Deutsche Herren unterliegen in Tokio nur knapp den Top Teams

Vergangene Woche präsentierten sich die deutschen Herren erstmals im Rahmen ihrer WM Vorbereitung in kompletter Formation. Zusammen mit den top Größen des internationalen Rollstuhlbasketballs Australien und Kanada sowie dem Gastgeber Japan nahm das Team Germany am Mitsubishi World Challenge Cup im fernöstlichen Tokio teil.

Die Hauptstadt Japans, die 2020 Ausrichter der paralympischen Spiele sein wird, erwies sich dabei als perfekter Gastgeber. Nicht nur durch die hochkarätige Turnier-Besetzung, sondern auch durch eine sehr gute und professionelle Organisation wusste das Komitee zu überzeugen. Am Freitag startete die Truppe von Nicolai Zeltinger dann mit dem Auftakt-Match gegen die Hausherren in das Turnier. Der Einstand wollte dem Team Germany jedoch nicht gelingen. Nach vier Vierteln musste man sich knapp mit 60:65 den Japanern geschlagen geben.

Auch an Tag zwei blieb der deutschen Auswahl durch einige Unstimmigkeiten ein Sieg verwehrt. Gegen den amtierenden Weltmeister Australien stand am Ende eine 51:69 Niederlage zu Buche. Und auch gegen den Paralympic-Champion von 2012 Kanada um den Welt-Star Patrick Anderson zog man mit 58:65 schließlich den Kürzeren. Dabei fehlte dem Team Germany jedoch lediglich die ein oder andere Nuance im Spiel, um die Partie für sich zu entscheiden. Im Spiel um Platz 3 hatte man am Sonntag dann erneut mit 49:56 gegen Kanada das Nachsehen. Grund zur Freude gab es trotz den Niederlagen dennoch. Kapitän Jan Haller wurde für das All Star Team des Turniers nominiert und ausgezeichnet.

„Dafür, dass dies das erste gemeinsame Camp mit allen Nationalspielern war können wir sagen, dass wir nah an den Top Teams dran sind. Aber zu mehr hat es in der Vorrunde noch nicht gereicht. Nichtsdestotrotz präsentierte sich die Mannschaft hervorragend geschlossen und ist noch lernwilliger, als die Jahre zuvor. Sie lesen die Situation optimal und spielen sehr intelligent. Umso ärgerlicher, dass wir durch ein paar Basics wie Korbleger und Turnover den ein oder anderen Sieg haben liegen lassen. Wir können und werden viel Lernen aus diesem Trip nach Tokio“ zieht Bundestrainer Nicolai Zeltinger Resümee.

Am kommenden Wochenende stehen für die deutschen Herren nun die ersten beiden öffentlichen Auftritte in der Heimat auf dem Programm. In Köln und Bonn präsentiert sich das Team Germany in zwei offiziellen Freundschaftsspielen gegen die Auswahl aus den Niederlanden.

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Kommentar zum Bundestag 2018

Es war mir eine Freude, den 53. Bundestag mitzuerleben. Ein tolles Ambiente in der wunderschönen Stadt Freiburg, mitten in Baden, mitten im Schwarzwald zierte die drei Tage. Traumhafte Locations in den Abendstunden – als herausragend ist hier das Historische Kaufhaus direkt neben dem Münster zu nennen – sorgten für ein grandioses Abendprogramm. Aber was bleibt nach dieser wichtigsten Versammlung des Deutschen Basketball Bundes? Nahezu alle Wahlen und Anträge wurden einstimmig angenommen und auch in den Arbeitskreisen gab es nur selten emotionale Diskussionen. Man hatte den Eindruck, dass alles schon vorher feststand. Alles wurde bereits mit vorigen Gesprächen – bei einem netten Glas Wein – abgesprochen.

Geschlossenheit – aber für welchen Preis?

