DBB-Jugendtag erstmals als Videokonferenz

Ca. 25 Delegierte aus 15 Landesverbänden

Der Jugendtag des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist heute erstmals in der Geschichte des Verbandes als Videokonferenz durchgeführt worden. Angesichts der aktuellen Lage um das Coronavirus (COVID-19) war diese Entscheidung getroffen worden.

Ca. 25 Delegierte aus 15 Landesverbänden – darunter als Gast auch DBB-Präsident Ingo Weiss, der ein kurzes Grußwort an den Jugendtag richtete – saßen vor den Bildschirmen und bearbeiteten die Tagesordnung, die dieses Mal keine Wahlen vorsah. DBB-Vizepräsident und Versammlungsleiter Stefan Raid begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und wies zu Beginn auf die außerordentlichen Begleitumstände des Jugendtages hin.

Nach einer Ehrung der Verstorbenen wurden die schriftlichen Tätigkeitsberichte von Jugend-Ressortleiter Stefan Raid sowie der weiteren Jugendausschuss-Mitglieder besprochen und teilweise ergänzt. Nach der Genehmigung der Jahresrechnungen wurde der Jugendausschuss einstimmig entlastet. Anschließend ging es um den Jugendhaushalt 2020/21, der genehmigt wurde, aber angesichts der aktuellen Situation unter Vorbehalt gesehen wird.

Zum Themenbereich „Minis“ lagen drei Anträge vor, die allesamt einstimmig genehmigt wurden. Schließlich wurde sich ausführlich mit dem Thema „Wiedereinstieg in den Basketball“ beschäftigt. Dazu wurden anhand spezieller Fragestellungen die lokal und regional unterschiedlichen Situationen in den Landesverbänden abgefragt. Die Ergebnisse wurden diskutiert und teilweise daraus resultierend stellten der Jugendauschuss und das Jugendressort Planungen für Maßnahmen vor, die noch in 2020 stattfinden oder abgeschlossen werden sollen (z.B. Bundesjugendlager). Bevor der Jugendtag beendet wurde, nahmen die Delegierten noch den aktuellen Stand der Entwicklung digitaler Angebote in der DBB-Jugend entgegen.

„Das war ein ganz spezieller Jugendtag und natürlich nicht mit den persönlichen Begegnungen, die wir normalerweise gewohnt sind, zu vergleichen. Besonders der Austausch mit den Landesverbänden über die aktuellen Themen und Probleme war für unsere künftige Ausrichtung und Arbeit sehr informativ und wichtig. Ich bin froh, dass alles geklappt hat, bedanke mich bei den Delegierten und freue mich darauf, die Beteiligten möglichst bald wieder persönlich treffen zu können“, sagte Stefan Raid abschließend.

 

Quelle: DBB-Newsletter Nr.91