Austauschjahr mit Basketball-Schwerpunkt

Jugendliche Basketballspielerinnen und -spieler haben jetzt eine besondere Möglichkeit, ihre Sportleidenschaft auszuleben und gleichzeitig interkulturelle Erfahrungen zu sammeln: In einem Austauschjahr oder –halbjahr mit Basketball-Schwerpunkt in Litauen leben sie ein (halbes) Schuljahr lang in einer Gastfamilie und nehmen – zusätzlich zum regulären Schulunterricht – mehrmals die Woche am Training in einer Basketball-Schule teil. Auf diese Weise lernen sie den Alltag, die Schule und das Leben in Litauen kennen und werden gleichzeitig sportlich gefördert. Bei ihrer Abreise im Sommer 2019 müssen die Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahre alt sein. Weiterlesen

Krimi mit Happy End

RBB-WM Hamburg: Deutsche Damen besiegen China denkbar knapp mit einem Punkt und holen Bronze

Das Sommermärchen 2018 hat sein Happy End gefunden. In einem wahrhaften Krimi setzten sich die deutschen Damen am frühen Samstagabend im Spiel um Platz drei bei der Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg gegen China hauchdünn mit 44:43 (6:10/23:28/36:37) durch und durften sich mit Bronze dekorieren. Beste Werferin für die deutschen Farben wurde Kapitänin Mareike Miller mit insgesamt 19 Punkten.

Die deutschen Damen starteten zunächst gut in die Partie und setzten China sogleich mit einem 4:0 nach zwei Minuten unter Druck. China verteidigte hoch und agierte wie bereits das Team GB am Vortag mit einer aggressiven Presse gegen die ING DiBa Korbjägerinnen. Dies spiegelte sich schnell in einem 10:0 Lauf zum 4:10 (Min 9) für die Damen aus Fernost wider. Die Halbfinalniederlage vom Vortag hatte Spuren hinterlassen. Dies wurde vor allem in der offensiven Verunsicherung deutlich, die das Team Germany im weiteren Verlauf des Viertels an den Tag legte. Nach den schnellen Punkten zu Beginn konnte die deutsche Offensive bis zu Beginn des zweiten Viertels lediglich zwei weitere Punkte erzielen.
China erzwang einfache Ballverluste und die deutschen Damen ließen die sich bietenden Chancen unter dem Korb liegen. So stand es nach 13 gespielte Minuten 9:18 aus Sicht der deutschen Mannschaft und Martin Otto zog die Auszeit. Bis zur Halbzeitpause kam das Team Germany dann ein wenig besser in das Spiel und verkürzte den Rückstand wieder bis auf 5 Punkte zum 23:28 Pausenstand.

Die zweite Halbzeit eröffnete die deutsche Auswahl furios mit einem schnellen 5:0 Lauf zum 28:28 Ausgleich (Min 22). Und alles war auf Anfang. Nun sollte sich eine Partie entwickeln, die an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Mit dem 34:33 (Min 28) holten sich die deutschen Damen die erste Führung seit Beginn des Spiels, wollten es aber nicht schaffen, sich im weiteren Verlauf etwas abzusetzen. Erst mit Beginn der Crunchtime gelang es, sich mit dem 43:39 (Min 37) ein wenig Luft zu verschaffen. Doch das Team aus China kam mit einem 4:0 Punkte Lauf nochmal zurück in die Partie. Die Zuschauer in der ausverkauften edel-optics.de Arena peitschten das Team Germany nach vorn und schließlich war es Mareike Miller, die mit einem von zwei verwandelten Freiwürfen die Mannschaft und auch die Fans erlöste und damit den Schlusspunkt zum 44:43 Bronzekrimi setzte.

„Was für ein Spiel! Wahnsinn! Wir waren mit zehn Punkten hinten. Aber wir haben nicht aufgegeben und sind mit so viel Herz zurück gekommen. Unglaublich, was die Mannschaft geleistet hat. Ich bin einfach so stolz“ so ein überglücklicher Martin Otto nach Spielende.

