Schiedsrichterfortbildungen abgeschlossen

Beitrag von Mathias Weege

Die aktuelle Saison 2023/24 ist nun schon drei Monate alt und die meisten SchiedsrichterInnen des Brandenburgischen Basketball-Verbands e.V. haben durch diverse Fortbildungsmaßnahmen eine Lizenzverlängerung bis zum Oktober 2024 erhalten. Auch wenn es immer wieder schade ist, einige Lizenzen deaktivieren zu müssen, freut sich die Schiedsrichterkommission darüber, dass etliche Neu-SchiedsrichterInnen am Ball bleiben und die Möglichkeit einer Fortbildung wahrnehmen, um ihre Lizenz um ein weiteres Jahr zu verlängern, und somit den „Verlust altgedienter KollegInnen“ ausgleichen.

Die maßgebliche Kennzahl für den Erfolg der Erstausbildung von SchiedsrichterInnen ist die „Drop-out-Quote“, die auch im Landesverbandvergleich eine wesentliche Rolle spielt. Sie gibt an, wie viele Neu-SchiedsrichterInnen ihre Lizenz durch eine Fortbildung nicht verlängern, sprich dem Landesverband als Schiedsrichter oder Schiedsrichterin „verloren gehen“. Hier ist der BBV im Ländervergleich beständig vorne dabei: Wir glänzen also durch eine niedrige „Drop-out-Quote“. Konkret haben von 41 im Jahr 2022 neu ausgebildeten SchiedsrichterInnen in der aktuellen Saison 24 eine Fortbildung des BBV besucht, was einer „Drop-out-Quote“ von 41 % entspricht. Für brandenburgische Verhältnisse ist diese Kennzahl recht hoch, wenn man diese mit der „Drop-out-Quote“ über die letzten vier Jahre vergleicht: diese liegt nämlich bei nur 33%.

Die meisten SchiedsrichterInnen des BBV haben eine der vier Weiterbildungen, durchgeführt durch Referenten der Brandenburgischen Schiedsrichterkommission, besucht und damit eine Lizenzverlängerung erhalten. Erstmalig wurden zwei Weiterbildungen unter der Woche an einem Mittwoch online durchgeführt. Eine Weiterbildung fand in Glienicke-Nordbahn in Präsenz statt und eine weitere online an einem Sonntag. Verständlicherweise sind die Online-Weiterbildungen sehr beliebt, da sie den geringsten Zeitaufwand für die TeilnehmerInnen bedeuten. In Glienicke konnten sich leider nur zwei Referenten und acht Teilnehmer austauschen. Positiv formuliert, erreicht die Schiedsrichterkommission durch die Möglichkeit, Online-Weiterbildungen durchzuführen, mehr SchiedsrichterInnen. Thematisiert wurden die Basis der Schiedsrichtertechnik, der Anschreibebogen und wiederholt die Mini-Regeln. Bei der Schiedsrichtertechnik ging es der Schiedsrichterkommission vor allem um Einheitlichkeit in den Ligen unterhalb der Oberliga. Der Anschreibebogen wurde auf die Agenda gesetzt, da in den letzten Jahren vermehrt Auffälligkeiten von Seiten der SpielleiterInnen gemeldet wurden.

Neben den Verbandsinternen Weiterbildungen haben auch einige SchiedsrichterInnen, die in überregionalen Kadern aktiv sind, ihre Lizenzen verlängern können. So entsendet der Brandenburgische Basketball-Verband e.V. sechs SchiedsrichterInnen in die 2. Regionalliga Ost, einen Schiedsrichter in die 1. Regionalliga Nord und zwei Schiedsrichter in die Pro B. Dazu haben wir seit mehreren Jahren einen Schiedsrichter in der Bundesliga und der Euroleague. Neun Schiedsrichter habe ihre Lizenzverlängerung erhalten, da sie den LSD-Lehrgang Anfang November besucht haben, und damit auf dem Weg sind, Senioren-Spiele zu leiten. Hinzukommen die 33 Neu-SchiedsrichterInnen, die im Jahr 2023 ausgebildet wurden und bereits bis zum Oktober 2024 lizensiert sind. Mit den 94 erfolgreichen TeilnehmerInnen der vier Weiterbildungen hat unser Verband aktuell 157 lizenzierte SchiedsrichterInnen. Die Schiedsrichterkommission ist gespannt, wie sich diese Zahl in den nächsten Jahren entwickeln wird. Das Interesse an den LSE-Lehrgängen ist jedenfalls groß und lässt hoffen.