Bei der Wahl des Präsidiums gab es keine Gegenkandidaten. Daraus lässt sich ableiten, dass dieser nationale Verband nach außen geschlossen dastehen will und deshalb lieber alles schon vorher klärt. Einige Gastredner lobten den Verband für sein enges Gefüge und für seine Einheitlichkeit. Aber für welchen Preis? Im Präsidium ist man sich einig, für was der DBB nach außen stehen sollte: für Erfolg und internationales Prestige – kurzum: die Nationalmannschaft. Wie oft das Nationalteam in den Reden der Präsidiumsmitglieder genannt wurde, lässt sich kaum zählen.

Unüberbrückbare Differenzen zwische Präsidium und Landesverbänden?

Auch beim aufstrebenden Trend 3×3 ging es vor allem darum, die internationalen Meriten vorzuzeigen, in dem erwähnt wurde, dass die DBB-Frauen gerade bei der 3×3-Weltmeisterschaft gestartet sind. Das ist ja auch gut und schön – ein toller Erfolg, keine Frage. Aber dass man gerade aus dem 3×3 einen Anreiz für Teams schaffen kann, die keine komplette Mannschaft zusammenbekommen und damit eher den Breitensport in den Fokus rückt, tauchte mit keinem Wort auf. Darin liegt auch einer der großen Unterschiede zwischen den Oberen, dem Präsidium und den Unteren, den Landesverbänden: Nicht jeder Landesverband arbeitet leistungsorientiert und hat die nationale Elite im Sinn. Vielmehr steht bei einigen der Breitensport im Mittelpunkt und vor allem die Gewinnung von Neumitgliedern für unseren tollen Sport. Die Breitensport-Komponenten fehlten jedoch nahezu komplett beim Bundestag.

Richtiger Schritt hin zur Verjüngungskur

Daher muss sich das DBB-Präsidium fragen, ob es noch die Interessen aller Landesverbände vertritt. Oder ob eher eigene Ziele und die Pläne weniger Landesverbände im Vordergrund stehen. Für die nächsten Bundestage würde ich mir mehr Diskussionen wünschen – im Plenum, bei den Arbeitskreisen, einfach überall. Eine weitere Sache, die auffiel: die Altersstruktur: Sowohl bei den Vertretern der regionalen Verbände als auch beim Präsidium gehören viele einem älteren Semester an. Mit Marco Marzi kommt nun frisches und junges Blut in die Chefetage. Auch hier täte eine Verjüngungskur sicher gut. Das muss bereits in den Landesverbänden anfangen. Und wenn man sich fragt, warum die jüngeren Leute kein Interesse an solchen Posten haben, gilt es nach den Ursachen zu fragen und damit auch danach, wie man die Mitarbeit attraktiver gestalten könnte.

U10 Turnier in Königs Wusterhausen

Nach der Saison will der Brandenburger und Berliner Basketball Verband gemeinsam mit dem Ausrichter Red Dragons Königs Wusterhausen allen U10 Teams eine Spielmöglichkeit geben.

Das gilt sowohl für Anfänger wie auch für fortgeschrittene Teams.

Gegenseitiger Respekt und Fairplay sollten auch bei diesem Turnier an erster Stelle stehen. Ziel ist ein tolles Event für ALLE Teams und SCHIEDSRICHTER.

Mehr Infos hier.

Göttinger Mini-Turnier mit Rekord-Teilnehmerfeld

„Für den DBB etwas ganz Besonderes“

1.600 Kinder, 166 Teams, 35 Spielfelder, 13 Sporthallen – das sind die Zahlen, die Manfred Ude, Chef-Organisator des traditionsreichen Mini-Turniers der BG Göttingen, vor der 39. Auflage der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind Rekordzahlen! Denn noch nie in der Geschichte der Veranstaltung haben sich mehr Mannschaften für das größte Mini-Turnier in Europa angemeldet. „Für uns ist das eine enorme Herausforderung“, sagte Ude, „aber dank der Unterstützung der zahlreichen Helfer und dank des Engagements der Liga und des Verbandes sind wir bestens gewappnet für das Teilnehmerfeld“. Hätte Ude allen Interessenten eine Zusage gegeben, wären es 234 Teams geworden.

Gespielt wird am 9./10. Juni in den Altersklassen U9 bis U12 in 13 Leistungsklassen. Während die Meldungen bei den Mädchen leicht rückläufig sind, ist die Zahl der männlichen Teams gestiegen. Unterstützt und begleitet wird das Mini-Turnier erneut vom Deutschen Basketball Bund und von der easyCredit BBL.