Deutschland: Mareike Miller (19), Marina Mohnen (17), Maya Lindholm (6), Katharina Lang (2), Johanna Welin, Anne Patzwald, Laura Fürst, Annabel Breuer, Barbara Groß, Svenja Mayer, Catharina Weiß

China: Tianjiao Lei, Xuejing Chen (4), Xuemei Zhang (14), Guidi Lyu (7), Yun Long (2), Haizhen Cheng, Suiling Lin (2), Jiameng Dai (4), Tonglei Zhang, Yan Yang, Wenli Chen, Xiaolian Huang (10)

Quelle: DRS

Die Internationale 3×3-Elite in der Hauptstadt

Das finale Event der ING 3×3 Tour 2018 steigt in Berlin – wie sollte es anders sein? Beim ING 3×3 Berlin Challenger 2018 geben sich am 31. August und 1. September 2018 die besten Teams der internationalen 3×3-Szene die Ehre. Und das im Herzen der Hauptstadt, in der LP12 Mall of Berlin, nicht weit vom geschichtsträchtigen Potsdamer Platz entfernt. Hier sind schnelle, spannende und spektakuläre Spiele garantiert, denn die Teams kämpfen nicht nur um ein Preisgeld von insgesamt 20.000 US-Dollar, sondern auch um einen Platz bei der FIBA 3×3 World Tour 2018, deren Finale am 27. und 28. Oktober in Peking stattfindet.

In Berlin mit dabei ist unter anderem der frisch gekürte Deutsche 3×3-Meister 2018, das Team „DER STAMM“ aus Aachen, das am vergangenen Wochenende (17./18. August 2018) mit DBB-Nationalspieler Dennis Schröder bei der ING 3×3 German Championship auf der Reeperbahn in Hamburg den Titel verteidigt hat. Dazu kommen mindestens fünf der aktuell zwanzig besten 3×3-Teams der Welt zum Challenger in die Mall of Berlin, darunter „Gdansk Energa 3×3“ aus Polen, das Team „Ulaanbaatar“ aus der Mongolei und „Princeton“ aus den USA. Weitere Teams kommen unter anderem aus Brasilien, Russland, Finnland und Spanien. Gespielt wird am Freitag, 31. August 2018 von ca. 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr und am Samstag, 1. September 2018 von ca. 13:00 Uhr bis 21:00 Uhr auf der zentralen Piazza in der LP 12 Mall of Berlin. Der Eintritt ist frei. Neben spektakulären Spielen stehen am 1. September auch ein 3-Point-Shootout und der ING-Dunk-Contest auf dem Programm.

Der ING 3×3 Berlin Challenger 2018 ist der letzte Stopp der diesjährigen ING 3×3 Tour, die das Konzept verfolgt, die neue olympische Disziplin an attraktive Locations zu bringen. Bei den ING 3×3 Masters auf dem Marktplatz in Stuttgart (5./6. Juli) und auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig (10./11. August) wurden die letzten Starplätze für die Deutsche 3×3-Meisterschaft ausgespielt, die am 17. und 18. August auf der Hamburger Reeperbahn (Spielbudenplatz) ausgetragen wurde.

Unterstützt wird die 3×3-Saison zum einen durch den langjährigen Hauptsponsor des DBB, die ING-DiBa, die auch Namenssponsor der ING 3×3 Tour 2018 bis 2020 ist. Mit SNIPES steigt ein weiterer Premiumpartner für DBB 3×3 ein und unterstützt DBB 3×3 und die Tour. Komplettiert wird das Feld durch den Partner DOCKIN, ebenfalls Neueinsteiger bei DBB 3×3.

Über die ING-DiBa: Basketball und ING-DiBa, das gehört seit mittlerweile 15 Jahren zusammen: Seit 2003 unterstützt die Bank als Hauptsponsor des Deutschen Basketball Bundes sämtliche Herren-, Damen- und Jugend-Nationalmannschaften des DBB. Die gute Zusammenarbeit war 2016 auch der Grund für die vorzeitige Verlängerung des Engagements bis zu den Olympischen Spielen 2020 und den Aufbau der ersten deutschlandweiten 3×3 Basketball Tour in 2018. Ebenfalls seit 2003 besteht die Partnerschaft mit NBA-Star Dirk Nowitzki.

