisch- und Mathematik-Kenntnisse
– Sehr gute Grundlagen im Basketball
– Praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern

Von Vorteil sind Qualifikationen wie z. B. eine Trainer- oder Schiedsrichter-Ausbildung, Erfahrungen im Nachhilfe-Geben, längere Auslandsaufenthalte in einem englischsprachigen Land sowie belegbare Erfahrungen als Trainer/in.

Die BAS wurde 2010 in der Township Katutura gegründet und ist Teil des Projekts „Free Throw – Basketball Artists against HIV & AIDS“ vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BAS-Motto lautet „Education First – Basketball Second“. Für die sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen gibt es täglich Mittagessen, Lerneinheiten in Englisch und Mathematik, Life Skills sowie Basketball-Training.

Eine Bewerbung ist ausschließlich über die Entsendeorganisation möglich:
www.freunde-waldorf.de/freiwilligendienste/weltweit/bewerben

Allgemeine Informationen zum Weltwärts-Programm gibt es unter www.weltwaerts.de, zur BAS unter www.basketball-artists.com sowie auf www.facebook.com/BasketballArtists.

TOP 100: ALBA mit Riesenvorsprung

Alles beim Alten. Könnte man sagen, wenn man sich die diesjährige Auswertung der Teilnehmerausweise und damit das Ranking der TOP 100-Vereine im Deutschen Basketball Bund (DBB) anschaut. Doch das ist nur bedingt korrekt. Denn Spitzenreiter ALBA Berlin ist zwar nach wie vor klar vorne, hat jedoch die „Schallmauer“ 1.000 mehr als deutlich übersprungen und mittlerweile einen riesigen Vorsprung von fast 500 Teilnehmerausweisen auf den nächsten „Verfolger“. Weiterlesen

Ein Großer verlässt die internationale RBB-Bühne

Dirk Passiwan verkündet offizielles Karriereende

Er galt fast ein Jahrzehnt als feste Größe im Kader der deutschen Herren-Nationalmannschaft und prägte das internationale Rollstuhlbasketball-Geschehen der letzten Jahre maßgeblich mit. Dirk Passiwan, der nicht nur auf Grund seiner Treffsicherheit jenseits der 3,75-Meter-Linie in der Szene gefürchtet und gleichzeitig geschätzt wurde, hat offiziell sein Karriereende im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bekannt gegeben.

Bereits 2017 legte der charismatische 41-Jährige aus gesundheitlichen Gründen eine internationale Pause ein, liebäugelte aber mit einem finalen Einsatz bei der diesjährigen Heim-WM in Hamburg. Doch die langjährige Doppelbelastung mit Liga und Nationalmannschaft haben den Spielertrainer der Doneck Dolphins Trier mit Blick auf seine Gesundheit nun dazu bewogen, seine Karriere in den Reihen der deutschen Farben endgültig an den Nagel zu hängen. Seine Einsätze und damit verbundenen Erfolge, nicht nur unter dem aktuellen Bundestrainer Nicolai Zeltinger, können sich sehen lassen: Vier Teilnahmen an Europameisterschaften, drei bei den paralympischen Spielen sowie eine bei Weltmeisterschaften. Dabei durfte er sich 2011 bei der EM in Israel mit Silber und dem Titel als MVP des Turniers sowie 2015 bei der EM in Worcester mit Bronze dekorieren.

Nicht nur auf Grund seiner Erfolge blickt Dirk Passiwan stolz auf seine Zeit bei der Nationalmannschaft zurück: „Ich bedanke mich bei allen, die mit mir diesen Weg in den letzten 10 Jahren gegangen sind. Vor allem bei meinen Coaches Frits Wiegmann und Nic Zeltinger, von denen ich einiges für meine Coaching Laufbahn mitgenommen habe. Ein großer Dank gilt auch den beiden Co-Trainern Bruce Enns und Ralf Neumann sowie dem gesamten Betreuerstab. Und natürlich meinen Mitspielern, die mit mir die letzten 10 Jahren Deutschland vertreten haben. Dabei habe ich auch einige Freundschaften geschlossen. Ich bin mir sicher, dass wir mit den vielen jungen, talentierten Spielern eine rosige Zukunft im deutschen Rollstuhlbasketball haben werden und ich wünsche dem Team Germany viel Glück für die WM im August.“

„Dirk ist ein ganz großer Sportler und jemand, der seine Dienste immer voll und ganz dem Team gewidmet hat. Ein richtiger Mannschaftsspieler, der selbst als vermeintlicher Superstar seine Rolle als 6. Mann von der Bank kommend bei der EM in Worcester 2015 angenommen hat. Ich bin ihm für seine Unterstützung in den vielen Jahren, die wir zusammen gearbeitet haben, und sein Ehrlichkeit sehr dankbar. Er war und ist von allen Gegnern für seine schnellen Würfe und seine Unberechenbarkeit sehr gefürchtet. Wir werden ihn vermissen. Wir müssen einsehen, dass sein Körper die Pause im Sommer braucht. Wir wünschen ihm für den Rest seiner Karriere in der Bundesliga alles Gute. Er ist ein bereits ein hervorragender Spielertrainer und Coach und ich denke, dass das auch seine Zukunft sein wird“ lobt Headcoach Nicolai Zeltinger seinen ehemaligen Schützling.

Auch der DRS und das Team Germany bedanken sich bei Dirk Passiwan für seinen Einsatz und sein Engagement in den Reihen der deutsche Herren-Nationalmannschaft und wünschen ihm für seinen weiteren Weg im Rollstuhlbasketball alles Gute!

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen allen Aktiven in den Vereinen, den Freunden und Förderern des Brandenburgischen Basketball-Verbandes

fröhliche Weihnachten, eine schöne  Zeit mit  Familien und Freunden und einen gelungenen Start in das neue Jahr!