Die Mühe hat sich (wieder) gelohnt

Einer der qualitativ hochwertigsten LSD-Lehrgänge der vergangenen Jahre konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Was sich schon während des Theorielehrgangs im Oktober in Potsdam zeigte, setzte sich im Verlauf der Coachings und Prüfungen fort. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren allesamt hoch motiviert und gingen engagiert zu Werke – sehr zur Freude der Verantwortlichen! Nachdem bereits im Januar mehrere Teilnehmer erfolgreich ihre LSD-Prüfung abgelegt haben, dürfen wir an dieser Stelle nun sieben neue Senioren-Schiedsrichter im Land beglückwünschen.

Wir gratulieren allen Kolleginnen und Kollegen nochmal ganz herzlich und hoffen als Schiedsrichterkommission, dass sie mit viel Freude ihren sportlichen Herausforderungen nachgehen werden und uns lange als engagierte Schiedsrichter erhalten bleiben.

Glückwunsch an Elisabeth Fischer, Gina Marie Schiwek, Jan Brzezinski, Marcus Burde, Tobias Gorsky, Jan Grünberg und Karl Haßdenteufel.

Friedrich Winkler konnte verletzungsbedingt nicht an allen Maßnahmen teilnehmen und wird mit Beginn der neuen Saison seine Chance erhalten.

Unter der Leitung von Hannes Schneider kamen bei den angesetzten zwölf Spielen, an den vier Spieltagen, die Kollegen Marko Ulrich, Mathias Weege, Danny Püschel, Rocco Pietsch und Thomas Gunhold als Coaches, Sichter und/oder Prüfer zum Einsatz.

Wir bedanken uns ausdrücklich an dieser Stelle bei allen ausrichtenden Vereinen und den beteiligten Mannschaften für die Mitarbeit, das Vertrauen und ihr Engagement.

DBB-Schiedsrichterlehrgang LSE in Fürstenwalde vom 22. bis 24. Februar

Informationen von Mathias Weege:

Vor zwei Wochen fand der zweite DBB-Schiedsrichterlehrgang der Lizenzstufe E in dieser Saison statt. Dieses Mal, nicht wie üblich im Sportzentrum Lindow (Mark), sondern bei den Wood Street Giants in Fürstenwalde. Das Referententeam, bestehend aus Marko Ulrich, Rocco Pietsch und Lehrgangsleiter Mathias Weege, konnte am späten Freitagnachmittag 14 Schiedsrichteranwärter in der Sporthalle an der Grünstraße begrüßen. Alle Teilnehmer hatten vorab zwei E-Learning Kurse des DBB zu den Themen Regeln und Kampfgericht belegt. Somit konnte der Lehrgang schwerpunktmäßig praxisnah gestaltet werden.

Los ging es mit einer Kennenlernrunde und einer sich anschließenden Regeldiskussion. Insbesondere wurden die neuen Regeln dieser Saison durchgesprochen. Währenddessen bereiteten schon die fleißigen und immer präsenten Fürstenwalder Gastgeber in der Küche nebenan das Abendessen vor. Gegessen wurde dann, wie die nächsten Tage auch, im Seminarraum. Nach der Stärkung ging es anschließend in die Halle, wo die Schiedsrichteranwärter das Pfeifen und Anzeigen übten. Anders als in Lindow, trennte sich die Lehrgangsgemeinschaft am Ende des Tages: Für die Fürstenwalder und zwei Frankfurter Teilnehmer ging es nach Hause, die Referenten und sieben weitere Teilnehmer begaben sich zu einem nahegelegenen städtischen Wohnheim.

Am nächsten Tag fand der Lehrgang überwiegend in der Halle statt. Körperlich anstrengende Übungen und Drills wechselten sich mit ruhigeren Einheiten ab. Los ging es mit dem Erlernen der Schiedsrichtertechnik und den Regeln zu Dribbling und Schrittfehler. Ausruhen konnten sich die Teilnehmer danach im Seminarraum: Die hier vorgestellte Theorie der Kontakte darf bei keinem Lehrgang fehlen. Bevor es dann zum Mittag leckere Schnitzel für alle gab, übten die Teilnehmer die vier Grundprinzipien eines Schiedsrichters: Look for Spaces, Boxing in, Penetration und Move constantly. Am Nachmittag gab es zwei Einheiten zu Entscheidungstraining und Konfliktmanagement. Hier mussten die Teilnehmer aus sich herauskommen: Zum einen „Mut zum Pfiff“ zeigen und dann spontan sowie selbstsicher bei simulierten Konfliktsituation auftreten. Weiter ging es dann mit Spielen auf dem Halbfeld. Erstmals mussten die Teilnehmer alle bisher erlernten Techniken gemeinsam anwenden. Wie auch beim letzten Lehrgang gab es nach dem Abendessen eine Gruppenarbeit zum Thema Teamwork und Kommunikation.