LSD-Ausbildung 2023-24 am ersten Novemberwochenende in Fürstenwalde

Beitrag von Rocco Pietsch

Am vergangenen Wochenende fand in Fürstenwalde der diesjährige DBB-Lehrgang der Lizenzstufe D statt. Aus 6 Vereinen reisten die 9 Teilnehmer an, um ein interessantes Wochenende vor sich zu haben, in dem ihre bisherigen Erfahrungen als SR erweitert werden sollten. Ziel für alle ist es, am Ende der Saison erfolgreich als Seniorenschiedsrichter zu bestehen.

Am Freitagabend begrüßten die Referenten Elisabeth Ziegler, Jonathan Xander und Rocco Pietsch die Teilnehmer und es gab eine kurze Vorstellungsrunde. Dann ging es direkt in die Referate, die jeder Teilnehmer im Vorfeld vorbereiten sollte. Am Ende stand noch eine Gruppenarbeit und ein Quiz zu Regeln an.

Der Samstag startete mit dem Regeltest. Dieser verlief gut und so wurde der Grundstein für einen erfolgreichen Tag gelegt. Der Vormittag stand weiter voll im Zeichen der Schiedsrichtertechnik um den Teilnehmern hier neuen Input zu geben und ihnen dabei zu helfen, die richtige Position für eine gute Entscheidung zu finden.

Nach der Mittagspause wurde an der Außenwirkung zum Thema Anzeigetechnik und Kommunikation gearbeitet. Im Anschluss leiteten die Teilnehmer ein Testspiel zwischen Fürstenwalde und den Kings&Queens 2 aus Potsdam. Mit Unterstützung von umfangreicher Video- und Audiotechnik agierten sie als SR-Team. Hier galt es für die Teilnehmer die Übungen zu Schiedsrichtertechnik und Außenwirkung direkt umzusetzen. Jeder SR bekam direkt danach ein kurzes Feedback zum Geleisteten

Am Abend gab es dann nochmal eine Einheit zur Teamarbeit im Schiedsrichterteam und zum Vorgespräch, dass zukünftig ein Teil des Schiedsrichterweges sein wird.

Am Sonntagmorgen wurden einzelne Videoszenen aus dem Testspiel gemeinsam ausgewertet und die Teilnehmer sahen sich zum ersten Mal als Schiedsrichter selbst auf Video. Um nochmal aktiv zu werden wurden verschiedene Konfliktsituationen in Rollenspielen erprobt um auch hier zukünftig richtig agieren zu können.

Für alle Teilnehmer gilt es nun die gesammelten neuen Erfahrungen in der Praxis auszuprobieren und im Laufe der Saison werden sie bei Coaching Spielen bei der Umsetzung unterstützt.

Am Ende der Saison steht noch für alle das Prüfungsspiel auf dem Programm. Die Schiedsrichterkommission wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg für die weiteren Spiele.

Ein großer Dank wiedermal an die Wood Street Giants aus Fürstenwalde für die super organisierte Location und Verpflegung.
Ebenfalls ein großer Dank an die beiden Mannschaften aus Fürstenwalde und Potsdam.

Die Teilnehmer Kai Buchmann, Toni Gubernus, Fabian Hahn, Stefan Köhler, Philipp Lipke, Artem Melnykov,
Fabian Mielisch, Tim Schirm und Devin Zürner (in alphabetischer Reihenfolge) mit den Referenten
Rocco Pietsch, Elisabeth Ziegler und Jonathan Xander. (v.l.n.r. mit schwarzen Hemden)

Neue Jugendschiedsrichter*innen für den Brandenburgischen Basketball-Verband

Beitrag von Carsten Jagla

Vom 06. – 08. Oktober fand der erste Lehrgang der noch jungen Saison zum Erlangen der Lizenzstufe E statt. Seit mehr als 10 Jahren treffen sich die Teilnehmer*innen und Referent*innen dazu in Lindow (Mark).

Das Referenten-Team empfing 21 Teilnehmende von 13 bis 38 Jahren. Erfreulich war auch, dass fünf weibliche Teilnehmer*innen dabei waren.

