Bericht vom LSE-Lehrgang in Lindow (3.-5. November 2017)

 Die Schiedsrichterkommission hat vom 3. bis 5. November zum Lehrgang zur Erlangung der Jugendschiedsrichterlizenz (LS-E) eingeladen. Ganze 24 Teilnehmer aus neun Vereinen machten sich auf den – mitunter langen – Weg zum Sportzentrum in Lindow (Mark). Als die drei Referenten Rocco Pietsch, Daniel Taupitz und Mathias Weege gemeinsam gegen 17 Uhr eintrafen, wurden sogleich die fast vollständig anwesenden Teilnehmer begrüßt und auf die Zimmer verteilt. Zum ersten Mal musste sogar ein Teilnehmer ins Hotel umquartiert werden, da er ganz einfach viel zu groß war für die etwas zu klein geratenen Betten im Jugendhaus. Als der erste große Schwung abgearbeitet war, trudelten allmählich die restlichen Teilnehmer ein. Von 18 bis 19 Uhr galt es, sich für die nachfolgende Praxiseinheit zu stärken.

Auch dieses Jahr wurde wieder bis 22 Uhr fleißig geübt: Regelübertretungen und Fouls anzeigen, pfeifen, Bälle zum Sprungball in die Luft befördern und schließlich einige Freiwürfe durchführen. Während die drei Referenten die nächsten beiden Tage besprachen, ging es für die Teilnehmer in die Jugendhäuser. Einige sind wohl ziemlich bald ins Bett gegangen, andere nutzten die mitgebrachte Playstation zum Fußball spielen.

Es folgte mit dem Samstag der längste und damit anstrengendste Tag des Lehrgangs: Am Vormittag wurde besprochen, was denn eigentlich einen guten Schiedsrichter ausmacht. Bei der anschließenden Auswertung der Vorbereitungsfragen mit Rookie-Referent Daniel konnten die angehenden Schiedsrichter zeigen, wie gut sie sich vorab mit den Regeln beschäftig hatten – oder eben nicht. Das Bälle lebendig oder tot sein können, war Thema der nächsten Einheit. Volle Konzentration war dann noch einmal vor dem Mittagessen gefordert: Lehrgangsleiter Mathias besprach mit den Teilnehmern, wann sie einen Kontakt als Foul bewerten sollten oder ein „No Call“ die bessere Entscheidung ist – dies auch anhand vieler kurzer Videos. Dass eine gute Zusammenarbeit auf dem Feld mit dem Schiedsrichterkollegen und eine vernünftige Schiedsrichtertechnik bei der Entscheidungsfindung durchaus behilflich sind, erfuhren die Teilnehmer nach dem Mittagessen von Rocco.

Bei der sich anschließenden Halleneinheit, die bis 18 Uhr andauerte, konnten die in ihre Sportkleidung geschlüpften Teilnehmer das kurz zuvor erlernte Wissen bei Spielen auf dem Halbfeld anwenden. Hier merkten viele, dass Entscheidungen auf dem Feld unter Stress mitunter schwieriger zu fällen sind, als wenn man sich in Ruhe ein Basketballspiel sitzend am Spielfeldrand anschaut. Wie beim Autofahren auch, muss man als angehender Schiedsrichter viel üben, um eine gewisse Routine bei den Laufwegen und der Entscheidungsfindung zu erlangen.

Geschafft von vier Stunden laufen, sitzen, zuhören und konzentrieren ging es für die Schiedsrichter unter die Dusche und anschließend in die Mensa (oder umgekehrt – je nach Belieben), um wieder Kraft zu tanken. Denn am Abend wurden noch drei weitere Themen im Seminarraum behandelt: Regelübertretungen, Zeitregeln und Administration. Endlich war der Tag geschafft und alle konnten durchschnaufen.

Auch am Sonntagvormittag mussten alle recht früh die warmen Betten verlassen, um sich mit Fouls und ihren Strafen, Goaltending & Stören des Balls, der Schiedsrichterrei im schönen Brandenburg und den besonderen Regeln für die kleinsten Basketballer – den Minis – zu beschäftigen. Ob sich der ganze Aufwand gelohnt hat, konnte ein jeder beim sich anschließenden Regeltest zeigen. Hier schafften von 23 Teilnehmern (eine Teilnehmerin ist aus gesundheitlichen Gründen am Samstag abgereist) 18 die erforderlichen 29 von 40 Punkten. Doch nicht nur Regelwissen, sondern auch das Anwenden der Regeln wird von Schiedsrichtern verlangt. Daher ging es für die Teilnehmer zum Abschluss erneut in die Halle, um die drei Referenten bei Spielen auf dem ganzen Feld von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Wer den Regeltest bestanden hat und auch in der Praxis gezeigt hat, dass er in Zukunft Spiele leiten kann, bekommt die Jugendschiedsrichterlizenz ausgehändigt.