Am Sonntag zeigten die Schiedsrichteranwärter dann ihr erlerntes Können bei Spielen auf dem ganzen Feld. Gemeinsam mit Fürstenwalder Spielern boten die Teilnehmer ein gutes Spielniveau, sodass die beiden Schiedsrichter auf dem Feld stets gut zu tun hatten. Jeder Teilnehmer bekam nach seinem Einsatz von den Referenten Tipps und Verbesserungsvorschläge. Den Lehrgangsabschluss bildete der Regeltest mit einer sich anschließenden Einheit zum Thema „Schiedsrichterei im Brandenburgischen Basketballverband“.

Den drei Referenten hat der Lehrgang bei den Wood Street Giants viel Spaß gemacht. Auch weil die Organisation durch die Fürstenwalder mal wieder wunderbar geklappt hat. Dafür ein großes Dankeschön!

Zu guter Letzt gratuliert die Schiedsrichterkommission den 12 neuen Schiedsrichtern aus den Vereinen BBC Cottbus, WSG Fürstenwalde,
SSV Lok Bernau, 1. ASC Frankfurt (Oder) Red Cocks, SV Leonardo-Da-Vinci Nauen. Viel Freude beim Pfeifen!

Startschuss für Sichtungen in der LSD-Ausbildung

Am letzten Sonnabend starteten im Rahmen der LSD-Schiedsrichter-Ausbildung die ersten Sichtungen im Land Brandenburg.

In Potsdam (Babelsberg) war das erste Sichtungsturnier im Rahmen eines Landesliga Herrenturniers. Unter Beteiligung des SV Babelsberg 03, von USV Potsdam 3 und der WSG Fürstenwalde konnten die ersten 5 Schiedsrichter gesichtet werden.
Einer musste leider verletzungsbedingt kurzfristig absagen.
Die anderen SR-Anwärter, wie Marcus Burde, Elisabeth Fischer, Tobias Gorsky, Jan Grünberg, und Karl Haßdenteufel, kamen zwar etwas angespannt, aber gut gelaunt und hochmotiviert in der Landeshauptstadt an. Alle zeigten eine überzeugende Leistung, die auf einen erfolgreichen Abschluss hoffen lässt. Die beiden Coaches Rocco Pietsch und Thomas Gunhold sahen was den Schiedsrichtern bereits in der Theorie an einem Wochenende unter der Leitung von Hannes Schneider beigebracht wurde. Und das war beachtlich. Beide Coaches waren beim Vorgespräch und in der Halbzeit („Aussprache“) der SR anwesend. Nach jedem Spiel wurde dem betreffenden Schiedsrichter dann von „seinem“ Coach mitgeteilt was dieser beobachtet hat und vor allem wie er es noch besser machen kann.

Im Vergleich zu den letzten Jahren ist mit Sicherheit jetzt schon eine starke Steigerung der Leistungsfähigkeit der beteiligten SR zu erkennen.

In den nächsten Wochen und Monaten werden so alle Anwärter innerhalb von 5 Turnieren, 2 bis 3 Mal gesichtet und dann einer Prüfung unterzogen.

Austragungsorte hierfür sind Potsdam, Strausberg und Fürstenwalde.

Federführend durch Hannes Schneider sind Rocco Pietsch, Danny Püschel, Marko Ullrich, Mathias Weege und Thomas Gunhold als SR-Coach und Prüfer angesetzt. Spätestens am 10.03.2019 wissen wir dann alle, wen wir als neue Seniorenlizenzschiedsrichter im Land begrüßen dürfen.

Die Schiedsrichterkommission wünscht Jan Brzezinski, Marcus Burde, Elisabeth Fischer, Tobias Gorsky, Jan Grünberg, Karl Haßdenteufel, Gina Schiwek und Friedrich Winkler bei diesem Vorhaben eine Menge Spaß und viel Erfolg.