Referenten Rocco Pietsch, Jonathan Xander, Carsten Jagla und Marko Ulrich mit den 21 Teilnehmenden

Nachdem die Zimmer bezogen wurden und sich beim gemeinsamen Abendessen gestärkt wurde, trafen sich alle im Seminarraum zur offiziellen Begrüßung. Neben einer kurzen Vorstellungsrunde wurde die Agenda besprochen und Erwartungen ausgetauscht.

Danach ging es auch schon in die Halle zur ersten Praxiseinheit. Diese Einheit ist für viele etwas Besonderes, da der Umgang mit der Pfeife, und die Handzeichen geübt werden. Rocco hat hier federführend erklärt, worauf es ankommt und die anderen Referenten haben korrigierend unterstützt.

Der Samstag war ein guter Mix aus Theorie am Vormittag und Praxis am Nachmittag und Abend.

Es wurden alle wichtigen Themen zu Regelübertretungen und Kontaktbewertungen theoretisch besprochen und in Praxisübungen simuliert. Das Thema Schiedsrichtertechnik wurde dabei im Besonderen beleuchtet, da dies für alle Teilnehmenden ein ganz neuer Bereich ist und ohne diesen Aspekt das Schiedsrichtern schlicht nicht möglich ist.

Die Praxis-Übungen wurden stetig intensiviert und es wurde immer wieder auf die wesentlichen Aspekte hingewiesen. Die Hilfestellung der Referenten wurde als sehr positiv empfunden und so konnten am Ende sogar Spielsituationen auf Großfeld nachgestellt werden.

Am Sonntagvormittag standen noch einige Theoriethemen auf der Agenda: Jonathan setzt hier auf Gruppenarbeit um das Thema „Fouls und ihre Strafen“ selbstständig zu erarbeiten und danach den anderen Teilnehmenden zu präsentieren. Nach den Themen 24-Sekunden, Goaltending und Stören des Balls besprach Marko mit den Teilnehmer*innen das Schiedsrichtern in Brandenburg. Es wurden die Fragen geklärt, wie man zu Spielen kommt, was es an Geld gibt oder was alles vor dem Spielbeginn beachtet werden muss. Das letzte Thema des Tages waren schließlich die Mini-Regeln. Da ein Großteil der Teilnehmer*innen zwischen 13 – 16 Jahren alt ist, werden sie auch Spiele der Minis leiten. Hier gibt es teilweise abweichende Regeln und auch der Umgang mit Spielern, Trainern und Eltern ist eher anspruchsvoll.

Am Nachmittag ging es dann noch darum, möglichst viel in der Halle zu üben. Auf dem ganzen Feld konnten alle mindestens zweimal 7 Minuten Spiele leiten. Alle Referenten beobachteten, korrigierten teilweise und gaben den angehenden Schiedsrichter*innen nach jedem Spiel persönliches Feedback.

Am Ende des Lehrgangs wurde den 11 neuen Schiedsrichter*innen gratuliert und den restlichen 10 mit aufbauenden Worten Rückmeldung gegeben, warum es nicht geklappt hat.

Die Referenten resümierten hier, dass vor allem das junge Alter und teilweise die kurze Vorbereitung auf den Lehrgang die Gründe sind, warum es nicht geklappt hat. Positiv war die Rückmeldung, dass einige im Januar wiederkommen möchten und weiterhin motiviert sind, Schiedsrichter*innen zu werden

Die Schiedsrichterkommission gratuliert Omar Alsayed, Jonas Bönecke, Daniel Fobow, Levi Ganguin, Zoe Guerrero, Rian Häßler, Robin Höner, Akhira Jaensch, Paul Felix König, Viktor Künkel und Marlon Radü zum Bestehen. Für den weiteren Werdegang als Schiedsrichter dann viel Erfolg, Spaß bei der “Arbeit”, Gesundheit und immer die richtigen Entscheidungen.

Und wichtig: Am besten gleich loslegen – von erfahrenen Kolleg*innen unterstützt.

Vier Schiedsrichterweiterbildungen in der Saison 2023/24

Die Schiedsrichterkommission wird zu Beginn dieser Saison vier Weiterbildungslehrgänge durchführen. Alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter mit einer gültigen Lizenz oder deren Lizenz nicht mehr als drei Jahre geruht hat, erhalten durch erfolgreiche Teilnahme an einem der Lehrgänge eine Lizenzverlängerung bis zum 31. Oktober 2024.