„Das Mini-Turnier in Göttingen ist für den DBB nach wie vor etwas ganz Besonderes. Wir haben uns zuletzt mit verschiedenen Aktivitäten stark im Mini-Bereich engagiert und als Konsequenz dort große Mitgliederzuwächse verzeichnen können. Daran gilt es anzuknüpfen und daher fördern wir das absolute Mini-Highlight in Göttingen sehr gerne weiter. Das Mini-Turnier fasziniert auch weiterhin, das zeigt die unglaubliche Zahl der Anmeldungen in den verschiedenen Alters- und Spielklassen“, so Stefan Raid, DBB-Vizepräsident für Jugend und Schulsport. „Es ist unglaublich, welche Anziehungskraft die Veranstaltung hat“, so Jens Staudenmayer, Kaufmännischer und Sportlicher Leiter der easyCredit BBL. „Es ist ein buntes, fröhliches Basketball-Fest, das den Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.“

DBB Bundestag: Marco Marzi neuer Vizepräsident

Beim 53. Bundestag des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in Freiburg ist heute ein neues Präsidium für die kommenden vier Jahre gewählt worden. Dabei wurden Ingo Weiss (Präsident), Armin Andres (Leistungssport), Werner Lechner (Finanzen) und Prof. Lothar Bösing (Bildung) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu im DBB-Präsidium steht Marco Marzi für das Ressort Sportorganisation und Schiedsrichter. Amtsvorgänger Michael Geisler hatte nach 19 Jahren im DBB-Präsidium nicht mehr kandidiert. Stefan Raid (Jugend- und Schulsport) stand nicht zur Wahl, er wird vom Jugendtag des DBB gewählt.

Ingo Weiss eröffnete den Bundestag nach einem einstimmenden Video vor mehr als 100 Delegierten und Gästen und begrüßte besonders die Ehrengäste Patrick Baumann, Generalsekretär des Basketball-Weltverbandes FIBA und Mitglied des Internationalen Olympischen Comitees, Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Land Baden-Württemberg, Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg, Stefan Breiter, Bürgermeister der Stadt Freiburg, und Joachim Spägele, Präsident des Basketballverbandes Baden-Württemberg.

Anschließend wurde u.a. die Totenehrung durchgeführt. Stellvertretend erinnerte Ingo Weiss an die verstorbenen Yvan Mainini (Ehemaliger Präsident der FIBA und des französischen Basketball-Verbandes), Joachim Spiegler (Langjähriges Präsidiumsmitglied des Basketballverbandes Baden-Württemberg), Matthias Grothe (Ehemaliger Jugend-Nationalspieler und DBB-Assistenztrainer A2 und U20) und Hans Leciejewski (Ehemaliger Nationalspieler und DBB-Vizepräsident).

In seinem Grußwort sprach Patrick Baumann über den DBB als gutes Beispiel für andere Verbände. Dazu trügen die demokratischen Strukturen und die „immer freundlichen Gesichter“ bei. Er lobte die Nachwuchsarbeit, die dem DBB noch viel Freude bringen würde. Die BBL sei eine der besten Liga in Europa, das werde sich bald auch in den europäischen Wettbewerben zeigen. Die Welt des Basketballs bewegt sich auf allen fünf Kontinenten. Mit der neuen FIBA-Struktur blickt man positiv in die Zukunft, man könne die Kontinente so viel besser betreuen. „Wir denken global und agieren lokal“, mit möglichst wenig Politik.
Durch „One FIBA“ habe man eine bessere Verhandlungsposition gewonnen. Der neue Nationalmannschafts-Kalender soll der gesamten Basketball-Familie einen großen Push geben. Es müsse neues Leben in die Nationalmannschafts-Thematik. Das Zusammenarbeiten zwischen Verbänden und Vereinen sei nicht immer einfach, aber der neue Kalender ermöglicht den Verbänden auch das Entwickeln und Einsetzen jüngerer Spieler. Über den Disput mit der Euroleague könne er stundenlang reden. Seitens der FIBA habe man alles Mögliche versucht, aber die Euroleague möchte erkennbar keinen Kompromiss, sondern die Sportstrukturen in Europa ändern. Dies sei eine rote Linie für die FIBA, die keinesfalls überschritten werden soll. Eine starke Zusammenarbeit mit Verbänden und Ligen sei enorm wichtig, Man müsse Stärke zeigen und gegen die kämpfen, die die aktuelle Struktur zerstören wollen. Abschließend sprach Baumann über die neue Olympische Disziplin 3×3, die enorm viele Möglichkeiten biete. Generell müsse man gerade bei diesem Thema viele unterschiedliche Anbieter mit einzubeziehen, um fit für die Zukunft zu sein.