SR-Weiterbildungen für die Saison 2018/19 abgeschlossen

Text von Mathias Weege

Mit der Weiterbildung in Potsdam am vorletzten Wochenende gab es für die Brandenburgischen Schiedsrichter die letzte Möglichkeit, ihre Lizenzgültigkeit bis zum Oktober 2019 zu verlängern. Die Referenten Marko Ulrich und Steffen Zollondz hatten dann auch viel zu tun – ganze 50 Schiedsrichter fanden sich im Kongresshotel Potsdam am Templiner See ein.

Insgesamt haben 94 Teilnehmer eine der drei Weiterbildungen des Brandenburgischen Basketball-Verbands in Glienicke (26. August), Eisenhüttenstadt (23. September) und Potsdam (28. Oktober) erfolgreich besucht. Leider waren unter den 94 nur neun Schiedsrichterinnen. Vielleicht lassen sich in Zukunft mehr weibliche Basketballerinnen für die Schiedsrichtertätigkeit begeistern, denn hier haben wir als Verband offensichtlich noch deutlichen Nachholebedarf. Erfreulich ist aber zu erwähnen, dass 14 der 18 Teilnehmer der beiden LSE-Lehrgänge des Jahres 2017 ihre erste Lizenzverlängerung erhalten haben, davon zwei durch ihre Teilnahme an der aktuell stattfindenden LSD-Ausbildung. Damit sind ganze 78 % der LSE-Teilnehmer 2017 der Pfeife treu geblieben!

Alle aktiven Schiedsrichter sollten nun fit im Umgang mit den neuen Regeln sein. Zudem wurden in den Weiterbildungen die vom DBB vorgegebenen Schwerpunktthemen Unsportliches Foul, Protect the Shooter, Schrittfehler und Behaviour behandelt. Hier wurden insbesondere viele anschauliche Videos gezeigt.

Die Schiedsrichterkommission bedankt sich bei allen Teilnehmern der Weiterbildungen für ihr Engagement und wünscht eine erfolgreich Saison. Ein Dankeschön geht auch an die Ausrichter der Weiterbildungen: BV StarWings Glienicke, Eisenhüttenstädter BV 1971, USV Potsdam, und an die sechs Referenten Rocco Peitsch, Thomas Gunhold, Danny Püschel, Mathias Weege, Steffen Zollondz und Marko Ulrich.

LSE Schiedsrichterausbildung im Herbst 2018

Text von Mathias Weege

Am vergangenen Wochenende (12. bis 14 Oktober) war es wieder einmal soweit. Die Schiedsrichterkommission lud ins Sportzentrum Lindow zur DBB-Schiedsrichterausbildung der Lizenzstufe E ein. Von den 24 angemeldeten Teilnehmern haben sich dann aber nur 15 auf den Weg gemacht. Vielleicht lag es daran, dass es der erste Lehrgang nach dem neuen, vom Deutschen Basketballbund vorgegebenen, Ausbildungskonzept war. Alle Teilnehmer hatten nämlich vorab zwei E-Learning-Kurse zu belegen und mussten dann beim Lehrgang die entsprechenden Zertifikate vorlegen.

Weil sich die Teilnehmer bereits vor dem Lehrgang mit den Basketballregeln beschäftigt haben, wurden die Einheiten überwiegend praxisnah gestaltet. Unterstützt durch die drei Referenten Marko Ulrich, Rocco Pietsch und Mathias Weege, konnten die angehenden Schiedsrichter ihr Wissen bzw. ihre Fertigkeiten erweitern und festigen. Bevor es damit aber am Samstag losging, lernten sich Referenten und Teilnehmer am Freitagabend kennen. In lockerer Runde gab es spielerische Namens- und Kennenlern-Runden, anschließend ging es dann doch noch etwas in die Theorie: Marko Ulrich stellte das Thema Kontakte vor und Rocco Pietsch besprach die neuen Regeln – diese waren leider noch nicht ins E-Learning integriert.

Nach dem wie immer guten Frühstück ging es dann Samstagmorgen um neun in die Halle. Bis zum Leiten von richtigen Spielen auf dem ganzen Feld hatten die Teilnehmer jedoch einen weiten Weg zu gehen. In kleinen Schritten näherten sie sich dem Ziel nach und nach an. Als Erstes wurden die Laufwege und Positionen vom folgenden und vorderen Schiedsrichter eingeübt, sowie das Vorgehen beim Freiwurf und Sprungball. Bei der nächsten Einheit zum Thema Signalisierung war „Wie muss ein Pfiff sein?“ die erste von den Teilnehmern zu beantwortende Frage. Hier galt es, das Pfeifen zu erlernen und die richtige Anzeigetechnik – nach einer Entscheidung und dann auch zum Kampfgericht. Es gab dazu die verschiedensten Übungsformen, die in ihrer Komplexität immer mehr gesteigert wurden. Zudem hatten die Teilnehmer nach der Einheit die Möglichkeit, sich selber auf dem Tablet zu betrachten, wobei sich einige ein Schmunzeln nicht verkneifen konnten. Vor der Mittagspause wurde dann noch besprochen, wie sich Spieler korrekt mit dem Ball bewegen können: Dribbling und Schrittfehler.