Um möglichst vielen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern eine Teilnahme zu ermöglichen, finden zwei Weiterbildungen online an einem Mittwoch statt: 6. September und 8. November. Dazu gibt es zwei Termine an einem Sonntag, einen als Präsenzlehrgang am 24. September, voraussichtlich in Glienicke/Nordbahn und einen online am 22. Oktober. Die Termine der Weiterbildungen, mit der Möglichkeit sich rechtzeitig online zu registrieren, sind hier zu finden: https://bbv- inside.de/schiedsrichter/termine.

Für eine erfolgreiche Teilnahme muss der vierstündige Lehrgang vollständig absolviert und ein Regeltest bestanden werden.

Zur Vorbereitung auf den Regeltest sollten die Regel- und Kampfrichter-Fragenkataloge des DBB genutzt werden. Diese haben wir jeweils für Schiedsrichter  und Kampfrichter bereitgestellt.

Die Schwerpunktthemen werden voraussichtlich Schiedsrichtertechnik, Spielberichtsbogen und Mini-Regularien sein.

Mathias Weege

Termine für Schiedsrichter veröffentlicht und Anmeldung für LSE-Ausbildung möglich

Die Lehrgangsmaßnahmen für die Schiedsrichteraus- und Weiterbildung der Saison 2023/2024 sind geplant.

Alle Termine gibt es hier zu sehen.

Außerdem ist ab sofort die Anmeldung für die LSE-Ausbildung im Oktober möglich. Um einem breiten Teilnehmendenkreis zu ermöglichen, wurde das Ausbildungswochenende im Rahmenspielplan für die Jugendligen spielfrei gehalten. Vereine sind angehalten dies bei möglichen Spielverlegungen zu beachten und keine Spiele auf den 07. und 08. Oktober zu verlegen.

Hier für die LSE-Ausbildung im Oktober anmelden.

Klausurtagung der Schiedsrichterkommission im Juni 2023

Nach der Saison ist vor der Saison – das trifft nicht nur auf Trainer, Spieler und die Vorstände im Verband und den Vereinen zu. Auch die Schiedsrichter nutzen die Saisonpause für die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Daher traf sich die Schiedsrichterkommission in diesem Jahr vom 16. – 18. Juni wieder auf dem Zeltplatz des „Regenbogen“-Camps Nonnevitz in Dranske auf der Insel Rügen zur Auswertung der abgelaufenen Saison und zur Planung der kommenden Monate.

Marko Ulrich, Mathias Weege und Petra Ludewig trafen bereits am frühen Nachmittag auf der Insel ein und stellten mit einem umfangreichen Einkauf die kulinarische Versorgung der nächsten Tage sicher. Danach genoss das Trio eine verdiente Pause beim „Fischimbiss Schreiber“ am Wieker Bodden. Solcherart gestärkt ging es wenig später auf dem Campingplatz, nach der herzlichen Begrüßung durch Rainer Buchholz, an die vorbereitenden Arbeiten wie die Belegung der Quartiere und die Unterbringung von Gepäck und Einkäufen. Anschließend blieb noch Zeit für eine kurze Stippvisite am Strand, ehe die Vorbereitung des gemeinsamen Abendessens anstand. Carsten Jagla, Rocco Pietsch und Daniel Taupitz komplettierten die Runde und so startete die Klausurtagung der SRK mit einem gemütlichen Beisammensein.

Nach dem gemeinsamen Frühstück begaben sich alle gut gelaunt an die Arbeit und ließen sich von der umfangreichen Tagesordnung nicht entmutigen. Die letzte Saison stellte die Schiedsrichter vor einige Herausforderungen und so war der Gesprächsbedarf groß. Erstmals wurde ein abwesendes Mitglied der SRK, Stephan Reitzig, per Videokonferenz zugeschaltet. Das klappte erstaunlich gut und störungsfrei.

Startend mit der Bestätigung der Tagesordnung und der Kontrolle des Protokolls vom 02.03.2023, folgte die Auswertung der Saison 2022/2023, sowie des Verbandstages 2023. Für den Verbandstag 2024 wurden erste Anträge zur Anpassung der Schiedsrichterordnung besprochen.

