Das war der Verbandstag 2026
Basketball-Brandenburg versammelt im Haus des Sports!
Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren fand unser Verbandstag im „Haus des Sports“ in Potsdam statt. Am Samstag, den 09. Mai 2026, kamen die Delegierten unserer Mitgliedsvereine im „Saal der Vereine“ zusammen.
Allen Teilnehmenden war bereits im Vorfeld bewusst, dass ein langer und intensiver Tag bevorstehen würde, denn noch nie zuvor hatte es so viele Anträge gegeben. Insgesamt lagen der Mitgliederversammlung 35 Anträge sowie ein Dringlichkeitsantrag vor. Wo sich viel entwickelt, gibt es auch viel zu diskutieren – Basketball Brandenburg bleibt voller Tatendrang.
Um 10 Uhr eröffnete Präsident Rico Witschas offiziell die Mitgliederversammlung. Insgesamt nahmen etwa 70 Personen und Delegierte aus 29 Vereinen am Verbandstag teil.
Der erste inhaltliche Teil kam dann von Inga Bicker-Hahn, die den aktuellen Stand der Planung der Frauen Weltmeisterschaft in Berlin vorstellte (04. bis 13. September 2026). Sie ging dabei vor allem auch auf das Rahmenprogramm und Anknüpfungspunkte für Brandenburger Vereine ein. Anschließend übernahm Carsten Jagla die Versammlungsleitung und führte souverän durch den weiteren Verlauf des Tages.
Ehre, wem Ehre gebührt.
Nach der Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit folgte ein feierlicher Tagesordnungspunkt: die Ehrungen. Auch in diesem Jahr konnten Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die den Basketballsport in Brandenburg über viele Jahre hinweg nachhaltig geprägt und weiterentwickelt haben.
Carsten Jagla wurde mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Seit 2002 engagiert sich Carsten im Schiedsrichterwesen des Brandenburgischen Basketball-Verbandes und gehörte über viele Jahre dem höchsten Schiedsrichterkader des Verbandes an. Zwischen 2011 und 2014 vertrat er den BBV zudem im Spielbetrieb der Regionalliga Nord. Besonders prägend ist sein langjähriger Einsatz in der Aus- und Fortbildung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, den er seit 2012 mit großem Engagement begleitet. Seit 2022 bringt er seine Erfahrung außerdem in die Schiedsrichterkommission ein und verantwortet dort insbesondere die Ausbildung der Lizenzstufe E. Auch in seinem Heimatverein in Rathenow engagiert sich Carsten seit vielen Jahren als Trainer und Funktionär. Für seinen außergewöhnlichen Einsatz und seine Verdienste um das Schiedsrichterwesen in Brandenburg erhielt er die Ehrennadel in Bronze.
Laudatio und Ehrung: Marko Ulrich, Referent für Schiedsrichterwesen und Vorsitzender der Schiedsrichterkommission
Sebastian Weege erhielt ebenfalls die Ehrennadel in Bronze. Seit 2012 engagiert er sich bei Lok Bernau als Jugendwart, seit 2018 als Vereinsvorsitzender. In dieser Zeit hat er die Entwicklung des Vereins maßgeblich mitgestaltet und entscheidend dazu beigetragen, professionelle und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Unter seiner Mitwirkung verzeichnete Lok Bernau ein enormes Wachstum – sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport. Besonders hervorzuheben sind dabei auch die Entwicklungen im Frauen- und Mädchenbasketball. Sebastian gelingt es bis heute, Menschen zusammenzubringen, Verantwortung zu übernehmen und den Verein mit großem Einsatz weiterzuentwickeln. Sein Wirken reicht dabei weit über den eigenen Verein hinaus und prägt den Basketball in Brandenburg insgesamt.
Laudatio und Ehrung: Christian Humborg, Präsidiumsmitglied Finanzen des BBV und Vorstandsmitglied Finanzen beim SSV Lok Bernau
Neben den Ehrungen richtete Carsten Jagla zudem persönliche Dankesworte an Geschäftsführer Arik Bennert. In seiner Ansprache hob er hervor, dass das starke Wachstum und die strategische Entwicklung des Verbandes in den vergangenen Jahren auch große Herausforderungen mit sich gebracht hätten – insbesondere im Rahmen intensiver Haushalts- und Strukturdebatten. Arik Bennert habe diese Herausforderungen mit Sportgeist und großem Engagement angenommen und die Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Verband erfolgreich weiterentwickelt.
Berichte aus den Ressorts
Im Anschluss folgten die Berichte aus den einzelnen Ressorts, der Geschäftsstelle und der Finanzprüfung. Die Mitgliederversammlung entlastete das Präsidium.
Fast-Break! Beim Verbandstag 2025 wurde der Tagesordnungspunkt zur Haushaltsplanung erst gegen 13 Uhr – nach der Mittagspause – behandelt. In diesem Jahr hingegen war der Haushalt 2026 bereits gegen 11 Uhr beschlossen und der Verbandstag konnte sich der Rekordzahl an Anträgen widmen. Für diesen Tagesordnungspunkt wechselte die Versammlungsleitung auf Christian Humborg, der mit seiner zielorientierten und pragmatischen Moderation souverän durch diese Mammutaufgabe führte (hier entlang zu den Anträgen).
Bereits bis 12 Uhr hatten sich die Delegierten diszipliniert bis zu Antrag Nr. 16 vorgearbeitet – alle bis dahin behandelten Anträge wurden angenommen. In der Mittagspause konnten sich die Teilnehmenden am vielfältigen Buffet stärken. Das lichtdurchflutete Foyer des Hauses des Sports bot dabei Raum für Austausch und Gespräche über das aktuelle Geschehen im Verband.
Im Anschluss ging es gestärkt in den zweiten Teil des Verbandstages. Die Anträge Nr. 16, 20 und 25 wurden zurückgezogen, Antrag Nr. 23 wurde abgelehnt und der Dringlichkeitsantrag nicht zugelassen. Insbesondere die Anträge Nr. 25 bis 30 führten zu umfangreichen Diskussionen über grundlegende Strukturen des Verbandes. Der Verbandstag beschloss daraufhin die Einsetzung einer Arbeitsgruppe mit jeweils zwei Vertreter:innen aus Präsidium und Schiedsrichterkommission sowie zwei weiteren Vertreter:innen zur gemeinsamen Aufarbeitung der Themen. Die Ergebnisse sollen in konkrete Anträge für einen möglichen außerordentlichen Verbandstag münden. Alle weiteren Anträge wurden angenommen.
Pokalauslosung & Abschluss
Den Schlusspunkt bildete wie in jedem Jahr die Auslosung der 1. Pokalrunde: Hier entlang zum Ergebnis.
Mit einem letzten Gruß und Dankesworten von Präsident Rico Witschas endete der Verbandstag 2026.
Vielen Dank an alle Vereinsvertreter:innen und Gäste für ihr Kommen, den konstruktiven Austausch und das Engagement für den Basketballsport in Brandenburg!