Zu Beginn des Nachmittags gab es eine spielerische Einführung zum Entscheidungstraining: Marko Ulrich moderierte eine abgewandelte Form der bekannten Sendung „Eins, Zwei oder Drei“: Die Referenten Rocco Pietsch und Mathias Weege zeigten mal ihre basketballerischen Fähigkeiten und die Teilnehmer hatten sich für (1) No Call, (2) Foul oder (3) Schrittfehler zu entscheiden. Für die Gewinner gab es dann eine extra Portion Gummitiere. Nach einer kleinen Fotosession mit Thomas Gunhold, dem Verantworlichen für die Öffentlichkeitsarbeit der Schiedsrichterkommission, wurde diese Übungsform dann noch etwas abgewandelt fortgesetzt, bevor es dann in das Konflikttraining ging. Dieses Thema ist auf Wunsch des DBB inzwischen Bestandteil der LSE-Ausbildung. In drei Gruppen wurden drei unterschiedliche, typische Konfliktsituationen durchgespielt und analysiert. Die Referenten waren vorab gespannt, inwieweit die Teilnehmer sich darauf einlassen würden. Letztendlich hat es wunderbar funktioniert, die meisten hatten die Situationen durchaus schon erlebt und konnten sich entsprechend einbringen. Nun hatten die Teilnehmer ausreichend Rüstzeug, um in den letzten zwei Stunden der Hallenarbeit Spiele auf einen Korb als Schiedsrichter zu leiten. Hier zeigte sich dann, wer mit den komplexen Situationen gut klarkommt oder wer noch ein wenig mehr üben muss. Geschafft durch das viele Stehen, Spielen und Schiedsrichtern gab es für alle eine verdiente Pause, in der geduscht und zu Abend gegessen wurde.

Anschließend wurde der Lehrgang im Seminarraum fortgeführt. Zum Thema Teamwork und Kommunikation erarbeiteten die Teilnehmer – wieder in drei Gruppen – die wichtigsten Grundsätze. In der abschließenden Auswertungsrunde stellten die Teilnehmer ihr Thema vor, wobei sich alle Anderen natürlich mit einbringen konnten. Diese Einheit wurde zur Zufriedenheit der drei Referenten von allen gut gemeistert, insbesondere gab es eine entspannte Gesprächsatmosphäre. Halb zehn war dann endlich Schluss für den Samstag. Die Referenten konnten den Tag Revue passieren lassen und die ein oder andere Verbesserungsmöglichkeit diskutieren.

Am nächsten Morgen besprach Marko Ulrich mit den Teilnehmern konkret, was ein Schiedsrichter in Brandenburg vor und nach dem Spiel zu tun hat, wie er zu seinen Spielen kommt und auch, was es denn so an Spielleitungsgebühren gibt. Im Anschluss zeigte Mathias Weege noch einige Videos zum Thema Kontakte, bevor die Teilnehmer ihr theoretisches Wissen bei einem Regeltest unter Beweis stellen mussten. Hier haben 14 von den 15 Teilnehmern die Mindestanzahl der richtig zu beantwortenden Fragen geschafft. In der letzten großen Einheit nach dem Mittagessen wurde auf dem ganzen Feld gespielt und gepfiffen. Die Referenten korrigierten immer wieder die beiden Schiedsrichter, und in einer Auswertungsrunde zu dritt wurden die Leistungen besprochen, Tipps gegeben und Punkte genannt, die in der zweiten Spielrunde verbessert werden sollten. Am Ende des Tages zeigten die meisten Teilnehmer, dass sie in der Lage sind, Jugendspiele in Brandenburg zu leiten. Einige müssen noch etwas mehr üben, um selbstsicherer in ihrem Auftreten und ihren Entscheidungen zu werden.