Volker Schebesta begrüßte die Delegierten im Namen der Landesregierung. Er sprach über die sehr gute, traditionsreiche und in der Gesellschaft stark verankerte Vereinslandschaft mit ehrenamtlichen Engagement. Davon profitiere der Sport enorm. Basketballsport sei im Südwesten fest etabliert, die Teams seien attraktive Aushängeschilder für das Bindestrich-Land. Basketball sei jung und man verstehe beim DBB, die gute Nachwuchsentwicklung zu nutzen und auszubauen. Dies habe er unter anderem beim AST 2018 erfahren dürfen. Schebesta drückte seine Freude über die starke und erfolgreiche Zusammenarbeit des Basketballs mit den Schulen aus. Das Projekt Basketball-Grundschulligen in Baden-Württemberg erwähnte er als besonders positives Beispiel. Sport sei gut für die Gesundheit, man müsse immer mehr Bewegungsangebote organisieren. Die Nutzung mache körperlich und geistig flexibel und stärke den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Für das Engagement des Verbandes in dieser Hinsicht dankte der Staatssekretär ausdrücklich.

Elvira Menzer-Haasis skizzierte eingangs die enge Verbindung des LSV Baden-Württemberg mit dem Basketball. Schön, dass der DBB mit dem Bundestag nach zwölf Jahren wieder nach Baden-Württemberg komme. Das Land habe viel zu bieten, unter anderem eine lebendige Basketballlandschaft, auch im Nachwuchs-Leistungssport. Man leiste damit einen guten Beitrag zur bundesweit guten Entwicklung der Sportart. Frau Menzer-Haasis sprach über das AST und die gute Arbeit des Basketball-Landesverbandes Baden-Württemberg. Der Sport lebe auch hier von den vielen Ehrenamtlichen. Der LSV unterstütze dabei die weitere positive Entwicklung mit der Stellung bestmöglicher Rahmenbedingungen. Die Schnittstelle zwischen DBB und Landesverband müssten und würden mit Leben gefüllt werden. Man möge sich – auch gemeinsam mit dem LSV – dazu aufmachen.

Stefan Breiter sprach als Sport-Bürgermeister kurz die turbulenten Zeiten in Freiburg an. Die Stadt Freiburg markiere die schönste Gegend in Deutschland. Breiter freute sich über den Wiederaufstieg der Eisvögel in die DBBL und nannte die Basketballer als hervorragende Botschafter für die Stadt. Neben den Fußballern des SC zähle der Basketball zu den Aushängeschildern der Stadt. In Freiburg – der jüngsten Großstadt Deutschlands – seien über 80.000 Menschen in 175 Sportvereinen aktiv. Breiter nannte den USC Freiburg als prägenden Basketballverein der Stadt. Generell brauche es viele Idealisten, die sich für den Sport einsetzen, viele helfende Hände seien vonnöten. Basketball sei in Freiburg öffentlich präsent.

Joachim Spägele sprach die Hoffnung aus, dass sich die Delegierten in der Schwarzwald-Hauptstadt wohl fühlen werden. Er lobte den LSV Baden-Württemberg ausdrücklich für die große Unterstützung der Basketballer und für den Sport generell. Der BBW sei ein noch recht junger Landesverband mit erst vier Präsidenten in 46 Jahren. Man habe im vergangenen Jahr durch die Todesfälle von Jürgen Unger und Joachim Spiegler ganz schwierige Zeiten durchgemacht. In Baden-Württemberg habe man sich stets dem Nachwuchsleistungssport verschrieben und sei auch auf vielen anderen Gebieten erfolgreich aktiv. Freiburg sei eine junge Stadt mit viel Flair, man sei in der Region stolz ein Teil von Europa zu sein. Der BBW knüpfe viele Kontakte zu Frankreich. In der Toskana Deutschlands könne man es wirklich aushalten.