Geschafft haben es: Sebastian Bergmann, Karl Haßdenteufel (StarWings Glienicke), Patrice Bischof, Bleik Köster (Mahlower SV), Bruno Moses (RSV Eintracht), Jacob Jardan (SC Potsdam), Paul Gehring, Philipp Powdrack, Janine Weber, Karl Naumann (LdV Nauen). Die Schiedsrichterkommission gratuliert und wünscht allen Neuschiedsrichtern einen guten Start.

Drei weitere Teilnehmer haben den LSE-Lehrgang auch erfolgreich absolviert, müssen jedoch noch einen Kampfrichterlehrgang besuchen, der Bestandteil der LSE-Ausbildung ist.   (Nächster Termin: 17.12.2017 in Cottbus)

Mathias Weege

Weiterbildungen der Schiedsrichter abgeschlossen

Auch in diesem Jahr wurden alle Schiedsrichter einer „Eignungsprüfung“ unterzogen um ihren Sichtvermerkt für die kommende Spielzeit zu erhalten.

Bei den drei Terminen waren zu den Weiterbildungen 90 Teilnehmer (27/26/37) dabei. Neben den jährlich wiederkehrenden WB-Themen wie Auswertung der letzten Saison, Vorgaben für die kommende Saison, aktuelle Regeländerungen und einem Schwerpunktthema, gab es wieder einen Austausch aller anwesenden SR untereinander und mit der SRK.

Bei dem Punkt, das vergangene Jahr zu reflektieren, kam es zu etlichen Wortmeldungen. Hier eine kurze Aufstellung:

1.) Einige Diskussion gab es um das Thema „Umbesetzung über TeamSL“. Es ist WICHTIG, dass alle Daten in diesem Portal stimmen und zeitnah alle Termine von den SR eingepflegt sind!

2.) Wieder gab es weibliche Turniere (z.B. Bernau, Rathenow, Mahlow), bei denen die SR nicht über den Ausfall der Veranstaltung informiert wurden. Soll heißen, die SR waren pünktlich vor der Halle. Nur ALLE anderen nicht! Die Kollegen waren also die Einzigen, die von nichts wussten!

3.) Auch nicht angetretene HSR haben die Gemüter erhitzt. Damit verbunden stellte sich die Frage, ob die Strafen noch nicht hoch genug sind. Es konnte in KWh gleich vor Ort recherchiert und geklärt werden, dass es sich um Termine handelte, für die sich beim BBV-SR-Umbesetzer NIEMAND gemeldet hatte. Also haben die HSR diese Verpflichtung einfach ignoriert.

4.) Es wird als sehr kritisch, wenn nicht sogar gefährlich betrachtet, wenn junge (gerade ausgebildete) SR zu einem Turnier als HSR geschickt werden. Nun ist es im Bereich des BBV schon immer eine Empfehlung, dass neue SR keine Spiele in Altersklassen leiten sollen, die älter sind als sie selbst. An dieser Stelle also der Aufruf an die Vereine, verbunden mit der Bitte, ihre neuen Schiedsrichter die ersten 10 – 15 Spiele nicht als HSR zu Turnieren zu schicken.

5.) Das Thema „unvorschriftsmäßige SR-Kleidung“ wurde ebenfalls heiß diskutiert. Es wurde noch einmal klargestellt, dass wir als SR nicht auf die Einhaltung der Vorgaben achten können, wenn wir sie selbst nicht erfüllen. Jeder, dem so etwas auffällt, hat es zu notieren/notieren zu lassen bzw. der SRK zu melden. Es geht hier nicht ums Anschwärzen (!!!), sondern vor allem um die Einhaltung von Verträgen gegenüber unseren Sponsoren.

Als Schwerpunktthema für die Weiterbildungen 2018/2019 wurde „Protest, Vorgehen und Verfahrensweisen“ vorgeschlagen.