Über SNIPES: SNIPES unterstützt als Premiumpartner zum ersten Mal die ING 3×3 Tour und ist seit Jahren Supporter der Street- und Basketballszene – zum Beispiel als Sponsor des Teams DER STAMM, das amtierender deutscher Meister im 3×3 ist und fest zum SNIPES Dreamteam gehört. Der Sneaker- und Streetwear-Retailer eröffnete seinen ersten Store 1998 und bietet mittlerweile in über 200 Stores in sieben Ländern das Beste von Brands wie Nike, Adidas, Puma, New Era, G-Shock und vielen mehr, um sich von Kopf bis Fuß einzukleiden.

Über DOCKIN: DOCKIN ist eine 2016 gegründete Berliner Marke, die sich auf die Entwicklung und Produktion von Lautsprechern spezialisiert hat. DOCKIN-Lautsprecher sind immer spezifisch auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Im Fokus stehen bei DOCKIN eine überdurchschnittlich hohe Klangqualität und ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. DOCKIN-Produkte werden in Berlin von einem Team mit langjähriger Erfahrung in der Audio-Branche konzipiert. Neben der Entwicklung hochwertiger HiFi-Lösungen liegt der aktuelle Schwerpunkt bei mobilen Lautsprechern für kabellosen Musikgenuss. Die Lautsprecher von DOCKIN sind direkt auf der eigenen Website, aber auch im stationären Fachhandel sowie über den Versandhandel erhältlich. DOCKIN ist eine Eigenmarke der Ströer Products GmbH, einem Tochterunternehmen der Ströer Gruppe.

Weitere Informationen zur ING 3×3 Tour erhalten Sie hier!

 

Quelle: DBB

Damen setzten Siegesserie fort

RBB-WM Hamburg: 58:42 Erfolg über China besiegelt auch den Gruppensieg

Die deutschen Damen haben ihre Siegesserie bei der Rollstuhlbasketball WM in Hamburg fortgesetzt und auch im letzten Spiel der Gruppenphase einen souveränen 58:42 (17:12/30:18/42:32) Erfolg über China eingefahren. Damit holt sich das Team Germany nicht nur den Gruppensieg, sondern bringt sich auch in eine gute Ausgangssituation für das bevorstehende Viertelfinale. Beste Werferin in den deutschen Reihen wurde Mareike Miller mit 24 Punkten.

Mit gewohnt guter Defense und einer 4:0 Führung nach drei gespielten Minuten starteten die deutschen Damen in das letzte Spiel der Gruppenphase. Doch das Team aus China traf sicher aus der Halbdistanz und blieb hartnäckig dran. Es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem Mareike Miller ihren Farben durch ein schönes Drei-Punkte-Spiel zum 17:12 kurz vor Ende des ersten Viertels wieder etwas Luft verschaffen konnte. Im zweiten Viertel legten die Damen von Martin Otto dann defensiv wie offensiv eine Schippe drauf und setzten sich über das 22:14 und 24:14 (Min 14) erstmals zweistellig ab. Die intensive Defense zwang die Damen aus Fernost immer wieder zu schwierigen Würfen, die ihr Ziel nicht fanden. In der Offense wussten die ING DiBa Korbjägerinnen durch schöne Kombinationen und stets ein gutes Auge für die besser platzierte Spielerin unter dem Korb zu überzeugen. So ging es mit einer verdienten 12 Punkte Führung zum 30:18 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann offensiv zunächst nicht mehr ganz so rund für die Damen des Team Germany, was Mareike Miller und Co. aber durch eine weiterhin gute Defensearbeit ausglichen. Zwar ging das dritte Viertel mit insgesamt 14:12 Punkten an das Team aus China, welches nun versuchte, das deutsche Aufbauspiel durch eine aggressive Pressverteidigung unter Druck zu setzen. Doch die deutschen Damen agierten souverän weiter und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Über das 48:34 (Min 35) bauten sie ihren Vorsprung Stück für Stück wieder aus und fuhren den zu keiner Zeit gefährdeten 58:42 Erfolg nach Hause.

„Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir wollten. So, wie wir in der Verteidigung wieder lange zeit gespielt haben, hat mich sehr überzeugt. Das war heute auch die Grundlage für den Erfolg. Auch in der Offense haben wir wieder tolle Optionen gehabt. Eine tolle Mannschaftsleistung insgesamt. Jetzt liegt der Fokus ab sofort direkt auf dem morgigen Viertelfinalspiel. Wir haben bei dieser WM schon viele Überraschungen erlebt. Unter anderem, dass Teams plötzlich in K.O. Duellen gewonnen haben, die vorher keinen einzigen Sieg geholt haben. Wir müssen morgen erneut unseren besten Basketball aufs Parkett bringen“ zeigt sich Martin Otto erleichtert und fokussiert zugleich.

Gegen wen die deutschen Damen das Viertelfinale am morgigen Donnerstag bestreiten entscheidet sich mit dem Ausgang der letzten Gruppenspiele am Mittwoch Nachmittag.

Deutschland: Mareike Miller (24), Marina Mohnen (8), Johanna Welin (8), Anne Patzwald (6), Maya Lindholm (4), Laura Fürst (4), Annabel Breuer (2), Katharina Lang, Barbara Groß (2), Svenja Mayer, Catharina Weiß

China: Tianjiao Lei, Xuejing Chen (7), Xuemei Zhang (10), Guidi Lyu (2), Yun Long (9), Haizhen Cheng, Suiling Lin (10), Jiameng Dai (4), Tonglei Zhang, Yan Yang, Wenli Chen, Xiaolian Huang

Das Ziel: Sommermärchen auf zwei Rädern

Elf Tage, 94 Spiele, 28 Teams – und zwei Weltmeister. Die Vorfreude wächst: In Hamburg findet vom 16. bis 26. August – erstmalig auf deutschen Boden – die Rollstuhlbasketball-WM in Wilhelmsburg (edel-optics.de Arena) statt. Die beiden deutschen Teams erwartet vor heimischer Kulisse ein ganz besonderes Erlebnis. Seit Monaten bereiten sich die Mannschaften von Damen-Trainer Martin Otto und Herren-Coach Nicolai Zeltinger voller Engagement und
Motivation auf das Highlight vor. Am heutigen Donnerstag geht’s endlich los – die Herren treffen zum Auftakt auf Marokko (17.45 Uhr), die Damen anschließend auf Algerien (20 Uhr).

Das Ziel: mit einem erfolgreichen Auftakt Schwung mitnehmen für ein Sommermärchen.
Hier zur ersten Rollstuhlbasketball-WM in Deutschland

Quelle: DRS-Newsletter 31-33/2018

DBB-Herren in Leipzig gegen Israel

Ticketverkauf läuft

Der Gegner der deutschen Herren-Nationalmannschaft für den World Cup Qualifier am Sonntag, 16. September 2018, um 18.00 Uhr in der Arena Leipzig steht nach der ersten Qualifikationsrunde fest: Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl bekommt es mit Israel zu tun, das in Gruppe H Zweiter hinter Griechenland und vor Estland wurde.

Die deutsche Mannschaft startet mit der makellosen Bilanz von sechs Siegen in die zweite Qualifikationsrunde. Theoretisch kann bereits in Leipzig die Entscheidung über die WM-Teilnahme der DBB-Auswahl am World Cup 2019 in China fallen. In jedem Fall aber bedeutet ein Erfolg über die Israelis einen großen Schritt in Richtung der Welttitelkämpfe.

„Das Spiel in Leipzig kann ein ganz entscheidendes für unser Ziel ‚Weltmeisterschaft 2019 in China‘ werden. Wir wissen um die Bedeutung jedes einzelnen Heimspiels und wollen hier dem WM-Ticket ein ganzes Stück näherkommen“, blickt DBB-Bundestrainer Henrik Rödl auf das Spiel in sechs Wochen.