Im Anschluss verlieh Ingo Weiss die silberne Ehrennadel des DBB an Carsten Straube (Bundesliga-Schiedsrichter, LV Sachsen-Anhalt) und Sascha Dieterich wurde zum Versammlungsleiter gewählt. Dieser begann seine Tätigkeit mit einem Zitat des Alt-Bundespräsidenten Walter Scheel: „Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen“.

Weiss ergänzte seinen schriftlich vorliegenden Bericht um einige aktuelle Punkte. Er skizzierte das Engagement des DBB über die vergangenen vier Jahre und nannte einige Schwerpunkte. Es seien spannende Jahre mit immer neuen Ideen und Herausforderungen (Fenster FIBA, 3×3 etc.). Man verfüge über eine gute Geschäftsstelle, „alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen an einem Strang“. Er äußerte seine Begeisterung über den bisherigen Verlauf der World Cup Qualifiers und das deutsche Team. Die Entscheidung für die Fenster sei genau richtig gewesen. Der Präsident lud zur U20-EM nach Chemnitz ein und kam dann auf die schwierige Leistungssportreform zu sprechen. Er freue sich auf die Umsetzung der Reform.
Die Bewerbung um die EuroBasket 2021 werde durch den DBB vorangetrieben, man sei in viel versprechenden Gesprächen. Es gebe eine ganze Reihe anderer Bewerber. Auch den Streit zwischen der FIBA und der ECA sprach Weiss an. Man sehe zur Zeit sowohl aus Sicht der FIBA als auch aus Sicht des DBB keinerlei Kompromissbereitschaft bei der ECA. Das könne man sich nicht gefallen lassen, dagegen müsse man sich wehren. 3×3 werde ein immer größeres Thema im DBB, besonders der weibliche Bereich erfahre dort derzeit einen Aufschwung. Man etabliere eine eigene DBB-Tour mit großen 3×3-Events und finde in diesem Bereich auch neue Partner. Die Arbeit im Nachwuchsbereich sei deutlich besser geworden, dabei dürfe man die großen Investitionen der Ligen nicht vergessen. Die gemeinsamen Anstrengungen führten zum Erfolg. Weiss nannte den neuen Gesundheitspartner pronova BKK und erwähnte die Verlängerung des Vertrages mit dem Ausrüster PEAK.

Zum Abschluss des ersten Sitzungstages wurden die Wirtschaftspläne eingebracht und die Anträge an die Arbeitskreise verwiesen.

Über Marco Marzi:
Marco Marzi ist seit 2012 Präsident des Basketballverbandes Rheinland-Pfalz (BVRP), seit 2016 Stadtratsmitglied für die SPD in Trier, seit dem vergangenen Jahr Vorsitzender des Stadtsportverbandes Trier und langjähriger Vorsitzender des Trimmelter SV (800 Mitglieder). Außerdem steht er Im Schiedsrichter B-Kader des Deutschen Basketball Bundes.
Der neue DBB-Vizepräsident ist 40 Jahre alt und fand als Fan und ständiger Zuschauer der Trierer Basketballer nach dem Aufstieg in die 1. Liga 1988 den Einstieg zum Basketball. 1992 trat er in den Trimmelter Sportverein ein und war dort in den Folgejahren als Spieler und Übungsleiter (Minis, Junioren und Senioren) aktiv. Beim BVRP-Sommercamp war er seit 1986 mit dabei und übernahm dort eine tragende Rolle.
Marco Marzi war Mitglied im Rechtsausschuss des BV-Rheinland, Mitglied des BVRP EDV-Ausschusses, Schiedsrichteransetzer Oberliga Rheinland-Pfalz-Saar und Schiedsrichter-Aus und Fortbilder seit 2000. So entwickelte er sich frühzeitig zur „Mehrkampfwaffe“ des BVRP, fungierte u.a. als Spielleiter im Basketballkreis Trier sämtlicher Jugend-und Seniorenrunden und war dort Pressewart und Webmaster. 2008 wurde er Vizepräsident II im BVRP für Sportorganisation und Spielbetrieb. Marco Marzi war außerdem Mitglied im Sportkreisjugendausschuss der Sportjugend Rheinland im Kreis-Trier-Saarburg. Sein Hobby ist die Fotografie.

