Berliner Basketball Verband und Brandenburgischer Basketball-Verband schließen Kooperationsvereinbarung

Gemeinsame Verantwortung für die Zukunft des Basketballs

Der Berliner Basketball Verband und der Brandenburgische Basketball-Verband haben am 4. Februar 2026 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung setzen beide Landesverbände ein deutliches Zeichen für eine enge, strukturierte und langfristige Zusammenarbeit in der Basketballregion Berlin-Brandenburg.

Ziel der Kooperation ist es, den Basketballsport in beiden Ländern gemeinsam weiterzuentwickeln, Synergien zu nutzen und tragfähige Strukturen für Breite und Spitze zu schaffen – vom Einstieg im Kindesalter bis hin zum leistungsorientierten Nachwuchs- und Erwachsenenbereich.

Die Präsidenten Stephan Herwig (Berliner Basketball Verband) und Rico Witschas (Brandenburgischer Basketball-Verband) unterzeichnen die Vereinbarung am 04. Februar 2026 im Haus des Sports in Potsdam.

Rückenwind aus dem internationalen Basketball

Bekanntlich erlebt der Basketball in Deutschland aktuell eine ganz besondere Zeit: Die Herren-Nationalmannschaft ist Welt- und Europameister im 5-gegen-5, die deutschen 3×3-Frauen Olympiasiegerinnen – und mit der Frauen-Weltmeisterschaft 2026 in Berlin richtet sich der Blick der internationalen Basketballwelt erneut auf die Region.

Diese Entwicklung wollen beide Verbände gezielt nutzen, um Kinder und Jugendliche für den Basketballsport zu begeistern, neue Zugänge zu schaffen und insbesondere den Mädchen- und Frauenbasketball nachhaltig zu stärken.

Klare Schwerpunkte für den Start

Im Rahmen der Kooperation verständigten sich beide Verbände darauf, die Zusammenarbeit zunächst auf zentrale Handlungsfelder zu fokussieren:

Spielbetrieb
Ziel ist eine engere Abstimmung von Wettbewerbsstrukturen, Regularien und Spielangeboten, um attraktive, faire und verlässliche Rahmenbedingungen für Vereine in beiden Landesverbänden zu schaffen.

Mädchen- und Frauenbasketball
Im Einklang mit der bundesweiten Dekadenstrategie TIME FOR HER GAME engagieren sich beide Verbände gemeinsam für die Stärkung des weiblichen Basketballs. Im Fokus stehen verbesserte Zugänge, höhere Sichtbarkeit sowie nachhaltige Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen.

Talentsichtung und Kadermaßnahmen
Zur Weiterentwicklung des Leistungssports sollen Sichtungsstrukturen abgestimmt, Kadermaßnahmen koordiniert und die Zusammenarbeit mit Leistungszentren sowie dem Olympiastützpunkt weiter gestärkt werden.

Schule – Projekt „15.000 Grundschulen“
Gemeinsam unterstützen die Verbände die Initiative 15.000xBasketball mit dem Ziel, Kinder frühzeitig über Schule an den Basketballsport heranzuführen und Lehrkräfte sowie Übungsleiter*innen zu qualifizieren.

Für diese Bereiche werden jeweils gemeinsame Arbeitsgruppen eingerichtet, die in den kommenden Wochen und Monaten zusammengestellt werden und ihre Arbeit aufnehmen.

Perspektivische Weiterentwicklung der Kooperation

Über die Startschwerpunkte hinaus ist vorgesehen, die Kooperation schrittweise auf weitere Themenfelder zu prüfen, darunter der 3×3-Basketball, die Trainerinnen-Aus- und Fortbildung sowie das Schiedsrichterinnenwesen. Die Kooperationsvereinbarung bildet hierfür einen gemeinsamen Rahmen, der regelmäßig überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt wird.

Gemeinsamer Anspruch

Mit der Kooperationsvereinbarung bekennen sich der Berliner Basketball Verband und der Brandenburgische Basketball-Verband zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ziel ist es, Basketball in Berlin und Brandenburg zukunftsfähig aufzustellen, Qualität zu sichern und gemeinsam neue Impulse für Wachstum, Teilhabe und sportliche Leistung zu setzen.

An der Ausarbeitung und Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wirkten maßgeblich mit (v. l. n. r.): Rico Witschas (Präsident Brandenburg), Christian Steinberg (Sportlicher Leiter Berlin), Stephan Herwig (Präsident Berlin), Stephan McCollister (Geschäftsstellenleiter Berlin) und Arik Bennert (Geschäftsführer Brandenburg). Außerdem: Sebastian Bergmann (Vizepräsident Sportorganisation Brandenburg).