Die Leipziger Fans dürfen sich auf eine topbesetzte deutsche Mannschaft freuen. Neben den fest eingeplanten NBA-Stars Dennis Schröder (Atlanta Hawks), Maximilian Kleber (Dallas Mavericks) und den dann hoffentlich genesenen Daniel Theis (Boston Celtics) und Paul Zipser (zuletzt Chicago Bulls) sowie Spanien-Legionär Johannes Voigtmann (Baskonia Vitoria) und Kapitän Robin Benzing (zuletzt s.Oliver Würzburg) drängen viele junge Spieler ins Team. Mit Andreas Obst könnte auch ein echter Lokalmatador im Kader stehen. Der gebürtige Hallenser, der von Erfurt in die spanische ACB zu Monbus Obradoiro wechselt, gab im vergangenen Jahr sein Nationalmannschafts-Debut.

Mit den Israelis haben die ING-DiBa-Korbjäger seit der EM 2017 noch eine Rechnung offen. In der Vorrunde im Hexenkessel von Tel Aviv unterlag das DBB-Team nach zwischenzeitlicher 16-Punkte-Führung noch mit 80:82. Beste Werfer waren damals Dennis Schröder (20), Daniel Theis (15), Johannes Voigtmann (13) und Danilo Barthel (10). Insgesamt ist die Bilanz mit dem Gegner leicht negativ: In 37 offiziellen Begegnungen setzte sich Israel 20 Mal durch.

Die DBB-Herren gastieren bereits zum dritten Mal in Leipzig. Der Standort könnte dabei ein gutes Omen sein: beide Partien in der bevölkerungsreichsten Stadt Sachsens wurden gewonnen. 2014 siegte Deutschland gegen Finnland mit 74:67, 2012 bezwang man Georgien mit 68:57. Anders als in den Partien zuvor steht für die deutsche Nationalmannschaft allerdings ein Pflichtspiel statt eines Freundschaftsspiels an.
Tickets für das Länderspiel in Leipzig gibt es Online http://www.basketball-bund.de/tickets

Telefonisch: 01806 997724 (0,20 € / Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 € / Anruf aus den Mobilfunknetzen), sowie an allen bekannten Eventim VVK-Stellen.

Ticketpreise:

VIP-Ticket = 150,00 €
Courtside Reihe 1 = 89,00 €
Courtside Reihe 2 = 79,00 €
PK 1 = 39,00 €
PK 2 = 32,00 €
PK 3 = 25,00 €, PK 3 ermäßigt = 21,00 €
PK 4 = 15,00 €, PK 4 ermäßigt = 13,00 €
Rollstuhlfahrer = 15,00 € (inkl. Begleitperson)

DBB mit vier neuen Stellenangeboten

Bereiche Leistungssport und 3×3

Beim Deutschen Basketball Bund (DBB) arbeiten? In der modernen Bundesgeschäftsstelle in Hagen und „draußen“ in der Basketball-Welt? Das kann jetzt wahr werden, denn beim DBB gibt es aktuell vier neue Stellenangebote in den Bereichen Leistungssport und 3×3. Da lohnt sich das genauere Hinschauen für Interessierte.

Hier die Links zu den einzelnen Stellenangeboten:

Ausschreibung Bundestrainer/-in Nachwuchs

Ausschreibung Referent/-in Leistungssport

Ausschreibung 3×3-Disziplinchef/-in, -Bundestrainer/-in

Ausschreibung 3×3-Referent/-in

Quelle: DBB-Newsletter

U20-EM: Wahnsinn!!! DBB-Team holt Bronze

DAS HABEN SIE SICH VERDIENT! Größter Erfolg für eine männliche Nachwuchs-Nationalmannschaft seit 35 Jahren! Die deutschen U20-Herren haben sich bei der Europameisterschaft in Chemnitz die Bronzemedaille gesichert. Im kleinen Finale siegte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic vor begeistertem Publikum gegen Frankreich mit 80:71 (24:26, 18:18, 17:15, 21:12). Filip Stanic erzielte die meisten Punkte für sein Team (22).