Quelle: https://www.basketball-bund.de/news/dbb-bundestag-marco-marzi-neuer-vizepraesident-185448

Traditionsturnier der ehemaligen DDR-Oberligamannschaften in Bernau

Am ersten Juniwochenende trafen sich fünf Vertreter der DDR-Oberligamannschaften.

Im 60. „Lokjahr“ kamen Mannschaften aus Berlin, Chemnitz, Jena, Halle/Leipzig und der Gastgeber Bernau in der Hussitenstadt zusammen um den Besten unter ihnen auszuspielen. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ wurde dieses 20. Basketball DDR-Allstar-Turnier durchgeführt.

Bei der Ankunft der einzelnen Mannschaften in der Sporthalle gab es immer „ein Großes Hallo“! Viele der Beteiligten kennen sich schon seit Jahren und haben sich teilweise auch lange nicht gesehen. So konnte man in Erinnerungen schwelgen und sich über die Erfahrungen der letzten Jahre austauschen.

Die Versorgung aller Anwesenden war mit Familie Schlieben am Grill wieder mal in erfahrenen Händen. Der Imbiss wurde von Jana Schmidt-Roese und Beatrice Metzdorf zu aller Zufriedenheit hervorragend gemeistert .

Zum Gelingen trugen dann auch noch die Kampf- und Schiedsrichter wesentlich bei.
Erfahrene „DDR-Spielleiter“ wie Klaus Göldner, Roland Bauer und Hansi Günther stellten wieder mal ihre Fähigkeiten und die jahrelange Erfahrung unter Beweis. Gerd Riedel wechselte die Seiten und agierte bei dieser Gelegenheit als ehemaliger erfolgreicher OL-Spieler auf die Schiedsrichterseite.
Als Gastschiedsrichter konnte außerdem Torsten Littmann (Eberswalde) gewonnen werden. Er wurde unterstütz von seiner Tochter als Kampfrichterin.

Für den ordnungsgemäßen Ablauf sorgte als Dreh- und Angelpunkt des Turniers Gerhard Scherf als Hallensprecher und Kampfrichter.

Vielen Dank an alle diese fleißigen Helferinnen und Helfer.

Der Berliner Spieler Manuel Baer kannte das Bernauer Parkett hervorragend und hatte eine Art Heimspiel, da er einige Jahre in Bernau ein Gastspiel gab.

Lok Bernau landete, als guter Gastgeber, mit einer ausgeglichenen Bilanz im Mittelfeld und belegte mit einer überzeugenden Leistung den 3. Platz.

Bei der Siegerehrung bekamen dann alle Mannschaften eine Urkunden, ein Mannschaftsbild und eine Festschrift „60-Jahre Basketball in Bernau“ überreicht! Der Pokal wanderte unter großem Jubel aller an diesem Tag von KPV 69 Halle nach Chemnitz (Karl-Marx-Stadt)

Nach dem Turnier waren dann vor der Halle noch einige Festzeltgarnituren aufgebaut. Das wurde auch zahlreich genutzt um nochmal ins Gespräch zu kommen. Das Turnier zu reflektieren und in früheren Zeiten und in Erinnerungen zu schwelgen. So wurde auch gleich der Turnierverlauf analysiert und ausgewertet. Die anwesenden haben auch nicht mit Lob für das Event gespart.

Das nächste Traditionsturnier findet im Mai nächsten Jahres in Halle (Saale) statt. Dort wird dann auch der 50. Geburtstag des KPV Halle gefeiert.

