Neues vom Rollstuhlbasketball

RSB Thuringia Bulls sind dt. Pokalsieger 2019
In einem an Spannung kaum zu überbietenden Finalspiel haben sich die RSB Thuringia Bulls am 30. März zum Pokalsieger 2019 gekürt. Gegen den RSV Lahn Dill reicht es nach packenden 40 Minuten mit 72:71 (22:16/42:30/56:55) hauchdünn für die erste Trophäe der Saison. Beide Teams boten damit einen absolut würdigen Abschluss eines gelungenen Final Four Wochenendes in München.
Zum Pokalfinale

RBBL Playoffs
Am kommenden Samstag und Sonntag finden die letzten Halbfinalspiele in der Rollstuhlbasketball Bundesliga statt.
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Wer wird deutscher Pokalsieger 2019?

Am kommenden Wochenende steht die erste große Titel-Entscheidung der Rollstuhlbasketball-Saison 2018/19 bevor. In der Säbener Halle in München wird der
deutsche Pokalsieger 2019 gesucht. Vier Mannschaften kämpfen im Final Four um die begehrte Trophäe des Deutschen Rollstuhl-Sportverbands. Mit dabei sind neben dem Gastgeber aus München, den RBB München Iguanas, auch die Doneck Dolphins Trier, die RSB Thuringia Bulls sowie der RSV Lahn Dill.

Zum Finale im DRS-Pokal

 

Quelle: DRS-Newsletter 13/2019

Basketball Champions League – RSV Lahn-Dill im Achtelfinale

hier die Infos zu den Spielen +

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-DBSJ Auftakt der TalentTage 2019 in Köln
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10 Athletinnen für deutsche U24 nominiert

Nora Schratz präsentiert Kader für EM 2018

U24 Damen-Bundestrainerin Nora Schratz hat ihren Kader bekanntgegeben, der vom 31. Oktober bis 4. November 2018 im französischen Villenave d’Ornon die deutschen Farben bei der U24 Europameisterschaft vertreten darf. Neben einigen erfahrenen Athletinnen haben insgesamt vier Athletinnen erstmals den Sprung in den Junioren-Kader geschafft.

Hier gehts zum kompletten Artikel

Quelle: DRS Newsletter

Krimi mit Happy End

RBB-WM Hamburg: Deutsche Damen besiegen China denkbar knapp mit einem Punkt und holen Bronze

Das Sommermärchen 2018 hat sein Happy End gefunden. In einem wahrhaften Krimi setzten sich die deutschen Damen am frühen Samstagabend im Spiel um Platz drei bei der Rollstuhlbasketball-WM in Hamburg gegen China hauchdünn mit 44:43 (6:10/23:28/36:37) durch und durften sich mit Bronze dekorieren. Beste Werferin für die deutschen Farben wurde Kapitänin Mareike Miller mit insgesamt 19 Punkten.

Die deutschen Damen starteten zunächst gut in die Partie und setzten China sogleich mit einem 4:0 nach zwei Minuten unter Druck. China verteidigte hoch und agierte wie bereits das Team GB am Vortag mit einer aggressiven Presse gegen die ING DiBa Korbjägerinnen. Dies spiegelte sich schnell in einem 10:0 Lauf zum 4:10 (Min 9) für die Damen aus Fernost wider. Die Halbfinalniederlage vom Vortag hatte Spuren hinterlassen. Dies wurde vor allem in der offensiven Verunsicherung deutlich, die das Team Germany im weiteren Verlauf des Viertels an den Tag legte. Nach den schnellen Punkten zu Beginn konnte die deutsche Offensive bis zu Beginn des zweiten Viertels lediglich zwei weitere Punkte erzielen.
China erzwang einfache Ballverluste und die deutschen Damen ließen die sich bietenden Chancen unter dem Korb liegen. So stand es nach 13 gespielte Minuten 9:18 aus Sicht der deutschen Mannschaft und Martin Otto zog die Auszeit. Bis zur Halbzeitpause kam das Team Germany dann ein wenig besser in das Spiel und verkürzte den Rückstand wieder bis auf 5 Punkte zum 23:28 Pausenstand.

Die zweite Halbzeit eröffnete die deutsche Auswahl furios mit einem schnellen 5:0 Lauf zum 28:28 Ausgleich (Min 22). Und alles war auf Anfang. Nun sollte sich eine Partie entwickeln, die an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Mit dem 34:33 (Min 28) holten sich die deutschen Damen die erste Führung seit Beginn des Spiels, wollten es aber nicht schaffen, sich im weiteren Verlauf etwas abzusetzen. Erst mit Beginn der Crunchtime gelang es, sich mit dem 43:39 (Min 37) ein wenig Luft zu verschaffen. Doch das Team aus China kam mit einem 4:0 Punkte Lauf nochmal zurück in die Partie. Die Zuschauer in der ausverkauften edel-optics.de Arena peitschten das Team Germany nach vorn und schließlich war es Mareike Miller, die mit einem von zwei verwandelten Freiwürfen die Mannschaft und auch die Fans erlöste und damit den Schlusspunkt zum 44:43 Bronzekrimi setzte.