Bennet Hundt, Kostja Mushidi, Richard Freudenberg, Louis Olinde und Filip Stanic bildeten die bewährte deutsche Startformation. Von Beginn an entwickelte sich eine attraktive Partie, in der zunächst das „Prunkstück“ der Deutschen, die Defense, nicht so gut funktionierte (5:10, 3.). Offensiv kam man leichter zu Punkten als noch im Halbfinale gegen Kroatien (Stanic mit seinem achten Punkt zum 15:16, 6.), aber hinten musste sich etwas ändern. Mushidi tankte sich zum 17:16 durch, in der Halle herrschte prächtige Stimmung (8.). Noch immer fehlte die nötige Stabilität in der Defense, während es am gegnerischen Korb weitaus besser lief (22:21, „and one“ Lars Lagerpusch, 10.).

Lagerpusch hatte viele gute Szenen und beim 26:26 bereits neun Punkte erzielt (11.). In der eigenen Hälfte war man aber einfach nicht schnell genug auf den Beinen, um die Franzosen wirksam stoppen zu können (26:32, 12., Auszeit Deutschland). Frankreich profitierte weiter von den deutschen Fehlern (26:35, „and one“, 12.) und drohte davon zu ziehen. Die Antwort von Olinde, der am Brett punktete und auch den fälligen Bonusfreiwurf versenkte, war in diesen Minuten lebenswichtig für sein Team. Deutschland kämpfte sich in die Partie hinein und hatte jetzt einige Stops, schloss aber vorne zu schnell ab. Mushidi verkürzte per Dreier auf 34:40 (17.), Lagerpusch legte zum 36:40 nach (18.). Bis zur Pausensirene hatten sich die ING-DiBa-Korbjäger durch eine fast makellose Freiwurfbilanz ganz nah an die Franzosen heran gespielt (42:44).

Unmittelbar nach Wiederbeginn holte Stanic die Führung zurück (45:44), die in den Folgeminuten mehrmals wechselte. Als Frankreich in der 25. Minute zum 51:59 kam, sah es allerdings brenzlig aus für die deutsche Mannschaft, Auszeit Deutschland. Doch dieses deutsche Team ließ sich nicht so schnell abhängen (55:59, Ferdinand Zylka (Foto re.), 57:59, Dunk Freudenberg, 27.). Zylka besorgte den umjubelten Ausgleich (29.), hinten stand man jetzt wieder wie eine Mauer. 59:59 unentschieden ging es in den Schlussabschnitt.

Lagerpusch war zum 61:59 erfolgreich und die Halle stand Kopf, als Mushidi per Dreier das 64:59 besorgte (32.). Nichts war entschieden, aber die ING-DiBa-Korbjäger strahlten jetzt den unbedingten Siegeswillen aus und hängten sich mit allen verbliebenen Kräften ins Spiel. Das galt aber auch für den Gegner, der es jetzt auch mit Zonenverteidigung versuchte. Stanic war für das 66:62 verantwortlich (34.) und auch gut drei Minuten vor dem Ende war die DBB-Auswahl hauchdünn vorne (70:66, Stanic). Es war ein echter Krimi und ein superspannendes Finale kündigte sich an. Mit 2´04 Minuten auf der Uhr ging Olinde an die Freiwurflinie: 74:69. Hundt war 43 Sekunden vor dem Ende zum 76:71 erfolgreich, Stanic und Zylka trafen dann je einen Freiwurf (78:71, ´20). Die Halle kochte und feierte ihre Helden gebührend.

„Ich bin sehr stolz auf das , was wir erreicht haben. Besonders auch auf heute, denn mit der kurzen Pause nach der Niederlage gestern war das nicht leicht. Es hat gedauert, bis wir ins Spiel gefunden haben, aber letztlich hat uns dann die Defense den Erfolg gesichert. Dieser Jahrgang war so oft nah dran und hat es wirklich verdient jetzt etwas Bleibendes in die Hand zu bekommen“, sagte Ibrahimagic nach dem Triumph.

Kostja Mushidi und Filip Stanic wurden in das All Tournament Team gewählt.