Für Bernau spielten: Mathias Barke, Wolfgang Braatz, Ralf Kraya, Gerald (Achim) Menzel, Jörg Metzdorf, Mathias Plößer Peter Schmidt, Kurt Schuch und Thomas Werner (in alphabetischer Reihenfolge)

Bernauer „Punktelieferanten“: Mathias Barke 15 Punkte + 12:2 Freiwurfquote, Wolfgang Braatz 8 + 4:3, Gerald (Achim) Menzel 6 + 2:0, Jörg Metzdorf 2, Mathias Plößer 21 + 4:4, Peter Schmidt 4:2, Kurt Schuch 2, und Thomas Werner 17 + 10:4

GISA LIONS laden zum Try Out

Nun, da auch bei den GISA LIONS SV Halle wichtige Entscheidungen gefallen sind, wir informieren dazu im Laufe der nächsten Tage, bieten die Löwinnen ein Try Out für interessierte Spielerinnen an. Dieser wird am Samstag, den 2.6.2018 von 12-15 Uhr in der ERDGAS Sportarena stattfinden.

Wir bitten im Vorfeld um eine kurze Mail an geschaeftsstelle@halle-lions.de mit den wichtigsten Punkten der jeweiligen Basketball-Vita sowie der Position und der letzten Station.

Die GISA LIONS bedanken sich vorab für das Interesse.

Präsidiumsmitglied Ressort Finanzen gesucht

Fünf mal fünf ist für Dich kein Problem und ein Zahlensalat bereitet Dir keine Kopfschmerzen?! Du möchtest den Basketball in Brandenburg strategisch gestalten und willst mitentscheiden in welche Bereiche investiert wird?

Super, dann ist diese Tätigkeit genau die Richtige für Dich!  Werde Präsidiumsmitglied für Finanzen im Brandenburgischen Basketball-Verband!  Wir bieten Dir die Option, Dein Ressort selbst zu gestalten und ermöglichen Dir die Teilnahme an Lehrgängen zum Ausbau Deiner Qualifikationen. Alle weiteren Informationen findest Du hier.

Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann wende Dich bitte direkt an unseren Präsidenten Rico Witschas.

 

3. Red Cocks Basketball-Night

Die Streetballsaison ist eröffnet und auch in Frankfurt (Oder) wird wieder Basketball gespielt. Die
Red Cocks laden zum 3. mal zur Basketball-Night ein. Hier die Eckdaten zu unserem Turnier:

Wann?: 01.06.2018 von 18:00 – 00:00
Check-In: von 17:00 bis 17:30 Uhr
Teammodus: 4 gegen 4 auf 2 Körbe – max. 6 Spieler pro Team
Kategorien: Mixed und Jugend
Startgebühr: 8€ pro Spieler/in
Turnierende: ca. 0:00 Uhr
Anmeldung: bis 30.05.18

schickt einfach eine E-Mail mit folgenden Angaben:

– Kapitän (Name, E-Mail Adresse)
– Anzahl der Spieler
– Teamname
– Kategorie
an basketball@rc-ffo.de

Sporthalle: „OSZ-tiefe Halle“
Potsdamer Str. 4, 15234 Frankfurt (Oder)

Für eine Stärkung zwischen den Spielen wird für euch in der Halle ein Imbiss eingerichtet.
Die Zahlung der Startgebühr erfolgt vor Ort in bar oder per Überweisung nach Absprache.

Für die 8€ erhaltet Ihr ein T-Shirt, einen Essenscoupon im Wert von 2€ und eine Überraschung.

Gespielt wird 4 gegen 4 auf 2 Körbe, der Turniermodus wird vor Ort festgelegt. Die Punkte der
Frauen zählen doppelt (gilt nicht im Jugendbereich). Zusätzlich gibt es einen Freiwurf- und
Dreiercontest. Auf die Sieger warten diverse Sachpreise.

In der Sporthalle sind Glasflaschen jeglicher Art nicht gestattet. Die Umkleiden und Duschen der
Halle stehen zur Nutzung zur Verfügung.