„Was für ein Spiel! Wahnsinn! Wir waren mit zehn Punkten hinten. Aber wir haben nicht aufgegeben und sind mit so viel Herz zurück gekommen. Unglaublich, was die Mannschaft geleistet hat. Ich bin einfach so stolz“ so ein überglücklicher Martin Otto nach Spielende.

Deutschland: Mareike Miller (19), Marina Mohnen (17), Maya Lindholm (6), Katharina Lang (2), Johanna Welin, Anne Patzwald, Laura Fürst, Annabel Breuer, Barbara Groß, Svenja Mayer, Catharina Weiß

China: Tianjiao Lei, Xuejing Chen (4), Xuemei Zhang (14), Guidi Lyu (7), Yun Long (2), Haizhen Cheng, Suiling Lin (2), Jiameng Dai (4), Tonglei Zhang, Yan Yang, Wenli Chen, Xiaolian Huang (10)

Quelle: DRS

Damen setzten Siegesserie fort

RBB-WM Hamburg: 58:42 Erfolg über China besiegelt auch den Gruppensieg

Die deutschen Damen haben ihre Siegesserie bei der Rollstuhlbasketball WM in Hamburg fortgesetzt und auch im letzten Spiel der Gruppenphase einen souveränen 58:42 (17:12/30:18/42:32) Erfolg über China eingefahren. Damit holt sich das Team Germany nicht nur den Gruppensieg, sondern bringt sich auch in eine gute Ausgangssituation für das bevorstehende Viertelfinale. Beste Werferin in den deutschen Reihen wurde Mareike Miller mit 24 Punkten.

Mit gewohnt guter Defense und einer 4:0 Führung nach drei gespielten Minuten starteten die deutschen Damen in das letzte Spiel der Gruppenphase. Doch das Team aus China traf sicher aus der Halbdistanz und blieb hartnäckig dran. Es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem Mareike Miller ihren Farben durch ein schönes Drei-Punkte-Spiel zum 17:12 kurz vor Ende des ersten Viertels wieder etwas Luft verschaffen konnte. Im zweiten Viertel legten die Damen von Martin Otto dann defensiv wie offensiv eine Schippe drauf und setzten sich über das 22:14 und 24:14 (Min 14) erstmals zweistellig ab. Die intensive Defense zwang die Damen aus Fernost immer wieder zu schwierigen Würfen, die ihr Ziel nicht fanden. In der Offense wussten die ING DiBa Korbjägerinnen durch schöne Kombinationen und stets ein gutes Auge für die besser platzierte Spielerin unter dem Korb zu überzeugen. So ging es mit einer verdienten 12 Punkte Führung zum 30:18 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann offensiv zunächst nicht mehr ganz so rund für die Damen des Team Germany, was Mareike Miller und Co. aber durch eine weiterhin gute Defensearbeit ausglichen. Zwar ging das dritte Viertel mit insgesamt 14:12 Punkten an das Team aus China, welches nun versuchte, das deutsche Aufbauspiel durch eine aggressive Pressverteidigung unter Druck zu setzen. Doch die deutschen Damen agierten souverän weiter und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Über das 48:34 (Min 35) bauten sie ihren Vorsprung Stück für Stück wieder aus und fuhren den zu keiner Zeit gefährdeten 58:42 Erfolg nach Hause.

„Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir wollten. So, wie wir in der Verteidigung wieder lange zeit gespielt haben, hat mich sehr überzeugt. Das war heute auch die Grundlage für den Erfolg. Auch in der Offense haben wir wieder tolle Optionen gehabt. Eine tolle Mannschaftsleistung insgesamt. Jetzt liegt der Fokus ab sofort direkt auf dem morgigen Viertelfinalspiel. Wir haben bei dieser WM schon viele Überraschungen erlebt. Unter anderem, dass Teams plötzlich in K.O. Duellen gewonnen haben, die vorher keinen einzigen Sieg geholt haben. Wir müssen morgen erneut unseren besten Basketball aufs Parkett bringen“ zeigt sich Martin Otto erleichtert und fokussiert zugleich.

Gegen wen die deutschen Damen das Viertelfinale am morgigen Donnerstag bestreiten entscheidet sich mit dem Ausgang der letzten Gruppenspiele am Mittwoch Nachmittag.