Weitere wichtige Themen waren u.a. „Vereinsansetzungen und Umbesetzungen“, die Nominierungen für den OL-Pool, für die RLO sowie für JtfO 2024 und die Festlegung der Coaching- und Sichtungsschwerpunkte 2023/2024 sowie die Planung der kommenden SR-Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Schiedsrichterkommission wird für die anstehenden Lizenzverlängerungen vier Weiterbildungstermine anbieten. Von den drei Online-Terminen finden zwei unter der Woche statt. Der Präsenztermin wird wieder an einem Sonntag angeboten. Im weiteren Verlauf der Saison sind zwei LSE-Ausbildungen geplant, ein dritter LSE-Ausbildungsgang findet bei Bedarf im Juli 2024 statt. Auch ein Lehrgang zur Erlangung der LSD-Lizenz und ein Mini-Lehrgang sind geplant.

Thomas Gunhold, Ressort Öffentlichkeitsarbeit, konnte diesmal nicht an der Klausurtagung teilnehmen und hatte im Vorfeld einen schriftlichen Bericht abgegeben.

Einzelne TOP aus dem Bereich „Administration“ wurden auf Grund der fortgeschrittenen Zeit auf die nächste Sitzung verschoben. Nach Abstimmung der nächsten Sitzungstermine war der offizielle Teil der SRK-Sitzung beendet. Die Energie reichte dann noch für einen kurzen gemeinsamen Spaziergang zum Fischimbiss, wo es vor dem Abendessen eine verdiente Stärkung gab.

Die gemeinschaftliche Vorbereitung des Abendessens ist immer ein Highlight und machte allen Spaß. Da war dann auch wieder Zeit für launige Gespräche und der Samstag klang mit einem leckeren Essen aus.

Nach einem letzten gemütlichen Frühstück wurde gemeinsam auf- und ausgeräumt, bevor sich alle auf den Heimweg machten.

Ein herzliches Dankeschön geht an Rainer Buchholz für die Bereitstellung der Quartiere und an Marko Ulrich für die umsichtige Organisation dieser so liebgewonnenen jährlichen Veranstaltung.

erstellt von: Petra Ludewig

 

Großer Erfolg für Brandenburgisches Schiedsrichterwesen

Drei brandenburgische Schiedsrichtertalente für DBB-Finals nominiert.

Hier der Bericht eines der Teilnehmer (von Lorenz Falk – Finale WK 3 männlich – “Jugend trainiert für Olympia & Paralympics”)

Das Turnier begann damit, dass sich alle 32 Schiedsrichter und 8 SR-Coaches in einem Schulungsraum am Alex trafen. Dann gab es eine kurze Vorstellungsrunde und im Anschluss mussten alle Teilnehmenden einen Regeltest schreiben. Die Coaches haben außerdem noch etwas zu den Regeln gesagt und was Sie von uns beim Turnier erwarten und wie sie uns bewerten werden.

Am Mittwoch und Donnerstag durften dann alle Schiedsrichter jeweils 6 Kurzspiele pfeifen. 

Die größte Schwierigkeit lag darin über den gesamten Tag von 9:00 bis teilweise 18:00 die Konzentration und Spannung hochzuhalten, um sich vor den DBB-Coaches bestmöglich zu präsentieren. Natürlich ging es aber auch darum viel mitzunehmen. Für mich persönlich war das größte Plus dieses Events, dass man von jedem Coach beobachtet wurde und so sehr viel verschiedenes Feedback bekommen hat. Das führt dazu, dass man einen guten Gesamteindruck der eigenen Leistung bekommt und so genau weiß, an welchen Punkten man weiter arbeiten muss. 

Der Höhepunkt von „Jugend trainiert“ besteht dann aus den Finalspielen am Freitag für die nur 8 Schiedsrichter nominiert werden. Am Donnerstag trafen wir uns in einem Restaurant in Berlin Mitte und dort wurden dann die Finalnominierungen bekannt gegeben. 

Ich habe mich sehr gefreut, als ich dann erfahren habe, dass ich am Freitag ein Finalspiel leiten darf. Ein besonderes Highlight war auch, dass die Finalspiele in der Sömmeringhalle ausgetragen wurden. Zwar hatte ich dort auch schon in der Vorrunde ein Spiel gepfiffen, allerdings waren am Freitag dann „etwas mehr“ Zuschauer anwesend. Nach den ersten 2-3 Pfiffen fühlte ich mich dann allerdings schnell sicher und das Spiel verlief ohne Probleme. 