Die Schiedsrichterkommission gratuliert und freut sich über 14 neue Schiedsrichter aus den Vereinen BV Star Wings Glienicke, BV Ludwigsfelde, Eisenhüttenstädter BV, Oranienburger BV, Red Eagles Rathenow, RSV Eintracht Stahnsdorf, SV LdV Nauen und TSV Falkensee.

Die drei Referenten waren größtenteils zufrieden mit dem neuen Konzept der Schiedsrichterausbildung. Insbesondere die Teilnehmer bei der Erarbeitung der Themen verstärkt mit einzubeziehen, ist ein guter Ansatz für das Erlernen von Wissen und Fähigkeiten. Ergänzt durch auflockernde Spiele – sogenannte Energizer – stellte sich eine gute Lehrgangsatmosphäre ein. Ansonsten sollte es beim nächsten Mal mehr Wechsel zwischen Halle und Seminarraum geben, denn am Samstag hat sich gezeigt, dass es für alle Beteiligte ziemlich anstrengend war, fast den ganzen Tag in der Halle zu verbringen. Außerdem sind angehende Teilnehmer dazu aufgefordert, das E-Learning gewissenhafter durchführen, stellten die Referenten doch fest, dass es bei Einigen, trotz bestandener Prüfung, erheblich Lücken im Regelwissen gibt.

Neue SR-Regeln sind online verfügbar

für alle die sich auf die neue Saison optimal vorbereiten wollen, stehen jetzt die neuen Regeln hier zur Verfügung!!!

Hier findet Ihr die
* DBB-Regelinterpretation 2018
* Regeländerungen 2018
* Fragenkataloge 2018

SR-Weiterbildung des OL-Pools Anfang September in Berlin

Zwölf Schiedsrichter des OL-Pools und zum Teil aus der Regionalliga haben sich an einem Sonntag in der Bundeshauptstadt zusammengefunden um sich im Rahmen der OL-Pool-Weiterbildung wieder auf den neuesten Stand der Dinge bringen zu lassen.

Leider waren auch 3 Kollegen durch Krankheit verhindert.

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Schrittfehlervideo des DBB online…

Der Deutsche Basketball-Bund hat zum besseren Verständnis ein Lehrvideo zum Thema „Schrittfehler“ erstellt.

Die SRK findet es so interessant das Ihr Euch das ansehen solltet …

https://www.dropbox.com/sh/zeqcfre5fbm1rck/AAD3ore238_496Th8ATrK-fUa?dl=0

Erste Weiterbildung für Brandenburger Schiedsrichter in Glienicke/Nordbahn

Sonntagfrüh mal nicht mit der Familie Brötchen, Frühstücksei und Kaffee genießen, sondern zur Wissenserweiterung zu den Referenten Rocco Pietsch und Thomas Gunhold in den Norden von Berlin fahren. So lautete der Plan am letzten Wochenende für 21 Schiedsrichter.

Vertreter aus Bernau, Cottbus, Eberswalde, Hohen-Neuendorf, Nauen, Oranienburg, Rathenow, Woltersdorf und vom Gastgeber Glienicke fanden sich schon um 10 Uhr in der Mensa an der Dreifeldhalle ein.

Nach kurzen organisatorischen Absprachen ging es auch gleich in die Vollen. Thematisiert wurde das letzte Sportjahr in der >>Schiedsrichteranalyse 2017/2018<< und daran anschließend der >>Ausblick auf die Saison 2018/2019<<. Hier lag das Hauptaugenmerk auf den >>Regeländerungen<< und den >>Saisonvorgaben des DBB und des BBV<<.

Dieses Jahr gab es mehrere >>Schwerpunktthemen<<, wie U-Foul, Protect the Shooter, Schrittfehler und Behaviour, zu behandeln.

Ein sehr umfangreiches und intensives Pensum was da zu absolvieren war. Einige Teilnehmer trugen dann noch zum Erfolg der Veranstaltung bei. Es gab die eine oder andere klärende Diskussion.

Ein „persönlicher Höhepunkt“ war auch wieder der jährliche Regeltest am Anfang und dessen Auswertung zum Ende des Tages.

Gegen 14:25 Uhr ging es dann, etwas später als geplant, für alle wieder zurück in die heimatlichen Gefilde.

Die SRK möchte sich bei dieser Gelegenheit bei den Verantwortlichen von BV StarWings Glienicke für die Unterstützung an diesem Tag bedanken.

 

 

Jährliche Klausurtagung der Brandenburger SR-Kommission

Wie alle Jahre trafen sich die Mitglieder der SRK an der Ostsee um die turnusmäßige Klausurtagung zu absolvieren.