Für Deutschland spielten:
Felix Hecker (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS), Nelson Weidemann (FC Bayern München), Bennet Hundt (ALBA BERLIN/Lok Bernau, 6), Nils Haßfurther (Nürnberger Basketball Club), Louis Olinde (Brose Bamberg/Baunach Young Pikes, 11), Richard Freudenberg (Eintracht Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS, 6), Ferdinand Zylka (Mitteldeutscher BC, 5), Kostja Mushidi (BC Mega Leks/SRB, 15), Moritz Sanders (Nürnberg Falcons BC/Longhorns Herzogenaurach), Mateo Seric (BSG Ludwigsburg, Porsche Basketball Akademie), Lars Lagerpusch (Basketball Löwen Braunschweig, 15), Filip Stanic (Rockets, 22).

U20-EM: DBB-Team im Viertelfinale

Die deutsche U20-Nationalmannschaft der Herren steht bei der Europameisterschaft in Chemnitz im Viertelfinale. Den Einzug unter die acht besten Teams des Turniers schaffte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic durch einen 77:63 (29:5, 15:20, 19:10, 14:28)-Erfolg gegen Island. Im Viertelfinale trifft man nun am morgigen Donnerstag, 19. Juli 2018, um 20.15 Uhr in der Messe Chemnitz auf die Türkei. Heute war Kostja Mushidi (Foto unten) bester deutscher Werfer mit 18 Punkten.

Einmal mehr schickte der deutsche Headcoach zu Beginn der Partie Bennet Hundt, Richard Freudenberg, Kostja Mushidi, Louis Olinde und Filip Stanic (Foto li.) auf das Parkett. Mit ganz anderer Körpersprache als gegen Rumänien gingen die ING-DiBa-Korbjäger in das Spiel. Unter den Augen von NBA-Star Dennis Schröder (Foto re.) waren kaum zwei Minuten gespielt, als Island die erste Auszeit nahm (7:0). Hellwach trat das DBB-Team auf und kam auch mit den ungewöhnlichen Match-ups – die Isländer waren körperlich deutlich unterlegen – gut zurecht. Kurzum: Genau, wie man eine solche Aufgabe angehen muss, agierte die deutsche Mannschaft auch (15:3, 5.). Island hingegen fand kaum einmal einen Weg sich offensiv durchzusetzen und geriet immer deutlicher in Rückstand (25:5, 9.). Egal, welche Formation auf dem Feld stand, Deutschland ließ nicht locker und wollte das Spiel gegen bereits stark foulbelastete Isländer offenbar früh entscheiden.

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Quelle: DBB-NEWSLETTER Nr. 189 / 18. Juli 2018

U20-EM: DBB-Team bleibt ungeschlagen

Die deutsche Mannschaft bleibt bei der U20-EM in Chemnitz ungeschlagen. Im abschließenden Vorrundenspiel gewann die bereits zuvor als Gruppensieger feststehende DBB-Auswahl gegen Rumänien mit 86:70 (19:22, 20:14, 25:28, 22:6). Im Team von Bundestrainer Alan Ibrahmagic avancierte Filip Stanic (Foto) zum besten Werfer (13 Punkte). Der Gegner im Achtelfinale am kommenden Mittwoch, 18. Juli 2018 (20.15 Uhr, Messe Chemnitz, Spielplan wird zeitnah aktualisiert) heißt Island.

Zum dritten Mal unverändert begann die deutsche Mannschaft mit Bennet Hundt, Richard Freudenberg, Kostja Mushidi, Louis Olinde und Filip Stanic. Gegen die unorthodoxe Spielweise der Rumänen tat man sich zunächst schwer, fand dann aber schnell das beste Mittel: Anspiel unter den Korb auf Stanic. Zum 8:5 (4.) hatte der kräftige Center bereits sechs Punkte beigesteuert. Defensiv allerdings passte es überhaupt noch nicht (10:11, 7.), viel zu einfach kamen die Osteuropäer zu ihren Punkten. Artistisch punktete Nelson Weidemann zum 14:14 (8.), aber bis zum Viertelende hatte sich bei den Deutschen noch kein Rhythmus eingestellt. Fast jedes einfache „pick ´n roll“ des Gegners führte zum Erfolg (19:22).

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Quelle: DBB-NEWSLETTER Nr. 184 / 16. Juli 2018