Am Ende des Turniers bekommt man dann noch einen Coachingbericht mit persönlichem Feedback, dass einen bei der weiteren Entwicklung unterstützen soll. 

Ich bin sehr zufrieden mit dem Turnier und es war sehr schön so viel Feedback zu bekommen und so viele neue Schiedsrichter und Coaches kennenzulernen. 

Das Finale WK 2 weiblich – “Jugend trainiert für Olympia & Paralympics” leitete Lucas Bemfert.

Die offizielle Mitteilungen des DBB findet Ihr hier: SR-Sichtungsmaßnahme beim Bundesfinale Jugend trainiert

Die dritte im Bunde ist Elisabeth Ziegler

Die offizielle Mitteilungen des DBB findet Ihr hier:  SR-Coachingmaßnahme beim WNBL TOP4

 

 

 

Bericht des SR-Wartes der SRK des BBV – Marko Ulrich

Hier könnt Ihr vom obersten Schiedsrichter des Landes ein Rückschau auf die letzte Saison sehen: Bericht_BBV2023

Neue Jugend-Schiedsrichter für den Brandenburgischen Basketball-Verband

Text von: Carsten Jagla

Vor zwei Wochen fand die zweite Schiedsrichterausbildung der Lizenzstufe E in dieser Saison statt. Im Vorfeld waren kaum Anmeldungen eingegangen und Anfang November wurde kurz diskutiert, ob der Lehrgang abgesagt werden muss. Mit etwas Nachdruck und Erinnerungen an die Vereine konnten schlussendlich 25 Teilnehmende von den Referenten Marko Ulrich, Rocco Pietsch, Jonathan Xander und Lehrgangsleiter Carsten Jagla begrüßt werden, was eine Rekordzahl darstellt.

Der Freitag begann nach einer Stärkung in der Mensa mit einer Kennenlernrunde, wo auch der Ablauf und die Erwartungen besprochen wurden. Danach ging es, wie schon bei den letzten Lehrgängen, in die Halle, um den Gebrauch der Pfeife und die Anzeigetechnik zu üben.

Am Samstagvormittag wurde das Theoriewissen der Teilnehmer:innen  von Jonathan (Zeitregeln, Ausball) und Carsten (Kontakte) durchgesprochen. Hier wurde auch viel mit Videos gearbeitet, um Spielsituationen zu analysieren und den Austausch anzuregen. Danach erklärte Rocco die Schiedsrichtertechnik, die am Nachmittag in den Praxiseinheiten eine wesentliche Rolle spielen sollte.

Nach der Mittagspause starteten die Teilnehmenden mit einem Energizer, dem Spiel Pipeline. Hier sollte nicht nur die Mittagsmüdigkeit überwunden, sondern auch zielgerichtete Kommunikation untereinander angeregt, werden. Danach wurden in Kleingruppen Übungen zu Regelübertretungen und Kontaktbewertungen trainiert. Die Komplexität der Übungen wurde stetig gesteigert, was immer eine große Herausforderung darstellt. Die Hilfestellung der Referenten wurde als sehr positiv empfunden und so konnten am Ende sogar Spielsituationen auf Großfeld nachgestellt werden. Der lange Tag mit Theorie und Praxis war phasenweise kurzweilig aber am Ende auch sehr kräftezehrend, was sich auch in der Entscheidungsfindung bei der Einheit nach dem Abendessen widerspiegelte.

Am Sonntagvormittag standen noch einige Theoriethemen auf der Agenda: Jonathan setzt hier auf Gruppenarbeit um das Thema „Fouls und ihre Strafen“ selbstständig zu erarbeiten und danach den anderen Teilnehmenden zu präsentieren. Nach den Themen 24-Sekunden, Goaltending und Stören des Balls, besprach Marko mit den Teilnehmer:innen das Schiedsrichtern in Brandenburg. Es wurden die Fragen geklärt, wie man zu Spielen kommt, was es an Geld gibt oder was alles vor dem Spielbeginn beachtet werden muss. Das letzte Thema des Tages waren schließlich die Mini-Regeln. Da ein Großteil der Teilnehmer:innen zwischen 13 – 17 Jahren alt war, werden sie auch Spiele der Minis leiten. Hier gibt es teilweise abweichende Regeln und auch der Umgang mit Spielern, Trainern und Eltern ist eher anspruchsvoll.