Deutschland: Mareike Miller (24), Marina Mohnen (8), Johanna Welin (8), Anne Patzwald (6), Maya Lindholm (4), Laura Fürst (4), Annabel Breuer (2), Katharina Lang, Barbara Groß (2), Svenja Mayer, Catharina Weiß

China: Tianjiao Lei, Xuejing Chen (7), Xuemei Zhang (10), Guidi Lyu (2), Yun Long (9), Haizhen Cheng, Suiling Lin (10), Jiameng Dai (4), Tonglei Zhang, Yan Yang, Wenli Chen, Xiaolian Huang

Das Ziel: Sommermärchen auf zwei Rädern

Elf Tage, 94 Spiele, 28 Teams – und zwei Weltmeister. Die Vorfreude wächst: In Hamburg findet vom 16. bis 26. August – erstmalig auf deutschen Boden – die Rollstuhlbasketball-WM in Wilhelmsburg (edel-optics.de Arena) statt. Die beiden deutschen Teams erwartet vor heimischer Kulisse ein ganz besonderes Erlebnis. Seit Monaten bereiten sich die Mannschaften von Damen-Trainer Martin Otto und Herren-Coach Nicolai Zeltinger voller Engagement und
Motivation auf das Highlight vor. Am heutigen Donnerstag geht’s endlich los – die Herren treffen zum Auftakt auf Marokko (17.45 Uhr), die Damen anschließend auf Algerien (20 Uhr).

Das Ziel: mit einem erfolgreichen Auftakt Schwung mitnehmen für ein Sommermärchen.
Hier zur ersten Rollstuhlbasketball-WM in Deutschland

Quelle: DRS-Newsletter 31-33/2018

Deutsche Herren gewinnen World Super Cup 2018

Der vorerst letzte World Super Cup in Frankfurt war für die deutschen Nationalmannschaften eine durchaus gelungene Generalprobe vor heimischem Publikum
im Hinblick auf die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft vom 16.-26. August in Hamburg. Die deutschen Herren beschlossen das dreitägige Turnier auf Platz 1. Die deutschen Damen sicherten sich die Silbermedaille hinter den Niederlanden. Hier mehr über das Turnier.

Quelle: DRS-Newsletter 28/2018

World Super Cup 2018 steht bevor

Am kommenden Wochenende dürfen sich die Fans und Freunde des „most spectacular game on wheels“ auf einen weiteren Heim-Auftritt der beiden deutschen
Nationalmannschaften im Rahmen ihrer WM-Vorbereitung freuen. Vom 6.-8. Juli lockt der alljährliche World Super Cup wieder internationale Top-Mannschaften in den Frankfurter Skywheelers Dome an der Raimundstraße. Hier die Details zum Cup .

Quelle: DRS-Newsletter 27/2018

 

Deutsche Herren unterliegen in Tokio nur knapp den Top Teams

Vergangene Woche präsentierten sich die deutschen Herren erstmals im Rahmen ihrer WM Vorbereitung in kompletter Formation. Zusammen mit den top Größen des internationalen Rollstuhlbasketballs Australien und Kanada sowie dem Gastgeber Japan nahm das Team Germany am Mitsubishi World Challenge Cup im fernöstlichen Tokio teil.

Die Hauptstadt Japans, die 2020 Ausrichter der paralympischen Spiele sein wird, erwies sich dabei als perfekter Gastgeber. Nicht nur durch die hochkarätige Turnier-Besetzung, sondern auch durch eine sehr gute und professionelle Organisation wusste das Komitee zu überzeugen. Am Freitag startete die Truppe von Nicolai Zeltinger dann mit dem Auftakt-Match gegen die Hausherren in das Turnier. Der Einstand wollte dem Team Germany jedoch nicht gelingen. Nach vier Vierteln musste man sich knapp mit 60:65 den Japanern geschlagen geben.

Auch an Tag zwei blieb der deutschen Auswahl durch einige Unstimmigkeiten ein Sieg verwehrt. Gegen den amtierenden Weltmeister Australien stand am Ende eine 51:69 Niederlage zu Buche. Und auch gegen den Paralympic-Champion von 2012 Kanada um den Welt-Star Patrick Anderson zog man mit 58:65 schließlich den Kürzeren. Dabei fehlte dem Team Germany jedoch lediglich die ein oder andere Nuance im Spiel, um die Partie für sich zu entscheiden. Im Spiel um Platz 3 hatte man am Sonntag dann erneut mit 49:56 gegen Kanada das Nachsehen. Grund zur Freude gab es trotz den Niederlagen dennoch. Kapitän Jan Haller wurde für das All Star Team des Turniers nominiert und ausgezeichnet.

„Dafür, dass dies das erste gemeinsame Camp mit allen Nationalspielern war können wir sagen, dass wir nah an den Top Teams dran sind. Aber zu mehr hat es in der Vorrunde noch nicht gereicht. Nichtsdestotrotz präsentierte sich die Mannschaft hervorragend geschlossen und ist noch lernwilliger, als die Jahre zuvor. Sie lesen die Situation optimal und spielen sehr intelligent. Umso ärgerlicher, dass wir durch ein paar Basics wie Korbleger und Turnover den ein oder anderen Sieg haben liegen lassen. Wir können und werden viel Lernen aus diesem Trip nach Tokio“ zieht Bundestrainer Nicolai Zeltinger Resümee.

Am kommenden Wochenende stehen für die deutschen Herren nun die ersten beiden öffentlichen Auftritte in der Heimat auf dem Programm. In Köln und Bonn präsentiert sich das Team Germany in zwei offiziellen Freundschaftsspielen gegen die Auswahl aus den Niederlanden.

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