Bei den Regeländerungen ging es vor allem um die neue Schrittfehlerregel. Da wird es wohl trotz eingehender WB´n die eine oder andere Unsicherheit bei allen Spielbeteiligten geben. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Es gab es auch eine kleine Überraschung. Trotz eines nicht sehr anspruchsvollen Tests haben ihn zum ersten Mal zwei Anwesende nicht bestanden. Die beiden bekommen eine 2. Chance.

Außerdem wurden zu allen Terminen im Anschluss je eine KaRi-Ausbildung angeboten. Die anwesenden 50 Teilnehmer (7/18/25) wurden innerhalb der 4 Stunden in die Kari-Tätigkeit eingewiesen und konnten sich auch praktisch ausprobieren.

Auffällig ist in diesem Jahr, dass einige „ältere Semester“ an dieser Ausbildung teilnahmen. Zum Teil als Vorbereitung auf die LSE-Ausbildung, aber vor allem waren es Eltern, die das Hobby ihrer Sprösslinge auf diesem Weg unterstützen wollen. Generell werden die Kampfrichterlehrgänge in letzter Zeit gut besucht, insbesondere auch von Basketballinteressierten, die nicht vorhaben, die Jugendlizenz zu machen.

Die Referenten Thomas Gunhold, Hannes Schneider, Marko Ulrich, Mathias Weege und Steffen Zollondz trugen ihren Teil zum Erfolg dieser Pflichtveranstaltungen bei. Die Vereine in Bernau, Potsdam und Königs Wusterhausen sorgten für vorbildliche Voraussetzungen.

An dieser Stelle allen vielen Dank!

In der Hoffnung, dass unser doch recht hohes Niveau und die vorbildlichen Standards nun noch weiter verbessert werden, erwarten wir eine, aus SR-Sicht, erfolgreiche Saison!

Eure SR-Kommission

 

Weibliche Auswahl: Dank Kooperation mit MV in Hamburg dabei

Am 27.10. machte sich die die kleine brandenburgische Delegation auf nach Hamburg, um am Landesauswahlturnier der Mädchen in der Hansestadt teilzunehmen. Paula Neumann und Rosalie Hoba von der WSG Fürstenwalde, begleitet vom Landestrainer Dirk Stenke sollten die „Farben“ des BBV bei diesem Turnier vertreten. Weiterlesen

Männliche Auswahl: 2005er unterliegen in Hamburg, 2007er Sichtung erfolgreich

Am letzten Oktoberwochenende gastierte die männliche Auswahl beim Landesauswahlturnier in Hamburg. Nach der Anreise am Freitag standen für die Brandenburger am Samstag gleich drei Spiele an: Gegen Berlin blau, Berlin weiß und Hamburg. In die beiden Spiele gegen die klar favorisierten Hauptstädter starteten die Brandenburger jeweils gut. Weiterlesen

Sichtung für weibliche Landesauswahl

Der Landestrainer Dirk Stenke lädt alle Spielerinnen der Jahrgänge 2005 – 2007 zum Sichtungstraining nach Fürstenwalde ein.

Wann:              11.11.2017

Wo:                 EWE Sporthalle Frankfurter Straße 67, 15517 Fürstenwalde/Spree

Wer:                 alle Spielerinnen der Jahrgänge 2005 – 2007

Trainer:            Dirk Stenke

Anreise:            Samstag, bis 09:15 Uhr

Abreise:            Samstag gegen 12:30 Uhr

Mitzubringen sind:   Trainingsbekleidung, Dinge des persönlichen Bedarfs

Die  teilnehmenden Spielerinnen melden sich bitte bis zum 10.11.2017 direkt bei Dirk Stenke an.

FIBA33 – 1. Saisonturnier am 15.10.2017 in Lauchhammer

Der Countdown läuft… nur noch wenige Wochen, dann startet das erste Saisonturnier der weiblichen Jugenden im Modus 3×3.

Turnierdaten:

DATUM: Sonntag 15.10.2017 – ab 13.00 Uhr

HALLE: Sporthalle „Am Wehlenteich“ 01979 Lauchhammer (Naundorfer Straße) Weiterlesen

DBB-Athletikkonzeption als Download

Umfangreiche Broschüre für alle Trainerinnen und Trainer!

Die DBB-Athletikkonzeption steht zum Download auf der DBB-Website zur Verfügung. Auf 73 informativen Seiten mit vielen anschaulichen Tabellen und Grafiken stehen interessante Inhalte für alle Trainerinnen und Trainer bereit.