Im Anschluss ging es ans Eingemachte. Der Regeltest stand auf dem Programm. Hier zeigte sich, dass die vielen theoretischen Lehreinheiten sich also gelohnt hatten. 20 von 25 Teilnehmer:innen schafften es, den Regeltest erfolgreich zu absolvieren und können nun den Rest der Saison ihre ersten Spielen leiten.

Am Nachmittag ging es dann noch darum, möglichst viel in der Halle zu üben. Auf dem ganzen Feld konnten alle zukünftigen Schiedsrichter:innen mindestens einmal 10 und einmal 5 Minuten Spiele leiten. Alle Referenten beobachteten, korrigierten teilweise und gaben den Schiedsrichter:innen nach jedem Spiel persönliches Feedback.

Die Schiedsrichterkommission gratuliert den 20 neuen Schiedsrichtern und wünscht viel Freude beim Leiten von Spielen. Und wichtig: Am besten gleich loslegen – von erfahrenen Kolleg:innen unterstützt. Und: Viel üben!

LSD-Ausbildung in Fürstenwalde

geschrieben von: Rocco Pietsch

Ende Oktober fand der diesjährige DBB-Lehrgang der Lizenzstufe D in Fürstenwalde statt.

Die 9 Teilnehmer aus 6 Vereinen hatten ein interessantes Wochenende vor sich, an dem ihre bisherigen Erfahrungen als SR erweitert werden sollten. Ziel war es, zukünftig auch im Seniorenbereich aktiv werden zu können.

Am Freitagabend begrüßten die Referenten Daniel Taupitz, Jonathan Xander und Rocco Pietsch die Teilnehmer und es gab eine kurze Vorstellungsrunde. Dann ging es direkt in die Referate, die jeder Teilnehmer im Vorfeld vorbereiten sollte. Am Ende stand noch eine Gruppenarbeit zu den SR-Regeln an.

Der Samstag früh startete nochmal mit einer kurzen Fragenrunde zu den Regeln, gefolgt vom Regeltest. Diesen konnten alle Teilnehmer bestehen, so dass der Lehrgang für alle Teilnehmern ohne Druck weitergehen konnte. Der restliche Vormittag stand ganz im Zeichen der Schiedsrichtertechnik, um den Teilnehmern hier neuen Input zu geben und ihnen dabei zu helfen, die richtige Position für eine gute Entscheidung zu finden.

Der Nachmittag begann mit einer Schulungseinheit zur Außenwirkung, gefolgt von einem Testspiel zwischen 2 Fürstenwalder Mannschaften, in dem die Teilnehmer die Übungen zu Schiedsrichtertechnik und Außenwirkung direkt umsetzen konnten.

Am Abend gab es dann eine Einheit zur Teamarbeit im Schiedsrichterteam und zum Vorgespräch, das zukünftig ein Teil des Schiedsrichterweges sein wird.

Zum Start des Sonntags wurden gemeinsam Videoszenen des Testspiels ausgewertet. Die Teilnehmer sahen sich dort zum ersten Mal als Schiedsrichter auf Video. Um noch einmal aktiv zu werden, wurden verschiedene Konfliktsituationen in Rollenspielen geübt, um hier zukünftig richtig agieren zu können. Am Ende des Lehrgangs standen die Regeländerungen der Saison 2022/23 und die Feedbackrunde auf dem Programm.

Nun heißt es für alle Teilnehmer, das neue Wissen und die gesammelten neuen Erfahrungen in der Praxis auszuprobieren. Im Laufe der Saison werden sie bei Coachingspielen bei der Umsetzung unterstützt. Am Ende der Saison müssen sie dann alle im Prüfungsspiel zeigen, was sie aus diesem Lehrgang und dem Saisonverlauf gelernt haben und ob sie für den Seniorenbereich fit sind.

Die Schiedsrichterkommission wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg für die weiteren Spiele.

Ein großer Dank geht an die Wood Street Giants aus Fürstenwalde, die nicht nur wiederholt eine super organisierte Location und Verpflegung zur Verfügung stellten, sondern den Lehrgangsteilnehmern auch mit 2 Teams für das Testspiel die Möglichkeit gegeben haben, aktiv zu üben.