1.ASC Frankfurt (Oder) Red Cocks e.V. Buschmühlenweg 172 in 15230 Frankfurt (Oder)

Dritter Jahrgang der Minitrainer-Offensive abgeschlossen

Am vergangenen Sonntag ging mit dem Abschlusslehrgang in Hannover der dritte Jahrgang der Minitrainer-Offensive zu Ende. 14 Trainerstudierende aus ganz Deutschland beendeten den einjährigen Intensivkurs, der sie nach dem Kick-Off beim Länderspiel in Erfurt zu Lehrgängen nach Hagen, Würzburg und eben Hannover geführt hatte. Viel Programm fand konzeptgemäß auch auf dem Online-Campus in der Lern-Community statt. Darüber hinaus besuchten die Studierenden erfahrene Minitrainer zu Hospitationen und bekamen ihrerseits Besuch von Experten in ihrem heimischen Minitraining.

Im Abschlusslehrgang standen u.a. die Themen Talent, Wurf und Inklusion auf dem Programm. Darüber hinaus gab es eine Präsentation der gastgebenden Grundschulbaskets, einem Projekt von Trainerstudent Jochen Michels. Den Inklusionsbeitrag stellte mit Mark Winter, der Lehrer an einer inklusiven Grundschule ist, ebenfalls ein Trainerstudent. Weiter gab es in einem letzten Coach-the-Coach gegenseitiges und Experten-Feedback zur praktischen Arbeit im Minitraining.

Alle Trainerstudierenden mussten sich am Samstag in der öffentlichen Fortbildung beweisen, die 30 interessierte Coaches besuchten. Das Programm wurde nämlich komplett von ihnen bestritten und für die meisten war es der erste Auftritt als Referent/in einer Fortbildung. Diese Fortbildung diente daher auch als Vorbereitung für die kommenden Clinics, bei denen die Absolventen/innen ihr Wissen aus dem Intensivkurs an weitere Minitrainer/innen weitergeben werden.

Am Sonntagmorgen erfolgte mit einigen Videoclips vom Vortag noch eine Auswertung der Fortbildung, bei der die Absolventen/innen weitere Tipps für ihre zukünftige Referententätigkeit bekamen. An runden Tischen wurde abschließend über verschiedene Themen rund um den Minibasketball diskutiert. Daran beteiligten sich auch die Absolventen/innen der vorigen Jahrgänge, von denen bereits am Samstag einige zu einem Austausch mit dem aktuellen Jahrgang nach Hannover gekommen waren.

Vor der Vergabe der Zertifikate betonte DBB-Vizepräsident Stefan Raid, wie glücklich er über dieses gemeinsame Projekt von DBB und Ausbildungsfonds ist. „Hier ist bereits sehr viel Gutes entstanden, das sich in der Minibasketball-Landschaft nicht nur zahlenmäßig zeigt, seien es der Leitfaden oder die neuen Minispielregeln“, so Raid, der den Absolventen/innen weiter mit auf den Weg gab: „Die Multiplikatoren-Rolle, die ihr habt, ist sehr wichtig, um das Thema innerhalb und außerhalb der Basketballwelt weiter zu stärken und wachsen zu lassen.“

Dem DBB-Vize schloss sich Andreas Scheede von der BG Göttingen an, der, ein Jahr nach seinem Abschluss mit dem zweiten Jahrgang, im Namen der Alumni ein paar Worte an die Absolventen/innen richtete. „Ich habe durch die Minitrainer-Offensive Mut und Sicherheit bekommen neue Dinge auszuprobieren und selber für das Thema Minibasketball aufzutreten. Ich möchte Euch wünschen, auch diesen Mut zu haben und unser Thema weiterzutragen“, war sein Gruß an den neuen Jahrgang.

Anschließend gab es dann die Zertifikate für das Jahr aus der Hand von Stefan Raid und das gemeinsame Foto. Der nächste Stopp ist für einige Absolventen/innen nun bereits in wenigen Wochen ihre erste eigene Clinic bspw. die Termine in Bochum (23. Juni), Hamburg (30. Juni) oder Schwandorf (14. Juli).

Interessierte Trainerinnen und Trainer können sich noch bis zum 18. Juni 2018 für den kommenden vierten Jahrgang der Minitrainer-Offensive bewerben. Hier der Link.