Hier geht es direkt zum Download.

Aus der Einleitung: Basketball ist vielfältig und komplex – genauso wie das Individuum, das den Sport ausübt. Jeder Mensch reagiert infolge seiner individuellen körperlichen und mentalen Voraussetzungen, Bedürfnisse und Einflüsse unterschiedlich auf einen Trainingsreiz. Dementsprechend sollte im Trainingsprozess auf die Individualisierung und Altersgemäßheit der Trainingsinhalte geachtet werden. Ein Trainingskonzept kann hingegen nur richtungsweisend sein, da es sich Verallgemeinerungen und „Wahrheiten“ bedient. Das ideale Modell stellt indessen den Sportler und dessen individuelle Voraussetzungen (Geschlecht, Alter, genetische Anlagen, Trainings- und Verletzungshistorie, etc.) und Bedürfnisse (Ziele des Athleten, Limitationen in Bewegungskompetenzen, motorischen Fertigkeiten und physischen Leistungsfaktoren) in den Mittelpunkt.

In den folgenden Kapiteln beschreiben wir, wie der Trainer mit dem Erstellen eines athletischen Profils diesem Ideal-Modell näherkommen kann. Damit es zu keinen Problemen bezüglich der Bedeutung von Begrifflichkeiten kommt, beginnen wir zu allererst damit, die Begriffe Athletik, Training und Athletiktraining zu definieren und deren Bedeutung für die sportliche Leistung des Basketballspielers zu beleuchten.

Quelle: Deutscher Basketball Bund (DBB)

3. Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz „Kinderschutz im Sport“

Geschafft – mit einem letzten Aufbäumen schiebt sich Leonie auf der Zielgeraden noch an ihren Konkurrentinnen vorbei und gewinnt den Lauf. Überglücklich fällt sie ihrem Trainer in die Arme, der die 12-Jährige herzlich drückt und anschließend, während die Freudentränen fließen, sanft über Oberarm und Schulter streichelt. Nur wenige Meter weiter hat Lucas mit seiner Mannschaft gerade ein Spiel verloren und hockt traurig am Seitenrand. Auch sein Trainer ist schnell bei ihm, tröstet ihn mit einem Klaps auf den Po und wuschelt ihm über das Haar.

Situationen, wie sie im Sport gang und gäbe sind. Doch was ist, wenn die Hand plötzlich häufiger den Weg zum Sportler findet, wenn die Umarmung zu innig ausfällt, das Streicheln zu intensiv? Wann ist die Grenze erreicht? Was ist, wenn plötzlich das Gerücht aufkommt, dass da mehr ist als nur die normale Beziehung zwischen Trainer und Sportler?

Fragen, auf die die Berlin-Brandenburgische Regionalkonferenz „Für den Kinderschutz – Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“, zu der die Landessportbünde Brandenburg und Berlin für den 14. Oktober nach Eberswalde einladen, Antworten weiß.

In den Workshops und Fachvorträgen der Regionalkonferenz erklären erfahrene Referenten allen interessierten Übungsleitern, Trainern und Vereinsfunktionären, welche Präventionsmöglichkeiten es gibt, wie man in einem Verdachtsfall richtig reagiert, welche Folgen ein Missbrauch für betroffene Kinder haben kann oder auch welche Gefahren in digitalen Medien lauern.

>>>Anmeldungen für die Konferenz sind noch bis zum 29. September möglich.
Mehr Informationen zur Konferenz „Für den Kinderschutz – Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ finden Sie hier.

1. Schiedsrichter-Weiterbildung & KaRi-Ausbildung in Bernau

Die Saison wird bald starten und die Brandenburger Schiedsrichter bereiten sich intensiv darauf vor! Zum ersten Termin der SR-Weiterbildungen für die kommende Saison wurden die 27 angereisten Teilnehmer von den 2 Referenten Marko Ulrich und Thomas Gunhold „unterhalten“.
Um den Sichtvermerk bis 31.10.2018 erhalten zu können mussten sich alle zuerst einem Regeltest stellen. Anschließend wurden sie zu den Themen Schiedsrichter-Analyse, Auswertung Saison 2016/2017, Ausblick 2017/2018 und den drei Schwerpunktthemen Unsportliches Foul, Schiedsrichter(2-Mann)-technik, sowie SR-Administration informiert.