Leider war der Teilnehmerkreis dieses Jahr arbeits- und krankheitsbedingt etwas dezimiert.

So fanden sich, unter der Leitung von Marko Ulrich, auch Rainer Buchholz, Thomas Gunhold, Rocco Pietsch, Mathias Weege und Steffen Zollondz auf dem Zeltplatz auf Rügen ein. Einige konzentrierten sich ganz auf die Beratung, andere brachten ihre Partner mit …

Am Freitag noch mit der Anreise, dem Auspacken und Ankommen „beschäftigt“, ging es am Sonnabend an die Tagesordnungspunkte. Hier insbesondere um die Auswertung der letzten Saison und die Vorbereitung der neuen.

Arbeitsschwerpunkt waren dieses Mal im Rahmen der kommenden Saison die Neuerungen rund um die DBB-SR-Ausbildung. Das nahm einen Großteil der Beratungszeit ein.

Aber erst ging es um die vergangene Saison. Hier waren die Verbesserung der Situation in der Brandenburger Oberliga der Damen/Herren und die Zusammenarbeit mit den Spielleitern in allen Jugend-Ligen die Topthemen. Deshalb wird die nächste OL-Weiterbildung intensiviert und mit umfangreichen Spielberichten und Videos aus der letzten OL-Saison untersetzt.

Große Probleme gab es in 2017/18 vor allem durch viele kurzfristige Spielumbesetzungen mit mangelnder Absprache mit dem SR-Bereich unter denen nicht zuletzt die Spiele und die Spielbeteiligten leiden mussten. Die SRK will und muss das auf der nächsten Spielplanbörse thematisieren (lassen).

In beiden Fällen musste die SRK leider wieder feststellen, dass die SR bei den Spielleitern keine allzu große Lobby haben und daran unbedingt gearbeitet werden muss. Die Spielleitung muss verstehen, dass die SR „nicht nur uniformiertes Beiwerk im Spielbetrieb“ sind.

Marko Ulrich berichtete noch von der LSK-Sitzung in Hamburg und dem BBV-Verbandstag. Beim Verbandstag erhielt die SRK von den Delegierten einen „Arbeitsauftrag“. Es geht um die U14 und die Gestellung der 2. SR durch den Veranstalter/die Heimmannschaft.

Ab der kommenden Saison wird die Ausbildung der SR auf der Basis von DBB-Vorgaben grundlegend verändert und verbessert werden. Das bedeutet, dass die Regularien im BBV (wie SR-(Prüfungs-)Ordnung usw.) angepasst werden müssen.

Es wird in der Ausbildung LSE – LSC, die im Landesverband erfolgen, verstärkt auf moderne Medien gesetzt. So gibt es zur Vorbereitung der angehenden SR, einen E-Learningkurs. Nach der 1 bis 2-tägigen Präsenzausbildung wird ein Mentoringkonzept greifen.

Ab der nächsten Saison gibt es lediglich einen zentralen LSE-Lehrgang in Lindow/Mark. Danach wird bei Bedarf ein zweiter dezentraler LSE-Lehrgang an einem Vereinsstandort angeboten.

Auch die KaRi-Lehrgänge werden in Zukunft über ein E-Learningportal absolviert.

Dann wurden zum Abschluss noch die Verantwortlichkeiten innerhalb der SRK festgelegt.

Gestartet wird mit einer Übergangsphase. Genauere Informationen dann zu gegebener Zeit von der SRK.

Nachdem das straffe Programm um 15 Uhr endlich absolviert war, ging es für alle in die verdiente Freizeit. Hier gab es wieder „alles was das Herz begehrt“. Sommer, Sonne, Strand und Ostsee. Abends, die obligatorisch gemeinsame Essensvorbereitungen, gutes Essen, hervorragende Gespräche und viel gute Laune.

Zwischendurch wurde natürlich noch zusammen das BBL-Basketballfinale in München als „Weiterbildung“auf dem Laptop angesehen. Leider mit einer „Träne im Knopfloch“, da einer am Spielfeldrand in München, eigentlich bei uns zum Grillen eingeteilt war …

Am Sonntag war dann nach dem Frühstück die schöne Zeit schon wieder vorbei und es ging an die Abreise. Nicht ohne sich vorher für das nächste Jahr „zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle“ zu verabreden.

Aber bis dahin gibt es noch viel zu erledigen. Auf geht´s SR!!