Minitrainer-Offensive: „Einfach eine gute Sache“

Er ist Nationalspieler gewesen, hat 80mal für Deutschland gespielt (Zwei Europameisterschaften 1997 und 1999), war lange Jahre als Assistenztrainer in der BBL beschäftigt und kennt den deutschen Basketball an der Spitze sehr gut. Jetzt hat es ihn in die „Niederungen“ verschlagen, und das soll alles andere als einen negativen Touch haben. Denn die kleinsten und jüngsten Korbjägerinnen und Korbjäger bedürfen künftig einer noch größeren Aufmerksamkeit, und genau diesem Thema hat sich Tim Nees (Foto mit Lotte, 7 Jahre alt) verschrieben.

Doch zunächst zur Minitrainer-Offensive: Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds (eine Einrichtung von easyCredit BBL und 2. Basketball-Bundesliga) hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Bund (DBB) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das bewusst außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen.

Dabei bilden sie gemeinsam mit einem Referenten- und Expertenteam und auch untereinander ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Bei allem, was die Maßnahmen der Minitrainer-Offensive vermitteln, soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden.

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Quelle: DBB-NEWSLETTER Nr. 228 / 2. November 2016