Zusätzlich mussten noch die aktuellen Regeländerungen thematisiert werden, die erst vor 10 Tagen vom DBB freigegeben und veröffentlicht wurden. Das nahm dann auch längere, so nicht geplante, Zeit in Anspruch.
Für die Schiedsrichter aus Oranienburg, Schwedt, Potsdam, Eberswalde, Eisenhüttenstadt, Hohen-Neuendorf, Rathenow und Woltersdorf eine Menge Input für einen Sonntagvormittag!

Der am Ende knappen Zeit fiel dann auch die Auswertung des Regeltests zum Opfer.
Wer wollte konnte aber noch persönlich mit Marko seine Unklarheiten beseitigen.
Achja, bestanden haben dieses Mal alle.

Alle Teilnehmer mit den Referenten bei einer Pause & Marko beim Vortrag bzw. Einblicke in die interessierte Runde!

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Ab 14 Uhr trafen sich noch 11 interessierte Sportler zur Kampfrichterausbildung in der Rotunde der Grundschule „Am Blumenhag“. Vier Teilnehmer aus Mahlow und 7 ortsansässige Teilnehmer/Innen folgten dem Ruf zum „Kampfrichterwerden“!

Themen waren neben Grundlagen der Tätigkeit, Ausstattung des Kampfgerichts sowie den Rechten, Pflichten und Aufgaben des Anschreibers/24-Sekunden-Zeitnehmer auch das korrekte Ausfüllen des Anschreibebogens.

Zum Ende der vergangenen 4 Stunden noch kurz ein paar Beispielsituationen und dann gab es einen „Praxisteil“ mit der Übung einen Anschreibebogen nach Vorgaben richtig zu auszufüllen.

Mit der Teilnahme an diesem Lehrgang haben dann auch Gina Schiwek und Gina Kosobudzki (beide SSV Lok Bernau) die Voraussetzungen für das Erlangen der LSE-SR-Lizenz erreicht. Sie können jetzt in ihrer neuen Funktion durchstarten.

Die Schiedsrichterkommission sagt: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH und viel Erfolg bei den kommenden Ansetzungen.

Oberliga-SR-Weiterbildung in Tempelhof

Am Sonntag dem, 3. September ab 10:30 Uhr fanden sich 12 Schiedsrichter, die für den OL-Pool des BBV nominiert sind, in Berlin ein.

Gestartet wurde mit dem Regeltest. Die 20 Fragen in 20 Minuten forderten die Gehirnwindungen. Positiv war das alle den Test erfolgreich absolviert hatten. Und wie immer. Wer am längsten brauchte zur Beantwortung hatte auch die höchste Fehlerquote.

Unter der Leitung des OL-Anseztzers Danny Püschel ging es um die Auswertung der vergangenen Saison und die Vorgaben für die kommende als Schlußfolgerung daraus.

Gastreferent Thomas Gunhold hat dann noch zu den Sichtungen in der Oberliga der letzten Spielzeit ein paar Ausführungen gemacht.. Es ging um Hintergründe, Ursachen und Wirkungen bei solchen SR-Höhepunkte. Ergänzend dazu wurde sich mit allen über die Umsetzung und den weiteren Verfahrensweg ausgetauscht.

Die kurzfristig am Dienstag veröffentlichten FIBA-Regeländerungen wurden dann gleich ausgiebig mitbehandelt. Außerdem wurden per Aufteilung in Gruppen und damit verbundener Workshoparbeit, die Themen Vor- und Nachbereitung eines OL-Spiels, Foul-Kriterien, U-Foul und die SR-Technik von den Anwesenden ausgearbeitet und jeweils den anderen Gruppen näher gebracht. Unter den „Workshoppern“ war auch ein Angehöriger des Regionalliga-SR-Pools. Gastteilnehmer Mathias Weege arbeitete bei der Gruppe mit den neuen Regeln mit.

Um 16 Uhr ging es dann zwar etwas erschöpft , aber dafür gut informiert und vor allem hochmotiviert an die neuen Aufgaben. Saisonstart in der OL ist am 23.09.2017 für die Herren. Die Damen legen am 30.09.2017 nach!

Auf dem Bild Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge): Elisa Conrad, Lucas Bemfert, André Beutler, Mareike Fröhling, David Kiutra, Marvin Machler, Michael Peplowsky, Stephan Reitzig, Jan Schirm, René Sperling, Daniel Taupitz und Jonthan Xander
Sowie Lehrgangsleiter/OL-Pool-Ansetzer Danny Püschel und Gastteilnehmer Mathias Weege